From Body to Brain and Back: Multimodal Evidence for Interoceptive Alterations in Schizophrenia Spectrum Disorders
Diese Studie zeigt, dass Schizophrenie-Spektrum-Störungen durch pervasive, trait-ähnliche interozeptive Störungen gekennzeichnet sind, einschließlich einer beeinträchtigten subjektiven Körperregulation, einer geringfügig reduzierten Genauigkeit und einer abgeschwächten neuronalen Verarbeitung von Herzsignalen, welche am konsistentesten mit Depersonalisationssymptomen verknüpft sind.
Originalarbeit lizenziert unter CC BY 4.0 (https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/). Dies ist eine KI-generierte Erklärung eines Preprints, das nicht peer-reviewed wurde. Dies ist kein medizinischer Rat. Treffen Sie keine Gesundheitsentscheidungen auf Grundlage dieses Inhalts. Vollständigen Haftungsausschluss lesen
Das große Ganze: Eine kaputte Funkverbindung
Stellen Sie sich vor, Ihr Gehirn ist ein Radiosender und Ihr Körper ist das Mikrofon. Normalerweise sendet das Mikrofon klare Signale darüber, was in Ihrem Inneren passiert (wie etwa Ihr Herzschlag oder Ihr Magenknurren), an den Radiosender. Der Radiosender nutzt diese Informationen dann, um Ihnen zu helfen, sich sicher zu fühlen, Ihre Emotionen zu verstehen und zu wissen: „Das bin ich.“
Bei Menschen mit Schizophrenie-Spektrum-Störungen (SSD) wollten die Forscher untersuchen, ob diese Verbindung zwischen Körper und Gehirn „verrauscht“ oder unterbrochen ist. Sie nannten diese Verbindung Interozeption – die Fähigkeit, das eigene Innere zu spüren.
Die Studie fragte: Hören Menschen mit SSD ihre körpereigenen Signale anders als gesunde Menschen? Erklärt dieser Unterschied, warum sie sich von der Realität entfremdet fühlen?
Das Experiment: Drei Wege zuzuhören
Die Forscher haben nicht nur gefragt, wie sich die Menschen fühlten; sie betrachteten drei verschiedene Ebenen des „Zuhörens“, als würde man ein Radio auf drei verschiedenen Stufen überprüfen:
- Die „Was ich denke“-Ebene (Subjektiv): Die Teilnehmer sollten Fragebögen ausfüllen, um anzugeben, wie sehr sie ihren Körper wahrnehmen, wie sehr sie ihm vertrauen und ob sie sich von ihm entfremdet fühlen (als würden sie sich selbst von außen beobachten).
- Die „Was ich tun kann“-Ebene (Behavioral/Verhaltensebene): Den Teilnehmern wurde ein „Herzschlag-Zählspiel“ gegeben. Die Teilnehmer mussten die Augen schließen und einige Minuten lang stillerweise ihre Herzschläge zählen, ohne ihren Puls zu fühlen. Danach verglichen die Forscher deren Zählung mit der tatsächlichen Anzahl der Schläge.
- Die „Was das Gehirn macht“-Ebene (Neural/Neurologische Ebene): Die Teilnehmer wurden an ein EEG angeschlossen (eine Kappe mit Sensoren), um ihre Gehirnwellen zu beobachten. Speziell suchten die Forscher nach einem winzigen elektrischen Funken im Gehirn, der direkt nach einem Herzschlag auftritt. Dies wird als Herzschlag-evozierte Potenz (HEP) bezeichnet. Denken Sie dies als die Beobachtung, ob der Radiosender das Signal vom Mikrofon tatsächlich empfängt.
Was sie fanden heraus
1. Die „Gefühls“-Ebene: Verwirrt und distanziert
- Das Ergebnis: Menschen mit SSD berichteten, dass sie weniger Kontrolle über ihre Körpersignale hatten. Sie fühlten weniger Vertrauen in ihren Körper und hatten mehr Schwierigkeiten, ihre Emotionen basierend auf diesen Signalen zu regulieren.
- Die Analogie: Stellen Sie sich vor, Sie fahren ein Auto, aber die Armaturendenlichter flackern und das Lenkrad fühlt sich rutschig an. Sie vertrauen dem Auto nicht mehr.
