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Conceptualizing resilience among health and care professionals since the onset of COVID-19: a systematic literature review

Diese systematische Literaturübersicht synthetisiert 38 seit Beginn der COVID-19-Pandemie veröffentlichte Studien, um eine integrative, multidimensionale Definition von Resilienz unter Gesundheits- und Pflegefachkräften vorzuschlagen, die durch ein „Drei-Schichten-Zwiebelmodell“ konzeptualisiert wird, welches über feste individuelle Merkmale hinausgeht und dynamische Interaktionen zwischen psychologischen Ressourcen, relationaler Unterstützung und systemischen Bedingungen umfasst.

Ursprüngliche Autoren: Farah Otaki, Liesl Visser, Bhavana Nair, Agnes Paulus

Veröffentlicht 2026-08-03
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Ursprüngliche Autoren: Farah Otaki, Liesl Visser, Bhavana Nair, Agnes Paulus

Originalarbeit lizenziert unter CC BY 4.0 (https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/). Dies ist eine KI-generierte Erklärung des untenstehenden Papers. Sie wurde nicht von den Autoren verfasst oder gebilligt. Für technische Genauigkeit konsultieren Sie das Originalpaper. Vollständigen Haftungsausschluss lesen

Technisches Resümee: Konzeptualisierung von Resilienz bei Gesundheits- und Pflegefachkräften seit Beginn von COVID-19

Problemstellung
Seit die Weltgesundheitsorganisation am 11. März 2020 die COVID-19-Pandemie ausrief, ist der Konstrukt der „Resilienz“ zu einem zentralen Bestandteil der Literatur über Gesundheits- und Pflegefachkräfte geworden. Trotz seiner extensiven Nutzung über verschiedene Disziplungen hinweg bleibt das Konzept jedoch inkonsistent definiert. Seine konzeptionellen Grenzen sind fragmentiert, insbesondere im Hinblick auf einzelne Fachkräfte, die in Hochstress-Gesundheitsumgebungen tätig sind. Dieser Mangel an einer einheitlichen Definition behindert die Fähigkeit, die Belegschaft während und nach der Pandemie effektiv zu verstehen und zu unterstützen.

Methodik
Diese Studie verwendet eine systematische Literaturübersicht, um bestehende Konzeptualisierungen von Resilienz zu identifizieren, zu untersuchen und zu synthetisieren. Die Übersicht folgt den folgenden strengen Protokollen:

  • Suchstrategie: Es wurde eine systematische Suche in den Datenbanken PubMed, Scopus und PsycINFO (American Psychological Association) durchgeführt.
  • Einschlusskriterien: Die Suche zielte auf Peer-Review-Artikel ab, die zwischen März 2020 und März 2026 veröffentlicht wurden, unter Kombination von Begriffen im Zusammenhang mit Resilienz, Gesundheits- und Pflegefachkräften sowie dem COVID-19- oder Post-Pandemie-Kontext.
  • Screening und Registrierung: Der Screening-Prozess folgte den Richtlinien der Preferred Reporting Items for Systematic reviews and Meta-Analyses (PRISMA) 2020. Das Studienprotokoll wurde prospektiv in den Open Science Framework (OSF) Registern registriert.
  • Synthese und Qualitätsbewertung: Die Datensynthese erfolgte mittels thematischer und konzeptioneller Analyse, berichtet gemäß den Richtlinien zur Verbesserung der Transparenz bei der Berichterstattung über die Synthese qualitativer Forschung (ENTREQ). Die methodische Qualität wurde mit dem Mixed Methods Appraisal Tool (MMAT) Version 2018 bewertet.
  • Studienauswahl: Von einem ursprünglichen Pool von 5.496 Datensätzen wurden 3.128 eindeutige Datensätze gescreent, woraus 38 Studien resultierten, die alle Förderkriterien für die abschließende Synthese erfüllten.

Wichtigste Ergebnisse
Die Synthese der 38 eingeschlossenen Studien zeigt, dass Resilienz auf vier dominierenden, jedoch überlappenden Arten konzeptualisiert wird:

  1. Individuelles psychologisches Merkmal: Resilienz betrachtet als ein feststehendes persönliches Attribut.
  2. Dynamischer adaptiver Prozess: Resilienz verstanden als eine fluide Kapazität, sich an veränderte Umstände anzupassen.
  3. Relationale und sozial eingebettete Kapazität: Resilienz angesiedelt innerhalb sozialer Netzwerke und zwischenmenschlicher Interaktionen.
  4. Moralisch und beruflich situierte Ausdauer: Resilienz definiert als die Kapazität, systemischen Drucken standzuhalten und gleichzeitig die berufliche und moralische Integrität zu wahren.

Es wurde eine signifikante Spannung in der Literatur zwischen Interpretationen identifiziert, die sich auf individuelle Merkmale konzentrieren, und solchen, die systemische und kontextuelle Faktoren betonen.

Vorgeschlagenes Framework und Beiträge
Basierend auf der Synthese schlagen die Autoren vor, dass Resilienz unter Gesundheits- und Pflegefachkräften in der Post-Pandemie-Ära am besten nicht als festes Attribut, sondern als multidimensionaler, kontextreaktiver Prozess verstanden werden sollte. Dieser Prozess wird durch das Zusammenspiel von psychologischen Ressourcen, relationalen Unterstützungssystemen und organisationalen Bedingungen geformt.

Um die Fragmentierung in der aktuellen Literatur zu adressieren, führt die Arbeit zwei primäre Beiträge ein:

  1. Eine integrative konzeptionelle Definition: Eine einheitliche Definition, die die multidimensionale Natur der Resilienz umfasst.
  2. Das Drei-Schichten-Zwiebelmodell der professionellen Resilienz: Ein konzeptionelles Modell, das visualisiert, wie Resilienz durch Interaktionen über drei distinkte, aber miteinander verbundene Domänen hinweg entsteht:
    • Die individuelle Domäne.
    • Die relationale Domäne.
    • Die systemische Domäne.

Bedeutung
Die Arbeit behauptet, dass ihre Bedeutung darin liegt, über die fragmentierten und oft merkmalsbasierten Interpretationen der Resilienz hinauszugehen, die den bisherigen Diskurs dominiert haben. Durch die Synthese der Literatur seit Beginn der Pandemie bietet die Studie einen ganzheitlicheren Rahmen, der das komplexe Zusammenspiel zwischen dem einzelnen Fachpersonal und deren breiterem Umfeld anerkennt. Dieser integrative Ansatz zielt darauf ab, eine klarere konzeptionelle Grundlage für die zukünftige Forschung und Praxis zur Unterstützung von Gesundheits- und Pflegefachkräften zu schaffen.

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