Digital Hoarding Behavior and Its Association with Academic Efficiency and Performance among Medical Students at the University of Khartoum: A Cross-Sectional Study
Diese Querschnittsstudie an 328 Medizinstudierenden der Universität Khartum zeigt, dass digitales Horten zwar weit verbreitet ist und die akademische Effizienz signifikant beeinträchtigt, jedoch nicht direkt mit dem Notendurchschnitt korreliert, was die Notwendigkeit gezielter digitaler Kompetenz-Interventionen und eines besseren Managements der Verteilung von Forschungsumfragen unterstreicht.
Originalarbeit lizenziert unter CC BY 4.0 (https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/). Dies ist eine KI-generierte Erklärung des untenstehenden Papers. Sie wurde nicht von den Autoren verfasst oder gebilligt. Für technische Genauigkeit konsultieren Sie das Originalpaper. Vollständigen Haftungsausschluss lesen
In der modernen Welt ist das Aufbewahren von Dingen vom physischen Regal auf den digitalen Bildschirm gewandert. So wie manche Menschen Schwierigkeiten haben, alte Zeitungen oder kaputte Elektrogeräte wegzuwerfen, fällt es einer wachsenden Zahl von Menschen schwer, digitale Dateien zu löschen. Dieses Verhalten, bekannt als digitales Horten (Digital Hoarding), beinhaltet das Speichern riesiger Mengen an E-Mails, Dokumenten, Fotos und Links, oft bis zu einem Punkt, an dem das schiere Volumen Stress verursacht und es schwierig macht, das zu finden, was tatsächlich benötigt wird. Während das Aufbewahren einiger zusätzlicher Dateien harmlos erscheint, kann die Akkumulation zu einer Last werden, die den Geist vernebelt und das tägliche Leben stört. Dies ist besonders relevant für Studierende, die einen ständigen Strom von Lehrbüchern, Vorlesungsnotizen und Forschungsmaterialien bewältigen müssen. Wenn der Druck, alles für den Fall „falls doch noch etwas gebraucht wird“ aufzubewahren, auf die hohen Anforderungen der medizinischen Ausbildung trifft, ist das Ergebnis ein digitaler Unrat, der schwer auf der Fähigkeit eines Studenten lastet, sich zu konzentrieren und zu lernen.
Forscher der Universität von Khartum machten sich daran zu verstehen, wie dieser digitale Unrat Medizinstudierende in Sudan beeinflusst – ein Umfeld, in dem die Herausforderungen durch Konflikte und begrenzte Ressourcen eine starke Abhängigkeit vom Online-Lernen erzwungen haben. Sie befragten 328 Studierende, um zu sehen, wie viele mit diesem Verhalten zu kämpfen hatten und ob es ihre Noten oder ihre Fähigkeit, effizient zu arbeiten, beeinträchtigte. Die Studie ergab, dass digitales Horten unter diesen Studierenden weit verbreitet ist, wobei fast zwei Drittel Anzeichen von moderatem bis hohem Ausmaß dieses Verhaltens zeigten. Zu den häufigsten Gewohnheiten gehörten das Speichern von Dateien, die vielleicht nie gelesen werden, das Weiterleiten von Materialien an persönliche Kanäle, ohne sie jemals wieder anzusehen, und das Gefühl einer echten Angst bei dem Gedanken, eine Datei zu löschen. Viele Studierende beschrieben die Angst, eine digitale Datei zu verlieren, als einen Verlust eines Teils ihrer akademischen Identität, was dazu führte, dass sie alles in einem Zustand ungeordneter Akkumulation aufbewahrten.
Die Forscher entdeckten einen klaren Zusammenhang zwischen diesem Verhalten und der Funktionsweise der Studierenden in ihrem Studium, obwohl die Verbindung nicht das war, was man unmittelbar erwarten würde. Während die Menge des digitalen Unrats die Notendurchschnitte der Studierenden nicht direkt veränderte, stand sie in einem starken Zusammenhang damit, wie effizient sie ihre Arbeit erledigen konnten. Studierende, die die meisten digitalen Dateien horteten, berichteten signifikant häufiger, dass sie Schwierigkeiten hatten, sich zu konzentrieren, übermäßige Zeit mit der Suche nach spezifischen Dokumenten verbrachten und sich von dem schieren Volumen ihrer gespeicherten Inhalte überwältigt fühlten. Tatsächlich war die Wahrscheinlichkeit für eine hohe akademische Dysfunktion bei denjenigen mit dem höchsten Grad an digitalem Horten mehr als fünfmal so hoch wie bei jenen, die ihre digitalen Räume organisiert hielten. Dies deutet darauf hin, dass das Problem nicht unbedingt darin besteht, dass die Studierenden ihre Prüfungen nicht bestehen, sondern dass die mentale Anstrengung, die erforderlich ist, um ihren digitalen Unrat zu navigieren, die Energie raubt, die sie für effektives Lernen benötigen.
Ein einzigartiger Aspekt dieser Studie war ihr Fokus auf die Anhäufung von Forschungs-Umfrage-Links. Medizinstudierende werden häufig gebeten, an akademischen Umfragen teilzunehmen, und die Forscher fanden heraus, dass der ständige Strom dieser Links zu einer spezifischen Art von digitalem Unrat wurde. Mehr als ein Drittel der Studierenden gab an, sich von der Anzahl der erhaltenen Umfrageeinladungen überwältigt zu fühlen, und eine ähnliche Anzahl sagte, dass diese Akkumulation sie weniger bereit machte, in Zukunft an Forschung teilzunehmen. Diese „Umfragemüdigkeit“ (Survey Fatigue) schafft einen Kreislauf, in dem eben jene Werkzeuge, die zur Untersuchung des Studentenverhaltens genutzt werden, Teil des Problems werden und potenziell die Daten verzerren, die Forscher in Zukunft sammeln. Die Studie stellte auch fest, dass die meisten Studierenden Messaging-Apps wie Telegram nutzten, um ihre Dateien zu speichern, anstatt organisierte Cloud-Dienste zu verwenden – eine Gewohnheit, die es noch schwieriger macht, Informationen zu sortieren und abzurufen, wenn sie benötigt werden.
Letztendlich legen die Ergebnisse nahe, dass die Auswirkungen des digitalen Hortens auf Medizinstudierende subtil, aber signifikant sind. Es zeigt sich nicht notwendigerweise durch einen Rückgang der Testergebnisse, aber es untergräbt die Effizienz und die mentale Klarheit, die für rigorose akademische Arbeit erforderlich sind. Die Studie deutet darauf an, dass der Stress, eine chaotische digitale Umgebung zu verwalten, als eine versteckte Barriere zum Lernen wirkt und einen Zustand kognitiver Überlastung schafft, der das Studium erschwert. Die Forscher empfehlen, dass Studierende besser in digitalen Organisationsgewohnheiten geschult werden sollten und dass Institutionen in Betracht ziehen sollten, die Häufigkeit, mit der sie Umfragen versenden, zu regulieren, um die Belastung nicht weiter zu erhöhen. Indem medizinische Fakultäten die Ursachen dieser digitalen Akkumulation angehen, können sie helfen, den mentalen Nebel zu lichten, der durch das Festhalten an zu viel entsteht, damit die Studierenden sich auf die Arbeit konzentrieren können, die wirklich zählt.
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