Effects of site type in physical education courses on changes in grit and exercise addiction among college students: a comparative quasi-experimental study
Diese quasi-experimentelle Studie unter Einbeziehung von 818 chinesischen College-Studenten zeigt, dass Sportkurse in offenen natürlichen Umgebungen effektiver sind als solche in streng ortsgebundenen Umgebungen, um Grit und Ausdauer zu steigern sowie Trainingssucht zu reduzieren, wobei die Muster in der Beziehung dieser Veränderungen je nach Umgebung und Geschlecht variieren.
Originalarbeit lizenziert unter CC BY 4.0 (https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/). Dies ist eine KI-generierte Erklärung des untenstehenden Papers. Sie wurde nicht von den Autoren verfasst oder gebilligt. Für technische Genauigkeit konsultieren Sie das Originalpaper. Vollständigen Haftungsausschluss lesen
Seit Jahrzehnten suchen Pädagogen und Psychologen nach der geheimen Zutat, die Menschen hilft, an schwierigen Zielen festzuhalten. Sie nennen diese Qualität „Grit“ (Beharrlichkeit). Es geht dabei nicht nur darum, hart im Nehmen zu sein; es ist die Fähigkeit, weiterhin hart zu arbeiten, wenn die Dinge schwierig werden, kombiniert mit einem stetigen, langfristigen Interesse an einem bestimmten Ziel. Gleichzeitig wächst die Besorgnis, dass körperliche Aktivität, die normalerweise als gesunde Gewohnheit angesehen wird, manchmal in etwas Ungesundes umschlagen kann. Dies ist als Trainingssucht bekannt, bei der eine Person sich gezwungen fühlt, Sport zu treiben, selbst wenn dies zu Schaden, Konflikten oder Stress führt. Die Frage, die Forscher nun stellen, ist einfach, aber tiefgründig: Verändert der Ort, an dem wir uns bewegen, die Art und Weise, wie sich diese beiden Dinge entwickeln? Es stellt sich heraus, dass die Wände eines Fitnessstudios oder die Grenzen eines Sportfeldes mehr als nur physische Grenzen sein könnten; sie könnten unseren Geist auf eine Weise formen, die wir nicht erwartet haben.
Ein Forschungsteam aus China unternahm den Versuch, diese Idee zu testen, indem es untersuchte, wie verschiedene Arten von Sportunterricht das Verhalten von College-Studenten beeinflussen. Sie konzentrierten sich auf zwei sehr unterschiedliche Umgebungen. Auf der einen Seite gab es Kurse, die in offenen, natürlichen Umgebungen stattfanden, wie etwa in Bergen und Wäldern, wo die Studierenden Fertigkeiten wie Bergsteigen und Wildnisüberleben lernten. Diese Kurse waren durch Ungewissheit und die Notwendigkeit der Anpassung an die Wildnis geprägt. Auf der anderen Seite gab es streng ortsgebundene Kurse, die auf Standardfeldern und Plätzen für Sportarten wie Basketball, Fußball und Tennis stattfanden. Diese Aktivitäten finden innerhalb klarer, fester Linien statt und folgen starren Regeln. Die Forscher wollten sehen, ob die wilde, unvorhersehbare Natur im Freien andere Ergebnisse in der Charakterbildung und psychischen Gesundheit eines Studenten hervorbrachte als die kontrollierte, vorhersehbare Umgebung eines traditionellen Sportfeldes.
Um die Antwort zu finden, begleitete das Team 818 Bachelor-Studierende im Laufe eines einzigen Semesters. Die Hälfte der Studierenden befand sich in den Outdoor-Gruppen, während die andere Hälfte in den traditionellen Sportgruppen war. Vor Beginn der Kurse maßen die Forscher, wie hoch der Grit jedes Studenten war und wie wahrscheinlich es war, dass er eine ungesunde Besessenheit vom Sport entwickelte. Dieselben Merkmale maßen sie erneut am Ende des Semesters. Das Ziel war zu sehen, wer sich veränderte, wie sich diese Veränderung vollzog und ob die Art des Kurses einen Unterschied machte.
