Toward Understanding AI Adoption in the Global South: An Empirical Study of Creative Practitioners' Experiences in Iran
Diese empirische Studie untersucht die Erfahrungen kreativer Praktiker in Iran mit generativer KI und zeigt auf, wie geopolitische Zwänge und technische Limitationen deren Nutzung durch dominante mentale Modelle der Regie, kompensatorische Arbeit und das Entstehen einer Bottom-up-„Folk Ethics“ zur Bewältigung systemischer Ungleichheiten prägen.
Originalarbeit lizenziert unter CC BY 4.0 (https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/). Dies ist eine KI-generierte Erklärung des untenstehenden Papers. Sie wurde nicht von den Autoren verfasst oder gebilligt. Für technische Genauigkeit konsultieren Sie das Originalpaper. Vollständigen Haftungsausschluss lesen
Stellen Sie sich die Welt der Kunst und des Designs als eine riesige, geschäftige Küche vor. Seit Jahrzehnten nutzen Köche (kreative Fachkräfte) Werkzeuge wie Mixer und Öfen (traditionelle Software), um ihre Gerichte zuzubereiten. Diese Werkzeuge waren berechenbar: Wenn man einen Knopf drückte, drehte sich der Mixer. Doch vor kurzem ist eine neue Art von magischem Sous-Chef eingetroffen. Dies ist nicht nur ein einfacher Mixer; es ist eine KI, die Ihre Zutaten schmecken, erraten kann, was Sie wollen, und manchmal sogar ein ganz neues Rezept aus eigenem Antrieb zusammenstellen kann. Dies ist Generative KI. Sie ist aufregend, aber auch ein wenig unberechenbar. Manchmal kreiert sie ein Meisterwerk; ein anderes Mal serviert sie etwas Seltsames oder völlig Falsches.
Die meisten Geschichten über diesen magischen Sous-Chef stammen jedoch von Köchen aus großen, wohlhabenden Städten, in denen die Küche voll ausgestattet ist, der Strom niemals flackert und die Zutaten frisch sind. Aber was ist mit den Köchen in anderen Teilen der Welt? Was passiert, wenn die Küche eine kaputte Tür hat, die Zutaten knapp sind oder der magische Sous-Chef nur weiß, wie man Essen aus einem anderen Land kocht? Hier spielt unsere Geschichte. Die Forscher wollten sehen, wie kreative Menschen im Iran – einem Ort, der in diesen hochtechnologischen Gesprächen oft außen vor bleibt – lernt, mit dieser neuen KI zu kochen. Sie wollten wissen: Ist die KI ein hilfreicher Partner oder nur ein verwirrendes Werkzeug? Und was passiert, wenn das Werkzeug die lokale Kultur nicht ganz versteht?
Die Zauberbox und die iranischen Köche
In einer kürzlich durchgeführten Studie beschlossen zwei Forscher, Farzaneh Hosseinian und Iman Sheikhansari, einen Blick in die Küchen von 16 kreativen Fachleuten im Iran zu werfen. Dies waren nicht einfach irgendwelche Leute; es waren Architekten, Grafikdesigner, Modeschöpfer und Marketer, die KI bereits in ihrer Arbeit einsetzen. Vor der vertieften Untersuchung führten die Forscher auch eine Umfrage unter 12-9 Personen durch, um einen breiten Überblick über die Landschaft zu gewinnen.
Stellen Sie sich die KI, die sie verwendeten, als eine „Zauberbox“ vor. Man gibt eine Anfrage ein, und sie spuckt ein Bild, eine Geschichte oder ein Design aus. Doch die iranischen Köche fanden heraus, dass die Nutzung dieser Zauberbox nicht so einfach war, wie nur einen Knopf zu drücken. Sie entdeckten, dass sie, um die Zauberbox richtig arbeiten zu lassen, zu etwas wie Regisseuren oder Senior Designern werden mussten.
Stellen Sie sich vor, Sie regissieren einen Film. Sie spielen nicht jede einzelne Szene selbst, und Sie bauen auch nicht die Kulissen oder nähen die Kostüme. Aber Sie sind derjenin, der die Vision hält. Sie sagen den Schauspielern, was sie tun sollen, Sie kontrollieren die Beleuchtung und stellen sicher, dass die Geschichte Sinn ergibt. Genau so sahen sich diese iranischen Kreativen selbst. Obwohl die KI die schwere Arbeit des Erzeugens von Bildern oder Texten leistete, hatten die Menschen das Gefühl, am Steuer sitzen zu müssen. Sie drückten nicht nur Knöpfe; sie orchestrierten die gesamte Show. Ein Teilnehmer verglich es sogar mit einem Film: Die KI mag das Bild erzeugen, aber der Mensch ist der Regisseur, dem der fertige Film gehört.
Die „Adoptionssteuer“: Bezahlen, um mitzuspielen
Hier wird die Geschichte ein wenig holprig. Die Forscher fanden heraus, dass für diese iranischen Kreativen die Nutzung von KI mit versteckten Kosten verbunden ist, die sie die „Adoptionssteuer“ nennen.