- Die große Überraschung: Die stärkste Verbindung, die sie fanden, war die Depersonalisierung. Dies ist das Gefühl, nicht real zu sein oder sich selbst aus der Ferne zu beobachten. Je schwerwiegender die Symptome einer Person waren, desto stärker war dieses „entfremdete“ Gefühl. Es ist, als wäre das Radiosignal so schwach, dass der Zuhörer das Gefühl hat, in einem anderen Raum als die Musik zu sein.
2. Die „Zähl“-Ebene: Etwas aus dem Takt
- Das Ergebnis: Beim Herzschlag-Zählspiel waren Menschen mit SSD etwas schlechter darin, ihre Herzschläge zu zählen als gesunde Menschen, aber der Unterschied war nicht riesig. Es war ein „marginaler“ Unterschied.
- Die Analogie: Wenn Sie eine gesunde Person bitten, die Sekunden in einer Minute zu zählen, wird sie ziemlich nah dran sein. Wenn Sie jemanden mit SSD bitten, wird er vielleicht um ein paar Sekunden daneben liegen. Es ist kein totaler Ausfall, nur etwas weniger präzise.
3. Die „Gehirnsignal“-Ebene: Es kommt auf die Aufgabe an
Dies war der interessanteste Teil. Die Forscher suchten nach dem elektrischen Funken des Gehirns (HEP) in zwei Situationen:
- Situation A: Einfach ruhig dasitzen mit geschlossenen Augen.
- Ergebnis: Kein Unterschied. Die Gehirnsignale sahen für beide Gruppen gleich aus.
- Analogie: Wenn das Radio einfach nur auf dem Tisch steht und nichts tut, ist das Rauschen für alle gleich.
- Situation B: Aktiv versuchen, auf den Herzschlag zu hören (das Zählspiel) oder auf ein Kreuz zu schauen.
- Ergebnis: Großer Unterschied! Wenn Menschen mit SSD versuchten, sich auf ihr Herz zu konzentrieren, waren ihre Gehirnsignale viel schwächer. Der „Funke“ war schwächer.
- Analogie: Es ist wie ein Radio, das einwandfrei funktioniert, wenn es ausgeschaltet ist, aber in dem Moment, in dem man versucht, einen bestimmten Sender einzustellen (auf den Körper zu fokussieren), bricht das Signal ein. Das Gehirn hat Schwierigkeiten, die Botschaft des Körpers zu verarbeiten, nur wenn es dazu aufgefordert wird, aufmerksam zu sein.
Was das bedeutet (laut der Arbeit)
Die Arbeit kommt zu dem Schluss, dass das Problem nicht darin besteht, dass der Körper „kaputt“ ist oder das Gehirn ständig „verrauscht“ ist. Stattdessen ist das Problem kontextabhängig.
- Die „Trait“-Idee (Eigenschaft): Das Gefühl, von seinem Körper entfremdet zu sein (Depersonalisierung), scheint ein zentraler, stabiler Teil der Störung zu sein. Es ist wie ein permanenter Riss in der Windschutzscheibe, der die Sicht ständig verschwommen macht.
- Die „State“-Idee (Zustand): Die Fähigkeit des Gehirns, Körpersignale zu verarbeiten, verschlechtert sich speziell dann, wenn man sich auf sie konzentrieren muss. Es ist nicht so, dass das Radio kaputt ist; es ist eher so, dass der Abstimmungsmechanismus überfordert wird, wenn man versucht, genau hinzuhören.
Zusammenfassung
Die Studie legt nahe, dass bei Menschen mit Schizophrenie-Spektrum-Störungen die Verbindung zwischen Körper und Gehirn wackelig ist. Sie fühlen sich oft so, als würden sie außerhalb ihres Körpers schweben (Depersonalisierung). Während ihr Gehirn Körpersignale verarbeiten kann, wenn sie sich einfach nur entspannen, hat es Schwierigkeiten, diese Signale zu verarbeiten, wenn sie aktiv versuchen, sich darauf zu konzentrieren. Dies deutet darauf darauf hin, dass der „Glitch“ (der Fehler) auftritt, wenn das Gehirn versucht, Körperempfindungen mit dem Rest der Welt zu integrieren, anstatt ein ständiger Hintergrundfehler zu sein.
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