Die Ergebnisse zeigten eine klare Spaltung zwischen den beiden Gruppen. Studierende, die ihr Semester in den offenen, natürlichen Umgebungen verbrachten, zeigten eine spürbare Verbesserung ihres Grits. Speziell wurden sie besser darin, Ausdauer und Schwierigkeiten entgegenzuwirken. Ihre Werte für diese Qualität stiegen signifikend an. Gleichzeitig sank ihre Tendenz zur Trainingssucht. Sie neigten weniger dazu, das Gefühl zu haben, zwanghaft Sport treiben zu müssen. Im Gegensatz dazu zeigten die Studierenden in den traditionellen Sportkursen fast keine Veränderung in irgendeine Richtung. Ihr Grad an Grit blieb stabil, und ihr Risiko für eine Trainingssucht verringerte sich nicht. Die Daten legen nahe, dass die Außenumgebung etwas bewirkte, was das Standard-Sportfeld nicht leistete: Sie half den Studierenden, eine stärkere Fähigkeit zum Durchhalten aufzubauen und gleichzeitig das Risiko zu senken, dass ihre sportliche Betätigung zu einem ungesunden Zwang wird.
Die Forscher untersuchten auch, wie diese Veränderungen miteinander verbunden waren. In der Outdoor-Gruppe waren die Studierenden, die ihre Ausdauer steigerten, dieselben, die einen Rückgang ihres Suchtrisikos verzeichneten. Dies deutet darauf an, dass die Art der harten Arbeit, die erforderlich ist, um einen Berg zu erklimmen oder einen Wald zu durchqueren, sich anders anfühlt; sie baut eine gesunde Form der Entschlossenheit auf, statt einer starren Obsession. In der traditionellen Sportgruppe war die Verbindung jedoch anders. Dort war ein stärkeres Interesse an der Aktivität tatsächlich mit einem leichten Anstieg des Suchtrisikos verbunden. Dies impliziert, dass in einer hochgradig kontrollierten Umgebung mit festen Regeln die Liebe zum Spiel einen Studenten manchmal zu einer ungesunden Bindung führen kann, während in der Wildnis dieselbe Anstrengung zu einem ausgewogeneren Geisteszustand führt.
Die Studie stellte auch einen kleinen Unterschied zwischen Männern und Frauen in der Outdoor-Gruppe fest. Weibliche Studierende in der natürlichen Umgebung zeigten eine größere Zunahme ihrer langfristigen Interessenskonsistenz als ihre männlichen Kommilitonen, was bedeutet, dass sie eine stabilere, dauerhaftere Leidenschaft für die Aktivität entwickelten. Einen solchen Unterschied fand man in den traditionellen Sportkursen nicht. Während die Veränderungen beim Grit moderat waren, war die Verringerung des Risikos einer Trainingssucht in der Outdoor-Gruppe der bedeutendste Befund. Die Autoren kommen zu dem Schluss, dass der Ort eines Sportkurses nicht nur ein neutraler Hintergrund ist. Er ist eine aktive Kraft, die formt, ob Studierende lernen, auf eine gesunde Weise durchzuhalten oder in die Falle eines zwanghaften Verhaltens zu tappen. Die Studie legt nahe, dass das Verlegen des Sportunterrichts aus dem Fitnessstudio hinaus in die Wildnis einen einzigartigen Weg bieten kann, um Charakter zu bilden, ohne die psychologischen Kosten, die manchmal mit hochstrukturiertem Sport einhergehen.
Ertrinken Sie in Arbeiten in Ihrem Fachgebiet?
Erhalten Sie tägliche Digests der neuesten Arbeiten passend zu Ihren Forschungsbegriffen — mit technischen Zusammenfassungen, in Ihrer Sprache.