Stellen Sie sich vor, Sie möchten eine Eintrittskarte für ein Konzert kaufen. In einigen Ländern ziehen Sie einfach Ihre Karte und gehen hinein. Aber für unsere iranischen Köche ist der Kassenhäuschen verschlossen. Sie können ihre normalen Kreditkarten nicht verwenden, da internationale Regeln (Sanktionen) bestehen. Sie müssen eine geheime Hintertür finden, zusätzliche Gebühren zahlen und Hürden überspringen, nur um in das Gebäude zu gelangen. Das ist der erste Teil der Steuer: die „Zugangsgebühr“ (Access Levy). Es ist die zusätzliche Zeit, das Geld und der Stress, die erforderlich sind, um das Werkzeug überhaupt erst zu erhalten.
Sobini sie im Inneren sind, setzt der zweite Teil der Steuer ein: die „Korrekturgebühr“ (Correction Levy). Die Zauberbox wurde hauptsächlich mit Daten aus westlichen Ländern trainet. Wenn ein iranischer Architekt also nach einem Bild eines traditionellen persischen Gebäudes fragt, liefert die KI ihm vielleicht ein generisches „nahöstliches“ Gebäude, das absolut nichts mit dem echten Ding zu tun hat. Es ist, als würde man nach einer bestimmten Art von Tee fragen und statisch eine Tasse Kaffee bekommen. Um dies zu beheben, müssen die Köfe das Ergebnis der KI manuell bearbeiten, die Fehler übermalen und die richtigen Details selbst hinzufügen. Sie erschaffen nicht nur Kunst; sie agieren als Mechaniker, die die kulturellen Missverständnisse der KI reparieren, bevor sie überhaupt mit ihrer eigentlichen Arbeit beginnen können. Diese zusätzliche, unbezahlte Arbeit ist die „Steuer“, die sie für die Nutzung eines Werkzeugs zahlen, das nicht für sie gebaut wurde.
Die „Volksethik“: Eigene Regeln aufstellen
Da es keine offiziellen Regelbücher dafür gibt, wie man KI im Iran verwendet (und ehrlich gesagt auch nicht viele in der restlichen Welt), mussten diese Kreativen ihre eigenen Regeln aufstellen. Die Forscher nennen dies „Volksethik“ (Folk Ethics).
Denken Sie an eine Gruppe von Kindern, die ein neues Spiel im Park spielen, bei dem niemand die Bedienungsanleitung hat. Sie müssen gemeinsam entscheiden: „Ist es Betrug, wenn wir diesen Power-up benutzen?“ „Wer gewinnt, wenn wir beide denselben Zug machen?“
Die iranischen Kreativen entwickelten ihren eigenen Moralkodex. Sie entschieden, dass es unehrlich ist, wenn man einfach nimmt, was die KI erstellt, und sagt: „Ich habe das gemacht.“ Aber wenn man die Idee der KI aufgreift, sie verfeinert, seine eigene menschliche Note hinzufügt und ihre Fehler korrigiert, dann kann man es als sein Eigen beanspruchen. Sie erkannten auch, dass sie die Pflicht haben, die Arbeit der KI zu überprüfen. Wenn die KI Fakten erfindet oder lügt, ist es die Aufgabe des Menschen, dies zu entdecken. Sie sind die „menschlichen Filter“, die sicherstellen, dass das Endprodukt echt und verantwortungsbewusst ist.
Was sie fanden (und was sie nicht fanden)
Die Studie legt nahe, dass KI zwar die Arbeit beschleunigen und helfen kann, Ideen zu generieren, aber den menschlichen Schöpfer nicht ersetzt hat. Stattdessen hat sich der Mensch vom „Macher“ zum „Manager“ gewandelt. Die KI ist eine mächtige Assistentin, aber sie braucht eine starke Führung, um sie zu leiten, besonders wenn die KI durch die lokale Kultur verwirrt wird.
Die Forscher fanden auch heraus, dass die Art und Weise, wie diese Menschen KI nutzen, sich stark von dem unterscheidet, was wir in den USA oder Europa sehen könnten. Im Westen liegt der Fokus vielleicht auf: „Wie cool ist dieses neue Feature?“ Im Iran liegt der Fokus oft auf: „Wie bekomme ich das überhaupt zum Laufen, und wie korrigiere ich es, wenn es meine Kultur falsch darstellt?“
Das Paper behauptet nicht, dass KI schlecht ist oder die Kunst ruinieren wird. Stattdessen legt es nahe, dass die KI für alle wirklich hilfreich sein kann, wenn sie flexibler wird. Sie muss verschiedene Kulturen besser verstehen und leichter zugänglich sein, ohne dass man eine geheime Hintertür benötigt. Bis dahin werden kreative Menschen an Orten wie dem Iran weiterhin die mutigen Regisseure, die geduldigen Mechaniker und die ethischen Wächter sein, die herausfinden, wie sie diese neue Technologie mit jedem manuellen Handgriff für sich nutzbar machen können.
Kurz gesagt: Die Zauberbox ist mächtig, aber sie braucht eine menschliche Hand, die sie steuert, besonders wenn die Straße holprig wird. Und für die Köfe im Iran ist dieser Weg voller zusätzlicher Hürden, die sie überspringen müssen, nur um überhaupt anzufangen.
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