The effects of virtual reality and video conferencing on personal and relational well-being among older adults with cognitive impairments and their adult children: The Thrive randomized controlled trial
Die Thrive-randomisierte kontrollierte Studie zeigte, dass eine vierwöchige Virtual-Reality-Intervention das psychologische Wohlbefinden, die soziale Verbindung und die Beziehungsqualität für ältere Menschen mit Demenz im Vergleich zu Videokonferenzen signifikant verbesserte und gleichzeitig anhaltende Reduktionen des Schuldgefühls bei deren erwachsenen Kindern bewirkte, was darauf hindeutet, dass die Anpassung von Technologie an kognitive Fähigkeiten die Ergebnisse in der Seniorenpflege verbessert.
Originalarbeit lizenziert unter CC BY 4.0 (https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/). Dies ist eine KI-generierte Erklärung des untenstehenden Papers. Sie wurde nicht von den Autoren verfasst oder gebilligt. Für technische Genauigkeit konsultieren Sie das Originalpaper. Vollständigen Haftungsausschluss lesen
Für viele ältere Menschen, die in Seniorenresidenzen leben, kann die physische Welt zunehmend klein werden. Obwohl sie zwar von Nachbarn und Personal umgeben sind, leben die Menschen, die am wichtigsten sind – oft ihre erwachsenen Kinder – weit entfernt, getrennt durch Geografie und die täglichen Anforderungen des Lebens. Diese Distanz kann ein stilles, aber tiefgreifendes Gefühl der Isolation erzeugen, ein Gefühl, das besonders intensiv für diejenigen ist, die mit Gedächtnisverlust oder kognitivem Abbau zu kämpfen haben. Wenn der Geist Schwierigkeiten hat, sich an die Vergangenheit zu erinnern oder einem komplexen Gespräch zu folgen, können die Standardwerkzeuge zur Aufrechterhaltung von Kontakten, wie ein Telefonat oder ein Videogespräch, manchmal eher eine Barriere als eine Brücke darstellen. Die Herausforderung für Familien und Pflegekräfte besteht darin, einen Weg zu finden, eine tiefe, bedeutungsvolle Bindung aufrechtzuerhalten, die über das bloße Sehen eines Gesichts auf einem Bildschirm hinausgeht, insbesondere wenn die geliebte Person nicht mehr in der Lage ist, auf die gleiche Weise zu interagieren wie früher.
Um dies zu adressieren, setzten Forscher daran, zu testen, ob eine spezifische Art von Technologie helfen könnte. Sie verglichen zwei verschiedene Wege der Verbindung: einen Standard-Videoanruf, bei dem zwei Personen sich Gesicht zu Gesicht auf einem Bildschirm unterhalten, und ein voll immersives Virtual-Reality-Erlebnis. In dieser virtuellen Welt trägt der ältere Mensch ein Headset, das den physischen Raum ausblendet und ihn an einem gemeinsamen digitalen Ort mit seinem Familienmitglied platziert. Sie können gemeinsam zu einem Elternhaus der Kindheit „reisen“, in einem Heißluftballon fahren oder nebeneinander auf einem virtuellen Sofa sitzen, um alte Familienfotos anzusehen. Die Forscher wollten wissen, ob dieser immersive Ansatz etwas bot, was das Videogespräch nicht leisten konnte, insbesondere für Menschen mit kognitiven Beeinträchtigungen, und ob es die schwere emotionale Last lindern konnte, die auf erwachsenen Kindern lastet, die sich aus der Ferne um ihre Eltern sorgen.
