Community participation and belonging during rural nursing placements in Queensland: A cross-sectional study
Diese Querschnittsstudie unter 153 Bachelorstudierenden der Pflegewissenschaft im ländlichen Queensland fand heraus, dass zwar die Interaktion mit der Gemeinschaft während der Praktika zunahm, das Zugehörigkeitsgefühl jedoch stärker mit der Breite der aktiven Gemeinschaftsteilnahme und wiederholten ländlichen Erfahrungen assoziiert war als mit bloßer Exposition oder der Häufigkeit der Interaktion.
Originalarbeit lizenziert unter CC BY 4.0 (https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/). Dies ist eine KI-generierte Erklärung des untenstehenden Papers. Sie wurde nicht von den Autoren verfasst oder gebilligt. Für technische Genauigkeit konsultieren Sie das Originalpaper. Vollständigen Haftungsausschluss lesen
Stellen Sie sich vor, Sie sind ein Reisender, der in einer neuen Stadt ankommt. Sie gehen vielleicht an der Bäckerei vorbei, winken einem Nachbarn zu und holen sich einen Kaffee. Das ist Exposition: Sie sind physisch dort und Sie haben den Ort gesehen. Aber es gibt ein anderes Gefühl, das man Zugehörigkeit nennt. Zugehörigkeit entsteht, wenn man aufhört, einfach nur vorbeizugehen, und stattdessen anfängt, beim Backen des Brotes zu helfen, an der Reinigung des Viertels teilzunehmen oder Stammgast bei der örtlichen Sportmannschaft zu werden. Es ist der Unterschied zwischen einem Touristen, der auf eine Karte schaut, und einem Einheimischen, der die Abkürzungen und die Geschichten kennt.
In der Welt des Gesundheitswesens gibt es ein großes Problem: Viele kleine, abgelegene Städte haben nicht genügend Pflegekräfte. Um dies zu lösen, schicken Universitäten Pflegestudierende für einige Wochen in diese Städte, um zu lernen, wie man Patienten versorgt. Dies wird als ländliches Praktikum bezeichnet. Lange Zeit dachten die Schulen, dass es ausreichen würde, die Studierenden einfach nur in diese Städte zu schicken (die Exposition), um sie später dazu zu bewegen, dort zu bleiben und zu arbeiten. Doch Forscher fragen sich zunehmend, ob das bloße Anwesensein ausreicht, oder ob die Studierenden tatsächlich das Gefühl brauchen, Teil der Gemeinschaft zu sein, um wirklich dazuzugehören. Diese Studie geht dieser Frage nach und fragt: Reicht es aus, einfach nur aufzutauchen, um sich wie zu Hause zu fühlen, oder muss man sich die Hände schmutzig machen und am Geschehen teilnehmen?
Die Studie: Besucht man nur, oder macht man mit?
Ein Team von Forschern der University of Southern Queensland beschloss, dies zu untersuchen, indem sie 153 Pflegestudierende befragten, die gerade ihre ländlichen Praktika in Queensland, Australien, abgeschlossen hatten. Sie wollten wissen: Hatten diese Studierenden das Gefühl, dazuzugehören? Und was bewirkte dieses Gefühl? War es nur die Dauer ihres Aufenthalts oder war es etwas, das sie tatsächlich getan hatten?
Die Forscher nutzten eine Umfrage, um zwei Hauptaspekte zu messen. Erstens untersuchten sie die Gemeinschaftsinteraktion, was so viel bedeutet wie die Frage, wie oft man „Hallo“ zu den Menschen sagt. Zweitens untersuchten sie die Gemeinschaftsteilnahme, was so viel bedeutet wie tatsächlich bei einem Spiel mitzumachen, sich ehrenamtlich zu engagieren oder eine lokale Veranstaltung zu besuchen. Sie maßen auch das Gefühl der Gemeinschaft der Studierenden mithilfe einer speziellen Checkliste namens Brief Sense of Community Scale (BSCS, Skala für das kurze Gemeinschaftsgefühl), die Fragen dazu stellt, ob man das Gefühl hat, reinzupassen, Einfluss zu haben und emotionale Verbindungen zu anderen zu teilen.
Hier ist, was sie herausfanden, und es ist eine gewisse Überraschung für jeden, der denkt: „Mehr Zeit bedeutet mehr Freunde.“
1. Einfach nur Aufkreuzen reicht nicht aus
Die Studie ergab, dass die bloße Anwesenheit in der ländlichen Stadt über einen längeren Zeitraum nicht automatisch dazu führte, dass sich die Studierenden zugehörig fühlten. Obwohl die Studierenden, die acht Wochen blieben, häufiger mit Einheimischen interagierten als diejenigen, die vier Wochen blieben, führte die zusätzliche Zeit nicht direkt zu einem stärkeren Gefühl der Zugehörigkeit. Es ist wie das Sitzen in einem Klassenzimmer für eine zusätzliche Stunde; man sieht zwar mehr Leute, aber man findet nicht zwangsläufig einen neuen besten Freund, nur weil man länger dort sitzt.
