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Longing for but also avoiding touch: a more nuanced view of our “hunger for touch” during the time of COVID

Während der COVID-19-Pandemie erhöhte die soziale Isolation nicht das allgemeine Verlangen nach Berührung, sondern verengte die taktilen Interaktionen auf enge Netzwerke, während die Studie ergab, dass der Erhalt von affektiver Berührung die Stimmung verbesserte, wohingegen ein unerfülltes Verlangen nach Berührung mit höherem Stress und Einsamkeit verknüpft war, was die unterschiedlichen emotionalen Rollen von erlebter versus erwünschter Berührung hervorhebt.

Ursprüngliche Autoren: Merle T Fairhurst, Justin Sulik, David Moore, Wenhan Sun, Francis McGlone

Veröffentlicht 2026-07-23
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Ursprüngliche Autoren: Merle T Fairhurst, Justin Sulik, David Moore, Wenhan Sun, Francis McGlone

Originalarbeit lizenziert unter CC BY 4.0 (https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/). Dies ist eine KI-generierte Erklärung des untenstehenden Papers. Sie wurde nicht von den Autoren verfasst oder gebilligt. Für technische Genauigkeit konsultieren Sie das Originalpaper. Vollständigen Haftungsausschluss lesen

Das große menschliche Umarmungs-Meter

Stellen Sie sich vor, Ihr Gehirn besitzt ein spezielles, unsichtbares Armaturenbrett, das nur für die menschliche Verbindung zuständig ist. Eines der wichtigsten Messinstrumente auf diesem Armaturenbrett ist „Berührung“. Wir alle wissen, dass eine warme Umarmung, ein sanftes Klopfen auf den Rücken oder ein High-Five nicht nur aus Hautkontakt besteht; es ist eine geheime Sprache, die unsere Körper benutzen, um zu sagen: „Du bist sicher“, „Ich mag dich“ und „Wir gehören zusammen“. Wissenschaftler nennen dies „affektive Berührung“. Es ist die Art von Kontakt, die uns das Gefühl gibt, ruhig und verbunden zu sein, im Gegensatz zu einem Händedruck oder einer medizinischen Untersuchung. Aber hier liegt der knifflige Teil: Genau wie ein Auto, das nicht anspringt, wenn die Batterie leer ist, kann auch unsere soziale Batterie zur Neige gehen, wenn wir nicht genug von diesem speziellen Kontakt bekommen. Dies wird oft als „Hauthunger“ bezeichnet.

Lange Zeit gingen die Menschen davon aus, dass man, wenn man Menschen voneinander isoliert – wie etwa während einer globalen Pandemie –, sofort anfangen würde, sich nach Umarmungen zu sehnen wie eine Pflanze nach Sonnenlicht. Die Geschichte schien simpel zu sein: Keine Berührung bedeutet mehr Hunger auf Berührung. Doch das menschliche Gehirn ist chaotisch, komplex und voller Überraschungen. Es reagiert nicht einfach nur auf leeren Raum; es reagiert darauf, wer in diesem Raum ist. Sprechen wir mit einem besten Freund oder einem Fremden? Fühlen wir uns sicher oder verängstigt? Diese Arbeit taucht in diesen chaotischen Zwischenbereich ein, um zu sehen, ob Isolation uns wirklich alle nach einer Kuschelrunde lechzen lässt oder ob sie nur verändert, wen wir kuscheln wollen.

Das große „Umarmung vs. Fremder“-Experiment

Auf dem Höhepunkt der COVID-19-Pandemie beschloss ein Forscherteam, die Theorie des „Hauthungers“ mit einem massiven, globalen Experiment zu testen. Sie fragten die Menschen nicht einfach nur, ob sie sich nach Umarmungen sehnten; sie ließen 1.788 Personen aus 61 verschiedenen Ländern eine detaillierte Umfrage ausfüllen. Sie wollten zwei sehr spezifische Dinge wissen: Wie viel Berührung bekamen die Menschen tatsächlich? Und wie viel Berührung wollten sie? Sie fragten die Menschen auch, wie angenehm sie sich vorstellten, an verschiedenen Körperstellen berührt zu werden, wie zum Beispiel am Rücken, am Arm oder im Gesicht.

Hier war die Wendung, die sie fanden: Die Welt war nicht genau so, wie alle erwartet hatten. Die große, dramatische Idee, dass „Isolation einen nach Berührung lechzen lässt“, entpuppte sich als ein Stück weit ein Mythos. Die Studie deutet darauf hin, dass Isolation die Menschen nicht automatisch dazu brachte, im Allgemeinen mehr Berührung zu wollen. Stattdessen wirkte Isolation wie ein Filter oder ein Scheinwerfer. Sie erhöhte nicht den allgemeinen „Hunger“ auf Berührung; sie veränderte lediglich das Menü.

