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Where Does MEV Really Come From? Revisiting CEXDEX Arbitrage on Ethereum

Diese Arbeit widerlegt die Unterschätzung von CEX-DEX-Arbitragegewinnen in bisherigen Modellen, indem sie zeigt, dass die Vernachlässigung von Preissprüngen im Black-Scholes-Ansatz zu falschen Ergebnissen führt, und präsentiert ein erweitertes diskretes AMM-Modell mit stochastischen Sprüngen, das empirische Beobachtungen auf der Ethereum-Blockchain präzise erklärt.

Ursprüngliche Autoren: Bence Ladóczk, Miklós Rásonyi, János Tapolcai

Veröffentlicht 2026-04-20
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Ursprüngliche Autoren: Bence Ladóczk, Miklós Rásonyi, János Tapolcai

Originalarbeit lizenziert unter CC BY 4.0 (http://creativecommons.org/licenses/by/4.0/). Dies ist eine KI-generierte Erklärung des untenstehenden Papers. Sie wurde nicht von den Autoren verfasst oder gebilligt. Für technische Genauigkeit konsultieren Sie das Originalpaper. Vollständigen Haftungsausschluss lesen

🌊 Das große Missverständnis: Woher kommt das "MEV"-Geld wirklich?

Stellen Sie sich das Ethereum-Netzwerk wie einen riesigen, geschäftigen Marktplatz vor. Auf diesem Markt gibt es zwei Arten von Geschäften:

  1. Die Zentralen Märkte (CEX): Wie große, gut organisierte Supermärkte (z. B. Binance), wo die Preise immer aktuell sind.
  2. Die Dezentralen Märkte (DEX): Wie kleine, autonome Kioske (z. B. Uniswap), die automatisch handeln, aber manchmal etwas langsamer sind, wenn die Preise woanders schon gewechselt haben.

Das Problem:
Manchmal ist ein Produkt auf dem Supermarkt billiger als auf dem Kiosk. Das ist eine Arbitrage-Möglichkeit. Ein cleverer Händler (ein "Bot") kauft im Supermarkt und verkauft sofort auf dem Kiosk, um den Preisunterschied mitzunehmen. Das Geld, das dabei verdient wird, nennt man MEV (Maximal Extractable Value).

Bisher dachten die Wissenschaftler, dass diese Geschäfte selten sind und nur wenig Geld bringen. Sie stellten sich den Markt wie einen ruhigen See vor, auf dem die Wellen (Preise) nur ganz sanft und stetig auf und ab gehen.

🚀 Die neue Erkenntnis: Der Markt ist ein Erdbeben, kein See

Die Autoren dieses Papiers sagen: "Nein, das stimmt nicht!"

Ihre neue Theorie ist, dass die Preise auf den großen Märkten nicht nur sanft wackeln, sondern plötzlich springen. Stellen Sie sich vor, der Preis von Ethereum ist wie ein Ball, der nicht nur langsam rollt, sondern manchmal von einem unsichtbaren Fuß plötzlich in die Luft geschossen wird.

  • Die alte Theorie (Black-Scholes): Ging davon aus, dass Preise sich wie ein sanftes Fließen verhalten. Wenn man das so berechnet, kommt man auf winzige Gewinne für die Händler.
  • Die neue Theorie (mit Sprüngen): Erkennt an, dass diese "Sprünge" (Jumps) genau die Momente sind, in denen die großen Arbitrage-Gewinne entstehen. Wenn der Preis plötzlich springt, ist die Lücke zwischen Supermarkt und Kiosk riesig – und die Händler springen sofort zu.

🕵️‍♂️ Die Detektivarbeit: Warum die alten Modelle gescheitert sind

Die Forscher haben sich die echten Daten von Ethereum angesehen (wie ein Detektiv, der die Überwachungskameras durchsucht).

  • Was sie sahen: Riesige Mengen an Handel, die viel mehr Geld brachten, als die alten Modelle vorhersagten.
  • Warum die alten Modelle lügen: Sie ignorierten die "Sprünge". Es ist, als würde man versuchen, das Wetter vorherzusagen, indem man nur die sanften Brisen betrachtet, aber die plötzlichen Stürme völlig ignoriert. Die alten Modelle sagten: "Es gibt nur wenig Geld zu holen." Die Realität zeigt: "Es gibt einen ganzen Berg an Geld."

🧩 Das neue Modell: Ein mathematisches Werkzeug für den Chaos-Markt

Die Autoren haben ein neues mathematisches Modell gebaut, das diese Sprünge einbezieht.

  • Das Bild: Stell dir vor, du wirfst einen Ball gegen eine Wand.
    • Altes Modell: Der Ball rollt langsam zur Wand.
    • Neues Modell: Der Ball wird geworfen, trifft die Wand, springt ab, wird von einem Windstoß (dem "Sprung") erfasst und fliegt plötzlich in eine völlig andere Richtung.
  • Das Ergebnis: Mit diesem neuen Modell können sie berechnen, wie oft diese Sprünge passieren und wie viel Geld dabei verdient wird. Und das Ergebnis passt fast perfekt zu dem, was sie auf der Blockchain tatsächlich gemessen haben.

💡 Was bedeutet das für uns? (Die wichtigsten Punkte)

  1. MEV ist nicht "böse" (zumindest nicht immer): Ein großer Teil des Geldes, das in Ethereum verdient wird, kommt von diesen Arbitrage-Geschäften. Das ist eigentlich gut, denn es hilft, die Preise auf den verschiedenen Märkten (Supermarkt und Kiosk) wieder aufeinander abzustimmen. Es ist wie ein Reinigungssystem für den Markt.
  2. Die "Geister" sind real: Viele Leute dachten, die riesigen Handelsvolumen seien nur "Rauschen" (zufällige Trades von normalen Leuten). Die Forscher sagen: Nein, ein großer Teil davon sind eigentlich diese schnellen Arbitrage-Händler, die auf die Preissprünge warten.
  3. Warum die Block-Bauer so viel zahlen: Die Leute, die die Blöcke bauen (die "Block Builder"), zahlen hohe Gebühren, weil sie wissen, dass dort viel MEV-Geld zu holen ist. Dieses Geld kommt also nicht aus der Tasche von ahnungslosen Opfern, sondern aus den natürlichen Preissprüngen des Marktes.
  4. Kürzere Blöcke helfen nicht: Man dachte vielleicht, wenn man die Blöcke schneller macht, verschwindet das MEV. Aber da die Gewinne durch plötzliche Sprünge entstehen, bringt eine schnellere Abwicklung nichts – die Sprünge passieren trotzdem.

🎯 Zusammenfassung in einem Satz

Die Forscher haben entdeckt, dass das alte Bild vom Finanzmarkt (sanftes Fließen) falsch ist; der Markt ist voller plötzlicher Sprünge, und genau diese Sprünge sind der wahre Motor für die riesigen Gewinne (MEV) in der Welt der Kryptowährungen.

Die Moral von der Geschichte: Wenn man verstehen will, wo das Geld in der Blockchain herkommt, muss man aufhören, nur die sanften Wellen zu betrachten und anfangen, die Stürme zu zählen.

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