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Comparison of healthy lifestyle behaviors of Spanish and Turkish nursing students: A cross-sectional study

Diese querschnittliche Studie, die 891 spanische und türkische Pflegestudierende vergleicht, zeigt auf, dass spanische Studierende im Allgemeinen gesündere Lebensstile in Bereichen wie körperlicher Aktivität und Ernährung aufweisen, während türkische Studierende ein besseres Stressmanagement und eine höhere formale Bildung zu gesunden Gewohnheiten demonstrieren, was unterschiedliche kulturelle Prioritäten für Gesundheitsinterventionen wie die Raucherentwöhnung in der Türkei und die Reduzierung des Alkoholkonsums in Spanien hervorhebt.

Ursprüngliche Autoren: Ayşe DOST, Mahmut DAĞCI, Sebastián SANZ-MARTOS, Banu Terzi, Özcan ERDOĞAN, Daniel PUENTE, Cristina Álvarez-García

Veröffentlicht 2026-09-08
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Ursprüngliche Autoren: Ayşe DOST, Mahmut DAĞCI, Sebastián SANZ-MARTOS, Banu Terzi, Özcan ERDOĞAN, Daniel PUENTE, Cristina Álvarez-García

Originalarbeit lizenziert unter CC BY 4.0 (https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/). Dies ist eine KI-generierte Erklärung des untenstehenden Papers. Sie wurde nicht von den Autoren verfasst oder gebilligt. Für technische Genauigkeit konsultieren Sie das Originalpaper. Vollständigen Haftungsausschluss lesen

Das Universitätsleben ist oft eine Zeit der ersten Male: das erste Mal das Leben fern von zu Hause, das erste Mal die Verwaltung eines vollen Zeitplans ohne elterliche Aufsicht und das erste Mal, tägliche Entscheidungen über Ernährung, Schlaf und Bewegung zu treffen, die die langfristige Gesundheit eines Menschen prägen werden. Da Pflegekräfte als Vorbilder für die Gemeinschaften dienen, die sie betreuen, kann die Art und Weise, wie sie ihr eigenes Leben führen, das Gesundheitsverhalten der Patienten, die sie behandeln, subtil beeinflussen. Forscher sind seit langem daran interessiert, wie Kultur und Bildung diese täglichen Entscheidungen prägen, insbesondere beim Vergleich junger Erwachsener aus verschiedenen Teilen der Welt. Eine solche Untersuchung untersuchte die täglichen Routinen von Pflegestudierenden in zwei verschiedenen Ländern: der Türkei und Spanien. Durch die Untersuchung dessen, wie diese Studierenden ihre körperliche Aktivität, Ernährung, Stress und soziale Kontakte bewältigen, zielte die Studie darauf ab, zu verstehen, wie unterschiedliche kulturelle Hintergründe und Bildungssysteme zu unterschiedlichen Gesundheitsergebnissen führen können.

Um dies zu untersuchen, sammelte ein Team von Forschern aus Universitäten beider Nationen Daten von fast neunhundert Pflegestudierenden. Sie luden 462 Studierende aus der Türkei und 429 Studierende aus Spanien ein, eine detaillierte Umfrage über ihr Leben auszufüllen. Der Fragebogen fragte nach grundlegenden Fakten wie Alter, Wohnort und dem Bildungsniveau der Familie sowie nach spezifischen Gewohnheiten wie der Anzahl der gerauchten Zigaretten, der Häufigkeit des Alkoholkonsums und der Gestaltung der Freizeit. Das Herzstück der Umfrage war ein Instrument, das darauf ausgelegt war, einen „gesundheitsfördernden Lebensstil“ zu messen, welcher gesundes Leben in sechs Kernbereiche unterteilt: die Übernahme von Verantwortung für die eigene Gesundheit, persönliches spirituelles Wachstum, körperliche Aktivität, Beziehungen zu anderen, Ernährung und Stressbewältigung. Die Studierenden bewerteten, wie oft sie verschiedene Verhaltensweisen praktizierten, vom Verzehr einer ausgewogenen Mahlzeit bis hin zum regelmäßigen Sport, was es den Forschern ermöglichte, ein klares Bild ihres allgemeinen Wohlbefindens zu erstellen.

