Gendered Perceptions and Social Learning of Intimate Partner Violence: An Exploratory Study of Chinese University Students
Diese explorative Studie an 812 chinesischen Universitätsstudierenden zeigt, dass körperliche und sexuelle Gewalt zwar weitgehend anerkannt sind, die kontrollierende Gewalt (coercive control) jedoch oft übersehen wird, wobei die Einstellungen zu Gewalt in Partnerschaften signifikant durch Geschlechterunterschiede, die kindliche Exposition gegenüber elterlicher Gewalt und persönliche Erfahrungen als Opfer in einer Dating-Beziehung geprägt sind.
Originalarbeit lizenziert unter CC BY 4.0 (https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/). Dies ist eine KI-generierte Erklärung des untenstehenden Papers. Sie wurde nicht von den Autoren verfasst oder gebilligt. Für technische Genauigkeit konsultieren Sie das Originalpaper. Vollständigen Haftungsausschluss lesen
Die unsichtbaren Regeln des Beziehungsspiels
Stellen Sie sich vor, Sie betreten ein riesiges, unsichtbares Klassenzimmer, in dem die Lektion nicht Mathematik oder Geschichte ist, sondern „Wie man liebt“. In diesem Klassenzimmer ist der Lehrer keine Person, sondern eine Mischung aus Ihrer Familie, Ihren Freunden und den Geschichten, die Sie Ihr ganzes Leben lang gehört haben. Dies ist die Welt der Forschung über Gewalt in engen Partnerschaften (Intimate Partner Violence – IPV). Wissenschaftler auf diesem Gebiet versuchen herauszufinden, warum manche Menschen denken, dass Schlagen oder Schreien ein normaler Teil einer Beziehung sei, während andere wissen, dass es falsch ist.
Um dies zu verstehen, müssen wir zwei Hauptkonzepte kennen. Erstens gibt es das Soziale Lernen. Denken Sie an dieses Konzept wie an ein Videospiel, bei dem man lernt, indem man andere beobachtet. Wenn Sie aufwachsen und beobachten, wie Ihre Eltern streiten und Probleme durch Schreien oder Stoßen lösen, laden Sie sich vielleicht versehentlich ein „Skript“ herunter, das besagt: „Hey, so bewältigt man einen schlechten Tag.“ Zweitens gibt es die Idee der Koerzitiven Kontrolle (Coercive Control). Während die meisten Menschen wissen, dass jemandem ins Gesicht zu schlagen schlecht ist, geht es bei diesem Konzept um die unsichtbaren Ketten der Kontrolle – wie das Kontrollieren von Geld, das Anwenden des „Silent Treatment“ (Schweigen als Bestrafung) oder ständige Beleidigungen. Es ist schwerer zu entdecken, weil es nicht immer eine blaue Fleck hinterlässt, aber es kann genauso schmerzhaft sein.
Warum interessiert das jemanden? Weil Gesetze die Regeln auf dem Papier ändern können, aber nicht sofort die Regeln in unseren Köpfen. Selbst wenn ein Land ein Gesetz erlässt, das besagt, dass „Gewalt schlecht ist“, könnten Menschen immer noch denken, dass es okay ist, wenn ihre Familie oder Kultur sie so gelehrt hat. Diese Studie taucht in die Köpfe junger Erwachsener in China ein, um zu sehen, was sie tatsächlich über diese unsichtbaren und sichtbaren Regeln glauben.
Die Studie: Was die Studenten dachten und warum
Dieses Papier ist wie eine riesige, digitale Umfrage, die an 812 Universitätsstudenten in China gesendet wurde. Die Forscherin Yanxi Dai wollte sehen, ob diese jungen Menschen den Unterschied zwischen einem „normalen“ Streit und tatsächlichem Missbrauch erkennen können und ob ihre eigene Familiengeschichte ihre Sichtweise veränderte.
Das „Erkenne den Missbrauch“-Spiel
Den Studenten wurde eine Liste mit acht verschiedenen Verhaltensweisen gezeigt, die von offensichtlich (wie Schubsen oder Schlagen) bis hin zu heimlich (wie das Kontrollieren von Geld oder das tagelange Ignorieren) reichten. Sie mussten entscheiden: „Ist das Missbrauch?“
Hier ist, was sie fanden:
- Die einfachen Dinge: Fast alle stimmten zu, dass körperliche Gewalt schlecht ist. Etwa 95,2 % der Studenten erkannten körperlichen Missbrauch und 88,7 % erkannten erzwungenes sexuelles Verhalten als Missbrauch an. Es ist, als wüsste jeder, dass das Zerbrechen eines Spielzeugs falsch ist.