Menschen, die in Isolation lebten, berichteten, mehr Berührung von den Menschen zu bekommen, mit denen sie zusammenlebten – wie Partnern, Eltern oder Kindern – aber signifikant weniger Berührung von Fremden. Es ist, als ob sich ihr sozialer Kreis auf einen winzigen, gemütlichen Kreis geschrumpft hätte und die Tür zur Außenwelt fest verschlossen wäre. Während sie mehr Umarmungen von ihrem „inneren Kreis“ bekamen, waren sie nicht plötzlich verzweifelt auf der Suche nach einer Umarmung von einem Fremden. Tatsächlich blieb der Wunsch nach Berührung durch Fremde niedrig oder sank sogar ein wenig. Die Studie fand heraus, dass Isolation nicht vorhersagte, dass ein allgemeiner Anstieg des Wunsches nach Berührung stattfand; sie veränderte lediglich, wen die Menschen berührten.

Das Paradoxon von „Wollen“ und „Bekommen“

Eine der faszinierendsten Entdeckungen in der Arbeit ist der Unterschied zwischen dem „Bekommen“ von Berührung und dem „Wollen“ derselben. Die Forscher fanden heraus, dass diese beiden Dinge in Bezug auf unsere Stimmung tatsächlich in entgegengeszehrte Richtungen ziehen.

Denken Sie an das wie an einen Thermostat. Wenn Sie viel affektive Berührung von Menschen bekommen, die Sie kennen, ist Ihre Stimmung tendenziell besser. Sie fühlen sich weniger einsam, weniger gestresst und weniger traurig. Es ist, als wäre der Thermostat auf „Komfort“ eingestellt. Aber hier ist das Merkwürdige: Wenn Sie mehr Berührung wollen, als Sie tatsächlich bekommen, verschlechtert sich Ihre Stimmung. Je mehr Sie sich nach einer Umarmung sehnen, die nicht stattfindet, desto gestresster und einsamer fühlen Sie sich.

Die Studie legt nahe, dass das „Wollen“ von Berührung nicht nur ein neutraler Wunsch ist; es ist ein Signal, dass etwas fehlt. Wenn Menschen berichteten, mehr Berührung zu wollen, war dies ein starker Prädiktor für negative Gefühle wie Stress und Einsamkeit. Es ist, als würde das Gehirn einen Alarm auslösen: „Hey, wir brauchen diese Verbindung jetzt!“ Interessanterweise löste allein die Isolation diesen Alarm jedoch nicht automatisch aus. Der Alarm ging nur dann los, wenn die Person das Gefühl hatte, trotz ihrer Situation nicht genug Berührung zu bekommen.

Die Körperkarte und die „imaginäre Umarmung“

Um noch spezifischer zu werden, nutzten die Forscher ein digitales „Body Map“-Tool (Körperkarte). Stellen Sie sich den Umriss eines menschlichen Körpers auf einem Bildschirm vor, und Sie müssen ihn ausmalen. Wenn Sie denken, dass es ekelhaft wäre, wenn ein Fremder Ihren Kopf berührt, malen Sie rot. Wenn Sie denken, dass es nett wäre, wenn ein Partner Ihre Schulter berührt, mal farbig blau.

Die Ergebnisse waren super deutlich. Alle, unabhängig davon, ob sie isoliert waren oder nicht, hassten die Vorstellung, von Fremden berührt zu werden, besonders in privaten Bereichen wie dem Kopf oder den Schultern. Aber Frauen waren noch vorsichtiger als Männer in Bezug auf die Berührung durch Fremde. Wenn es um Menschen ging, die sie kannten, waren die „blauen“ Zonen (die angenehmen Stellen) viel größer.

Das Team fragte die Teilnehmer auch, sich vorzustellen, in Videos berührt zu werden. Sie fanden heraus, dass Menschen, die bereits viel Berührung erhielten, diese imaginären Berührungen als weniger angenehm bewerteten. Es ist, als ob man, nachdem man eine ganze Pizza gegessen hat, eine weitere Pizzascheibe nicht mehr ganz so köstlich findet. Aber für Menschen, die mehr Berührung wollten, sahen diese imaginären Berührungen unglaublich angenehm und lebendig aus. Ihr Gehirn sagte im Grunde: „Oh wow, das sieht fantastisch aus!“, weil sie hungrig nach dieser Verbindung waren.

Das Fazit

Was ist also die Kernaussage dieser massiven Studie? Die Idee, dass Isolation uns alle nach einer Umarmung lechtern lässt, ist zu simpel. Stattdessen scheint Isolation wie ein Trichter zu wirken. Sie verengt unsere Welt auf die Menschen, denen wir am meisten vertrauen. Wir bekommen mehr Berührung von unseren Familien und Partnern, aber wir schließen die Tür zu Fremden.

Die Studie legt nahe, dass unsere Stimmung weniger davon abhängt, wie isoliert wir sind, sondern vielmehr davon, ob wir tatsächlich die Berührung bekommen, die wir von den Menschen um uns herum brauchen. Wenn Sie gute, warme Berührung von Ihrem inneren Kreis erhalten, geht es Ihnen wahrscheinlich gut. Aber wenn Sie sich nach Berührung sehnen und diese nicht bekommen, dann setzt der Stress und die Einsamkeit ein. Es kommt also nicht nur darauf an, ob man einen „Hunger“ auf Berührung hat; es geht darum, ob die Küche geöffnet ist und die richtigen Speisen an die richtigen Leute serviert werden.

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