2. Die Magie liegt im Tun
Das wahre Geheimrezept war die Teilnahme. Die Studierenden, die das stärkste Zugehörigkeitsgefühl verspürten, waren diejenigen, die sich aktiv an einer größeren Vielfalt an Gemeinschaftsaktivitäten beteiligten. Ob Wandern, der Besuch eines lokalen Pubs oder die Teilnahme an einer Gemeinschaftsveranstaltung – die Breite ihres Engagements war am wichtigsten. Die Daten zeigten einen klaren Zusammenhang: Je mehr verschiedene Arten von Aktivitäten ein Student absolvierte, desto stärker war sein Gefühl der Zugehörigkeit. Es deutet darauf hin, dass man, um das Gefühl zu haben, dazuzugehören, ein aktiver Mitspieler im Spiel sein muss und nicht nur ein Zuschauer, der vom Spielfeldrand aus zusieht.
3. Die „Heimat“-Verbindung
Interessanterweise waren die Studierenden, die bereits in ihren eigenen Heimatgemeinden (den Orten, an denen sie vor dem Praktikum lebten) aktiv waren, diejenigen, die am meisten aus der lichterfahrung im ländlichen Raum mitnahmen. Wenn ein Student zu Hause bereits daran gewöhnt war, Sportteams beizutreten oder sich ehrenamtlich zu engagieren, war er auch eher bereit, dasselbe im ländlichen Raum zu tun. Dies deutet darauf an, dass Zugehörigkeit eine Gewohnheit ist; wenn man es gewohnt ist, teilzunehmen, ist man auch bei einem Aufenthalt fern der Heimat eher bereit, dies zu tun.
4. Der Geschlechterunterschied und die Erfahrung
Die Studie bemerkte auch einige andere Muster. Weibliche Studierende berichteten von einem stärkeren Zugehörigkeitsgefühl als männliche Studierende. Die Forscher vermuten, dass dies daran liegen könnte, dass Männer in der Pflege manchmal das Gefühl haben, sichtbarer zu sein oder stärker aufzufallen, was es schwieriger machen kann, sich einzufügen. Zudem fühlten sich Studierende, die bereits zuvor ländliche Praktika absolviert hatten, stärker zugehörig als diejenigen, die ihr erstes Praktikum absolvierten. Es scheint, dass wiederholte Besuche den Studierenden helfen, sich von „Besuchern“ zu „Insidern“ zu entwickeln.
Was die Studie ausschließt
Es ist wichtig anzumerken, was diese Studie nicht als Antwort ansieht. Die Forscher stellten explizit fest, dass die Häufigkeit der Interaktion (wie oft man „Hallo“ sagt) nicht der Haupttreiber für die Zugehörigkeit war. Man kann jeden Tag mit Menschen sprechen und sich dennoch wie ein Außenseiter fühlen, wenn man nicht tatsächlich Dinge mit ihnen unternimmt. Die Studie legt nahe, dass die bloße Exposition – also einfach nur am Ort zu sein – nicht ausreicht, um dieses tiefe Gefühl der Verbindung zu erzeugen.
Wie sicher sind sie sich?
Die Autoren geben vorsichtig zu, dass ihre Ergebnisse diese Verbindungen eher nahelegen, als dass sie sie als absolute Gesetze beweisen. Da es sich um eine „Querschnittsstudie“ handelte (eine Momentaufnahme), können sie nicht mit Sicherheit sagen, dass das Beitreten zu einem Club das Gefühl der Zugehörigkeit verursacht hat, sondern nur, dass beide Dinge zusammen auftraten. Dennoch waren die Muster in den gesammelten Daten stark und klar. Sie fanden, dass aktive Teilnahme eng mit Zugehörigkeit verknüpft ist, während das bloße Dasein nicht ausreicht.
Das Fazament
Wenn Sie also möchten, dass sich ein Pflegestudierender in einer ländlichen Stadt zugehörig fühlt, setzen Sie ihn nicht einfach nur für eine lange Zeit dort ab und hoffen Sie auf das Beste. Helfen Sie ihm stattdessen, in das lokale Sportteam einzusteigen, bringen Sie ihn dazu, sich ehrenamtlich zu engagieren, oder stellen Sie ihn lokalen Gemeinschaftsveranstaltungen vor. Die Studie legt nahe, dass Zugehörigkeit nicht davon abhängt, wie lange man bleibt, sondern wie tief man in das Leben der Gemeinschaft eintaucht. Es geht darum, vom Touristen, der die Landschaft betrachtet, zum Einheimischen zu werden, der beim Streichen des Zauns hilft.
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