- Die kniffligen Dinge: Bei den unsichtbaren Dingen wurden die Antworten unklar. Nur 73,6 % erkannten verbalen Missbrauch (Schreien/Beleidigungen) und nur 53,9 % sahen die wirtschaftliche Kontrolle (Kontrolle über Geld) als Missbrauch an.
- Die „Nur ein Streit“-Falle: Die überraschendste Erkenntnis betraf das Streiten (Quarrelling). Ein riesiger Anteil von 92,5 % der Studenten sagte, dass ein „gewalttätiger Streit“ oder einfach ein normaler Streit in einer Beziehung akzeptabel sei. Nur 21,1 % dachten, dass das Streiten an sich als Missbrauch zählt. Es ist, als dachten die Studenten: „Oh, Kämpfen ist einfach Teil des Spiels“, selbst wenn es hässlich wird.
Der Geschlechter-Twist
Normalerweise würde man denken, dass Mädchen alle Missbräuche erkennen würden und Jungen sie übersehen würden. Aber diese Studie fand einen interessanten Twist in den Daten:
- Die Überraschung bei den Jungs: Männliche Studenten waren tatsächlich eher als Studentinnen bereit zu sagen, dass die Kontrolle über das Geld eines anderen Missbrauch darstellt. Die Forscher vermuten, dass dies daran liegen könnte, dass Jungen oft dazu erzogen werden, die „Geldverwalter“ zu sein, und daher den Schmerz darüber, die Kontrolle über ihren Geldbeutel zu verlieren, deutlicher spüren.
- Die Stärke der Mädchen: Weibliche Studenten waren viel besser darin, körperliche und sexuelle Gewalt zu erkennen. Sie waren auch viel weniger wahrscheinlich bereit zu sagen, dass Schlagen oder Schreien in einer Beziehung „akzeptabel“ sei.
- Die Toleranzlücke: Obwohl die Jungs gut darin waren, Geldkontrolle zu erkennen, waren sie viel eher bereit zu sagen, dass körperliches Schlagen, Schreien und sexueller Druck in einer Beziehung „akzeptabel“ seien, im Vergleich zu den Mädchen.
Die Familienverbindung (Soziales Lernen in Aktion)
Die Studie bestätigte eine große Theorie: Was du zu Hause siehst, trägst du mit dir.
- Der Familien-Spiegel: Studenten, die als Kinder erlebt hatten, wie ihre Eltern gewalttätig stritten, neigten eher dazu, Gewalt in ihrem eigenen Dating-Leben als akzeptabel anzusehen. Es ist wie ein Erbstück, aber statt einer Uhr haben sie eine schlechte Angewohnheit geerbt.
- Die Erfahrungsschleife: Studenten, die selbst Opfer von Missbrauch in ihren eigenen Beziehungen geworden waren, waren ebenfalls eher bereit zu sagen: „Nun, vielleicht ist es gar nicht so schlimm.“ Die Forscher fanden heraus, dass für jeden Schritt nach oben in der Intensität des erlebten Missbrauchs die Chance eines Studenten, diesen Missbrauch zu rechtfertigen, um 18,7 % stieg. Es ist ein Kreislauf: Wenn man verletzt wird und nicht geht, fängt man an zu denken: „Vielleicht ist das eben so, wie Liebe funktioniert.“
Was das Paper sagt, worüber wir uns nicht sicher sein können
Die Autorin ist vorsichtig damit zu behaupten, dass sie das Rätsel gelöst hat. Sie weist darauf hin, dass sie nur einmalige Fragen an Studenten gestellt haben (eine „Momentaufnahme“), weslement sie nicht zweifelsfrei beweisen können, dass Familiengewalt die Einstellung tatsächlich verursacht hat – es deutet lediglich auf einen starken Zusammenhang hin. Zudem können wir aufgrund der Tatsache, dass nur Studenten aus einigen wenigen Provinzen in China befragt wurden, nicht sicher sein, ob dies für jeden Chinesen gilt, insbesondere für diejenigen, die nicht studieren.
Das große Fazit
Das Paper legt nahe, dass China zwar Gesetze gegen häusliche Gewalt erlassen hat, die „Software“ in den Köpfen der Menschen sich jedoch noch nicht vollständig aktualisiert hat. Junge Menschen sind gut darin, die großen, körperlichen Schläge zu erkennen, aber sie laden immer noch die alten „Normal“-Einstellungen für Dinge wie Schreien, Schweigen und Geldkontrolle herunter. Die Studie warnt davor, dass der Kreislauf sich weiterdrehen wird, solktional wir jungen Menschen nicht lehren, dass all diese Verhaltensweisen Teil eines schädlichen Zyklus sind.
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