Insider owner or External investor which Is Better in Mitigating Stock price Crashes? the Moderating Role for prolonged Audit Delay: Evidence from Egypt
Diese Untersuchung von 95 nicht-finanziellen ägyptischen Unternehmen (2020–2024) zeigt auf, dass während das Managementeigentum und langwierige Audit-Verzögerungen das Crash-Risiko der Aktienkurse erhöhen, institutionelles und familiäres Eigentum dieses mildern, wobei die Audit-Verzögerung als signifikanter Moderator fungiert, der die Auswirkungen verschiedener Eigentumsstrukturen auf das Tail-Risiko verändert.
Originalarbeit lizenziert unter CC BY 4.0 (https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/). Dies ist eine KI-generierte Erklärung des untenstehenden Papers. Sie wurde nicht von den Autoren verfasst oder gebilligt. Für technische Genauigkeit konsultieren Sie das Originalpaper. Vollständigen Haftungsausschluss lesen
Die verborgene tickende Uhr des Aktienmarktes
Stellen Sie sich den Aktienmarkt wie einen riesigen, geschäftigen Ozean vor. An den meisten Tagen sind die Wellen sanft und die Boote (Unternehmen) segeln reibungslos dahin. Doch manchmal, ohne Vorwarnung, bricht eine gewaltige Welle herein, die Schiffe versenkt und Anleger stranden lässt. Dieser plötzliche, erschreckende Absturz des Aktienkurses eines Unternehmens wird als „Aktienkurssturz“ bezeichnet. Das ist nicht nur Pech; oft liegt es daran, dass der Kapitän des Schiffes (das Management) Lecks im Rumpf verborgen hat und vorgibt, alles sei in Ordnung, bis das Wasser zu hoch steigt, um es zu ignorieren.
Um zu verstehen, warum diese Abstürze passieren, schauen Wissenschaftler aus der Welt der Finanzen auf zwei Hauptaspekte: wem das Boot gehört und wie lange es dauert, die Karte zu prüfen. Erstens gibt es die „Eigentümerstruktur“. Gehört das Boot dem Kapitän und seinen Freunden (Insidern), einer großen Gruppe sorgfältiger Anleger (Institutionen), einer einzelnen Familie oder dem Staat? Unterschiedliche Eigentümer legen Wert auf unterschiedliche Dinge. Einige wollen vielleicht Geheimnisse bewahren, um ihre eigenen Jobs zu schützen, während andere die Wahrheit sehen wollen, um ihr Geld zu schützen. Zweitens gibt es die „Audit-Verzögerung“ (Audit Delay). Dies ist die Zeit, die ein unabhängiger Inspektor (der Wirtschaftsprüfer) benötigt, um die Logbücher des Bootes zu prüfen und die Entwarnung zu geben. Wenn der Inspektor zu lange braucht, kann das bedeuten, dass er etwas Verdächtiges gefunden hat oder dass der Kapitän mit ihm streitet, um ein Problem zu verbergen.
Die große Frage lautet: Wer ist der beste Wächter, um diese Abstürze zu verhindern? Ist es der Kapitän, dem ein Teil des Schiffes gehört, oder die externen Anleger, die vom Ufer aus zusehen? Und macht ein langsamer Inspektor die Dinge besser oder schlechter? Ein Forscherteam aus Ägypten entschied sich, dieses Rätsel zu lösen, indem es den ägyptischen Aktienmarkt untersuchte. Sie wollten sehen, ob die Art des Eigentümers die Lecks stoppen kann und ob ein langes Warten auf den Prüfbericht wie eine Warnsirene wirkte, die das Verhalten dieser Eigentümer veränderte.
Die Studie: Wer rettet das Schiff?
Die Forscher Ashraf Ibrahim Ali, Amr Nazieh Ezzat und Mostafa Ibrahim El-Feky untersuchten den ägyptischen Aktienmarkt zwischen 2020 und 2024. Sie sammelten Daten aus 475 Momentaufnahmen von 95 Nicht-Finanzunternehmen und betrachteten, wie viel verschiedene Gruppen besaßen und wie lange es dauerte, bis ihre Prüfberichte eintrafen. Sie verwendeten zwei spezielle Werkzeuge, um das „Crash-Risiko“ zu messen: eines, das betrachtet, wie einseitig die Aktienrenditen sind (Skewness), und ein anderes, das misst, wie stark der Preis nach oben und unten springt (Volatilität).
Der direkte Effekt: Wer ist der „Good Cop“?
Als die Forscher die Eigentümer betrachteten, ohne die Audit-Verzögerung zu berücksichtなigen, fanden sie klare Gewinner und Verlierer im Spiel der Crash-Prävention.
- Die Falle des Kapitäns (Managerial Ownership): Wenn die Manager (die Kapitäne) viel vom Unternehmen besitzen, steigt das Risiko eines Sturzes an. Die Studie ergab, dass für jedes Stück mehr, das die Manager besaßen, die Chance auf einen plötzlichen Abfall signifikant stieg. Es scheint, dass Kapitäne mit einem großen persönlichen Einsatz eher dazu neigen, schlechte Nachrichten zu verbergen, um ihre Boni und Jobs zu sichern, nur um es dann alles auf einmal explodieren zu lassen, wenn sie es nicht mehr verbergen können. Das ist so, als würde ein Kapitän ein Loch im Rumpf verstecken, bis das Schiff unter Wasser steht.