Die Ergebnisse zeigten einen markanten Kontrast zwischen den beiden Gruppen. Im Allgemeinen berichteten die spanischen Pflegestudierenden von einem gesünderen Lebensstil als ihre türkischen Gegenüber. Dieser Unterschied war am deutlichsten darin sichtbar, wie häufig die spanischen Studierenden körperliche Bewegung betrieben, wie sorgfältig sie ihre Nahrung wählten, wie sie ihr spirituelles Leben pflegten und wie sie enge Beziehungen zu Freunden und Familie aufrewhielten. Die türkischen Studierenden zeigten jedoch eine deutliche Stärke in einem spezifischen Bereich: Sie waren besser darin, Stress zu bewältigen. Während die spanischen Studierenden im Allgemeinen in den meisten Kategorien höher abschnitten, demonstrierten die türkischen Studierenden eine größere Fähigkeit, mit den täglichen Belastungen des Lebens umzugehen.

Als die Forscher sich die spezifischen Gewohnheiten ansah, die oft Gesundheitsprobleme verursachen, verschoben sich die Muster. Die spanischen Studierenden neigten eher dazu, Alkohol zu konsumieren, wobei etwa ein Viertel von ihnen regelmäßigen Alkoholkonsum angab, verglichen mit nur etwa einem Achtel der türkischen Studierenden. Umgekehrt war der Prozentsatz der Raucher in beiden Gruppen ähnlich, doch die türkischen Studierenden, die rauchten, konsumierten tendenziell eine signifikant höhere Anzahl an Zigaretten pro Tag. Der Body-Mass-Index der Studierenden, ein Maß für das Gewicht im Verhältnis zur Körpergröße, war unter der spanischen Gruppe etwas höher, obwohl beide Gruppen im Allgemeinen in einem gesunden Bereich lagen. Auch die Lebenssituationen unterschieden sich stark: Die meisten türkischen Studierenden lebten in Studentenwohnheimen, während die Mehrheit der spanischen Studierenden weiterhin bei ihren Familien wohnte. Diese Wohnverhältnisse schienen auch ihre Gewohnheiten zu beeinflussen, da diejenigen, die in der Türkei bei ihren Familien lebten, etwas bessere Werte bei der Übernahme von Verantwortung für ihre Gesundheit zeigten.

Die Studie fand auch heraus, dass Geschlecht und das Studienjahr eine Rolle bei diesen Verhaltensweisen spielten. In beiden Ländern waren männliche Studierende tendenziell aktiver im Sport und berichteten über bessere allgemeine Gesundheitsgewohnheiten, während weibliche Studierende höher punkteten bei der Aufrechterhaltung starker zwischenmenschlicher Beziehungen. Mit fortschreitendem Studium ihrer Pflegestudiengänge verbesserten sich die Gesundheitsgewohnheiten der Studierenden im Allgemeinen. Diejenigen in ihrem dritten und vierten Studienjahr berichteten über ein besseres Stressmanagement und gesündere Lebensstile als diejenigen im ersten Jahr. Interessanterweise war die Quelle der Gesundheitserziehung entscheidend. Türkische Studierende erhielten eher Schulungen zum gesunden Leben innerhalb ihres Universitätscurriculums, während spanische Studierende diese Gewohnheiten eher außerhalb der Universität erlernt hatten.

Letztendlich kamen die Forscher zu dem Schluss, dass beide Gruppen angehender Pflegekräfte im Allgemeinen gesund sind, es jedoch spezifische Bereiche gibt, in denen jede Gruppe Unterstützung benötigt. Die Ergebnisse legen nahe, dass in der Türkei Bemühungen zur Reduzierung des Rauchens sowie zur Verbesserung der Ernährung und der körperlichen Aktivität von Nutzen wären. In Spanien sollte sich der Fokus auf die Reduzierung des Alkoholkonsums verlagern. Die Studie zeigt, dass Gesundheitsprogramme für Pflegestudierende nicht nach dem Einheitsprinft („one-size-fits-all“) gestaltet sein sollten; stattdessen müssen sie auf die spezifischen kulturellen und sozioökonomischen Realitäten der Studierenden zugeschnitten sein. Durch das Verständnis dieser Unterschiede können Universitäten ihre Studierenden besser darauf vorbereiten, nicht nur andere zu versorgen, sondern auch ihr eigenes Wohlbefinden während ihrer Karrierenen aufrechtzuerhalten.

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