Evolution and determinants of subjective well-being in the French general population between 2014 and 2023
Diese Untersuchung der französischen Bevölkerung von 2014 bis 2023 zeigt, dass soziodemografische Faktoren zwar das Basiswohlbefinden prägen, die akute Symptombelastung jedoch der primäre Determinant des subjektiven Wohlbefindens ist, wobei die Gesamtwerte während der Pandemiezeit trotz saisonaler Schwankungen, die weitgehend durch die Häufigkeit von Erkrankungen getrieben wurden, deutlich anstiegen.
Originalarbeit lizenziert unter CC BY 4.0 (https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/). Dies ist eine KI-generierte Erklärung des untenstehenden Papers. Sie wurde nicht von den Autoren verfasst oder gebilligt. Für technische Genauigkeit konsultieren Sie das Originalpaper. Vollständigen Haftungsausschluss lesen
Der Mensch versucht schon seit langem zu verstehen, was das Leben lebenswert macht. Während Philosophen das Glück einst in abstrakten Begriffen debattierten, hat die moderne Wissenschaft diese Frage in etwas Messbares verwandelt, indem sie Menschen bittet, ihr eigenes Wohlbefinden auf einer einfachen Skala einzustufen. Dieses Konzept, bekannt als subjektives Wohlbefinden, ist mehr als nur eine flüchtige Stimmung; es ist eine komplexe Mischung aus der Zufriedenheit mit dem eigenen Leben, dem Gleichgewicht zwischen positiven und negativen Emotionen und einem allgemeinen Sinn für Bestimmung. Seit Jahrzehnten wissen Forscher, dass Geld, soziale Bindungen und Bildung eine Rolle bei diesen Gefühlen spielen. Es blieb jedoch eine spezifische Lücke in unserem Verständnis: Wie verändern plötzliche Krankheitswellen, wie die saisonale Grippe oder eine globale Pandemie, die Art und Weise, wie eine ganze Bevölkerung über ihr Leben empfindet? Macht der Kalender selbst, mit seinen kalten Wintermonaten, die Menschen schlechter fühlen, oder liegt es einfach daran, dass Menschen in diesen Zeiten häufiger krank werden?
Um diese Fragen zu beantworten, untersuchte ein Forscherteam in Frankreich ein massives, jahrzehntelanges Protokoll darüber, wie sich die Menschen fühlten. Sie verließen sich nicht auf eine einmalige Umfrage oder eine kleine Gruppe von Freiwilligen. Stattdessen nutzten sie ein einzigartiges System namens Grippenet, ein digitales Netzwerk, in dem tausende französische Bürger jede Woche freiwillig ihren Gesundheitszustand melden. Seit 2014 beantworten diese Teilnehmer eine einfache Frage: „Wie fühlen Sie sich insgesamt?“ Sie bewerten ihre Antwort auf einer Skala von null bis hundert. Neben dieser Bewertung geben sie an, ob sie Symptome wie Husten oder Fieber haben und wie viele Symptome sie aufweisen. Durch die Verfolgung von fast 16.000 einzigartigen Individuen über neun Winterperioden, von 2014 bis 2023, konnten die Forscher das Auf und Ab der nationalen Stimmung beobachten, während sie sich durch normale Jahre, den Höhepunkt der COVID-19-Pandemie und die Zeit nach dem Ende des Gesundheitsnotstands bewegte.
Die bemerkenswerteste Entdeckung war, dass die Anzahl der Symptome, die eine Person hat, der mit Abstand größte Treiber dafür ist, wie sie sich fühlt. Wenn ein Teilnehmer keine Symptome meldete, war der Wohlbefindenswert konsistent hoch und lag oft im niedrigen 90er-Bereich. Doch in dem Moment, in dem Symptome auftraten, sank dieser Wert drastisch. Je mehr Symptome eine Person meldete, desto tiefer fiel ihr Wert. Diejenigen mit nur einem oder zwei Symptomen erlebten einen merklichen Rückgang, während diejenigen mit mehr als fünf Symptomen sahen, dass ihre Werte im Vergleich zu gesunden Tagen um fast vierzig Punkte einbrachen. Diese Beziehung war so stark, dass sie fast alles darüber erklärte, warum sich die Wohlbefindenswerte von Woche zu Woche änderten. Die Forscher fanden heraus, dass der scheinbare Rückgang des Glücks während der Wintermonate nicht darauf zurückzuführen war, dass das kalte Wetter oder die kurzen Tage die Menschen direkt traurig machten. Stattdessen lag es schlichtweg daran, dass die Menschen in diesen Monaten häufiger krank waren. Als die Forscher nur die Menschen betrachteten, die überhaupt keine Symptome hatten, verschwand der Winterabfall fast vollständig und hinterließ nur einen winzigen, kaum merklichen Effekt der Jahreszeit selbst.