- Die wachsamen Nachbarn (Institutionelle & Familien-Eigentümer): Wenn hingegen große Investmentfirmen (Institutionen) oder Familien das Unternehmen besitzen, geht das Crash-Risiko zurück. Diese Eigentümer agieren wie wachsame Nachbarn. Sie haben die Macht und den Wunsch, die Manager genau zu beobachten und sie zur Ehrlichkeit zu zwingen. Die Studie zeigte, dass ein höheres institutionelles und familiäres Eigentum die Chance auf einen Sturz signifikant reduzierte.
- Die stillen Giganten (Staatliche & Ausländische Eigentümer): Interessanterweise fanden die Forscher bei staatlichem oder ausländischem Eigentum keinen direkten Effekt auf das Crash-Risiko. Nur dass sie auf dem Boot waren, verhinderte den Lecks nicht automatisch. Sie waren zwar da, aber sie veränderten das Ergebnis nicht aktiv aus sich heraus.
Der Twist: Die geheime Macht des langsamen Inspektors
Dann fügten die Forscher die „Audit Report Lag“ (die Zeit, die für die Prüfung benötigt wird) in die Gleichung ein. Hier wird die Geschichte faszinierend. Sie fanden heraus, dass eine lange Verzögerung beim Erhalt des Prüfberichts normalerweise ein schlechtes Zeichen ist. Für sich genommen ist eine längere Wartezeit (prolonged audit delay) mit einem höheren Crash-Risiko verbunden. Es ist, als würde der Inspektor zu lange brauchen, um die Karte zu prüfen; dies deutet darauf hin, dass sich ein Sturm zusammenbraut, den alle zu ignorieren versuchen.
Diese „schlechte Nachricht“ der Verzögerung wirkte jedoch wie ein magischer Schalter, der das Verhalten der Eigentümer änderte:
- Den Kapitän bändigen: Wenn die Prüfung verzögert wurde, schwächte der gefährliche Effekt des Eigentums der Manager das Risiko tatsächlich ab. Das lange Warten schien wie eine Warnsirene zu wirken, die den Managern klar machte, dass sie zu genau beobachtet wurden. Die Studie fand heraus, dass die Interaktion zwischen der Audit-Verzögerung und dem Eigentum der Manager die Stärke des positiven Zusammenhangs zwischen Eigentum und Crash-Risiko verringerte, was die Gefahr effektiv abmilderte, anstatt sie vollständig zu eliminieren.
- Die Giganten wecken: Die überraschendste Veränderung geschah bei den staatlichen und ausländischen Eigentümern. Zuvor taten sie nichts, um Abstürze zu verhindern. Aber sobald die Audit-Verzögerung eingeführt wurde, zeigten sie Anzeichen, effektivere Wächter zu werden. Das lange Warten schien sie dazu zu bringen, stärker einzugreifen und die Manager strenger zu beaufsichtigen. Die Studie zeigte, dass nach der Interaktion das staatliche Eigentum zu einem signifikanten Faktor wurde, um das Crash-Risiko zu senken, und das ausländische Eigentum in einem der beiden verwendeten Modelle eine negative Beziehung aufwies, was darauf hindeutete, dass sie begannen, das Management aktiv zu beaufsichtigen, um das Horten schlechter Nachrichten zu vermeiden.
- Die Nachbarn bleiben gleich: Die wachsamen Nachbarn (institutionelle und familiäre Eigentümer) machten bereits einen großartigen Job, daher änderte die Audit-Verzögerung ihr Verhalten nicht wesentlich. Sie waren bereits auf der Hut, sodass die zusätzliche Warnung keinen großen Unterschied machte.
Das abschließende Urteil
Die Studie kommt zu dem Schluss, dass das Eigentum der Manager am Unternehmen zwar generell riskant ist, eine verzögerte Audit-Verzögerung jedoch tatsächlich als hilfreiches „Warnsignal“ dienen kann, das alle zur Aufmerksamkeit zwingt. Sie schwächt die Fähigkeit der Manager, schlechte Nachrichten zu verbergen, und veranlasst die staatlichen und ausländischen Investoren, ihre Aufsicht zu intensivieren.
Die Forscher fanden heraus, dass ihr Modell etwa 17 % bis 19 % der Veränderungen des Crash-Risikos erklärte, was eine solide Verbesserung gegenüber dem Basismodell darstellt. Sie verwendeten zwei verschiedene Wege, um das Risiko zu messen, und die Ergebnisse blieben stabil, was ihnen Vertrauen in ihre Ergebnisse gab.
Um die große Frage zu beantworten: Externe Investoren (wie Institutionen und Familien) sind von Natur aus besser darin, Abstürze zu verhindern als Insider-Manager. Aber wenn die Prüfung zu lange dauert, wirkt dies als Katalysator, der das Versteckspiel der Manager schwächt und den Staat sowie ausländische Investoren dazu ermutigt, aktiver in der Prävention von Abstürzen zu werden. Die Verzögerung, die normalerweise ein Zeichen von Problemen ist, wird ironischerweise zu dem Werkzeug, das hilft, das Sinken des Schiffes zu verhindern, indem es die Eigentümer aufmerksamer macht.
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