Vielleicht war die überraschendste Erkenntnis diejen heavy die Jahre der COVID-19-Pandemie betraf. Die gängige Lehrmeinung könnte vermuten, dass eine globale Gesundheitskrise das Wohlbefinden zum Absturz bringen würde. Doch die Daten zeigten das Gegenteil. Während der Pandemiejahre, und sogar im Jahr unmittelbar nach dem offiziellen Ende des Gesundheitsnotstands, waren die durchschnittlichen Wohlbefindenswerte der französischen Bevölkerung höher als in den Jahren vor der Ankunft des Virus. Die Forscher vermuten, dass dieser kontraintuitive Anstieg aus einigen Gründen geschah. Erstens verhinderten strenge Maßnahmen wie Lockdowns und das Tragen von Masken die Ausbreitung vieler anderer Atemwegsviren, was bedeutete, dass weniger Menschen unter der Grippe oder anderen verbreiteten Erkrankungen litten, die das Wohlbefinden normalerweise herabziehen. Zweitens könnten die Menschen, die während der Pandemie weiterhin die wöchentlichen Umfragen ausfüllten, eine gesündere und motiviertere Gruppe gewesen sein als diejenigen, die ausschieden, was den Durchschnitt nach oben verzerrt haben könnte. Es ist auch möglich, dass für diejenigen, die nicht infiziert waren, die Veränderungen im täglichen Leben, wie etwa weniger Pendeln und geänderte Arbeitsroutinen, ein vorübergehendes Gefühl der Erleichterung boten.
Jenseits der Auswirkungen von Krankheit und Pandemie bestätigte die Studie, dass die eigene Identität das Basisniveau des Glücks prägt. Männer berichteten über etwas höhere Wohlbefindenswerte als Frauen, und Menschen mit einem höheren Bildungsniveau fühlten sich besser als jene mit weniger Bildung. Auch der Ruhestand war mit höheren Werten verbunden, während chronische Erkrankungen oder Rauchen mit niedrigeren Werten verknüpft waren. Interessanterweise fanden die Forscher heraus, dass der Ort, an dem eine Person in Bezug auf Reichtum und Armut lebte, keinen starken Zusammenhang mit dem Wohlbefinden aufwies, sobald andere Faktoren wie Bildung und Berufsstatus berücksichtigt wurden. Dies deutet darauf hin, dass Geld zwar eine Rolle spielt, die tägliche Erfahrung von Gesundheit und das soziale Umfeld jedoch unmittelbarere Treiber dafür sind, wie Menschen sich fühlen.
Die Studie kommt zu dem Schluss, dass die Jahreszeiten und der breitere soziale Kontext zwar die Bühne bereiten, der unmittelbare physische Zustand eines Menschen jedoch die mächtigste Kraft in seinem täglichen Wohlbefinden ist. Der „Winterblues“, der oft dem Wetter zugeschrieben wird, ist weitgehend ein Spiegelbild der Wintersjukheiten. Die Pandemie, trotz ihres Schreckens, fiel mit einer Zeit zusammen, in der die allgemeine Bevölkerung über ein besseres Befinden berichtete, primär weil der übliche Zyklus der saisonalen Krankheiten durchbrochen wurde. Diese Forschung hebt hervor, dass die effektivste Strategie zur Verbesserung des Wohlbefindens einer Bevölkerung die einfachste sein könnte: die Menschen gesund zu halten und sie frei von akuten Symptomen zu halten. Durch die Nutzung eines Systems, in dem Menschen ihre Gefühle in Echtzeit melden, können Wissenschaftler nun diese Muster klar erkennen, was einen neuen Weg eröffnet, die emotionale Gesundheit einer Nation parallel zu ihrer physischen Gesundheit zu überwachen.
Ertrinken Sie in Arbeiten in Ihrem Fachgebiet?
Erhalten Sie tägliche Digests der neuesten Arbeiten passend zu Ihren Forschungsbegriffen — mit technischen Zusammenfassungen, in Ihrer Sprache.