Die Studie, bekannt als die Thrive-Studie, brachte 186 Paare aus Eltern und deren erwachsenen Kindern zusammen. Die Eltern, die in Seniorenresidenzen in den USA lebten, litten entweder unter leichter kognitiver Beeinträchtigung oder leichter bis mittelschwerer Demenz. Die erwachsenen Kinder lebten mindestens 45 Minuten entfernt. Die Paare wurden für einen Zeitraum von vier Wochen zufällig einer der zwei Gruppen zugeteilt. Eine Gruppe traf sich wöchentlich über die immersive Virtual-Reality-Plattform, während die andere Gruppe sich über ein Standard-Videokonferenz-Tool traf. Beide Gruppen wurden ermutigt, während ihrer zwanzigminütigen wöchentlichen Sitzungen zu sprechen und Erfahrungen auszutauschen. Die Forscher maßen daraufhin, wie die Teilnehmer über ihr Wohlbefinden, ihre Beziehung zueinander sowie über das Maß an Stress oder Schuldgefühlen der erwachsenen Kinder als distanzierte Pflegepersonen empfanden. Sie überprüften diese Gefühle unmittelbar nach Ablauf der vier Wochen sowie erneut nach einem Monat und drei Monaten.
Die Ergebnisse zeigten einen deutlichen Unterschied darin, wie die beiden Technologien die Eltern beeinflusten, abhängig vom Zustand ihres Gedächtnisses. Für Eltern, die an Demenz litten, boten die immersiven Virtual-Reality-Sitzungen eine signifikante Steigerung ihres psychischen Wohlbefindens und ihres Gefühls der Verbundenheit mit der Welt. Sie fühlten sich sozial engagierter und berichteten nach den VR-Sitzungen über eine höhere Lebensqualität im Vergleich zu den Videogesprächen. Im Gegensatz dazu zeigten Eltern mit leichteren kognitiven Problemen, bekannt als leichte kognitive Beeinträchtigung, nicht denselben Vorteil durch die Virtual Reality; für sie war das Standard-Videogespräch genauso effektiv und war in einigen Maßen der Beziehungsqualität sogar etwas besser. Dies deutet darauf darauf hin, dass die Art der Technologie, die am besten funktioniert, von den spezifischen Bedürfnissen der anwendenden Person abhängt. Für diejenigen mit fortgeschrittuderem Gedächtnisverlust schien die reichhaltige, sensorische Erfahrung der Virtual Reality die Schwierigkeiten der Konversation zu umgehen und bot einen gemeinsamen Raum, der sich realer und engagierter anfühlte als ein flacher Bildschirm.
Für die erwachsenen Kinder sah die Geschichte etwas anders aus. Beide Gruppen von Kindern, unabhängig davon, ob die Eltern Virtual Reality oder Videogespräche nutzten, berichteten insgesamt über ein besseres Befinden. Sie verspürten weniger Stress, fühlten sich weniger schuldig wegen der räumlichen Distanz und fühlten sich ihren Eltern näher. Es gab jedoch einen bleibenden Unterschied, der herausstach. Die Verringerung der Schuldgefühle bei den erwachsenen Kindern in der Virtual-Reality-Gruppe hielt über den gesamten dreimonatigen Nachbeobachtungszeitraum an. Diejenigen, die das Videogespräch nutzten, fühlten sich unmittelbar nach der Studie besser, aber dieses Gefühl der Erleichterung verblasste im Laufe der Zeit. Die Forscher vermuten, dass die immersive Natur der Virtual-Reality-Sitzungen ein tieferes, einprägsameres Gefühl gemeinsamer Zeit schuf. Weil sich das Erlebnis so lebendig und besonders anfühlte, konnte es ein stärkeres Gefühl vermitteln, etwas Bedeutungsvolles für den Elternteil getan zu haben, was half, die Sorge auch lange nach den Sitzungen zu lindern.
Als die Forscher die Sitzungen genauer untersuchten, stellten sie fest, dass die beiden Technologien unterschiedliche Verhaltensweisen förderten. In den Virtual-Reality-Sitzungen waren die Eltern eher dazu geneigt, das Gespräch zu leiten, mehr zu lachen und sich mit mehr Energie zu bewegen. Sie sprachen auch häufiger über ihre Vergangenheit und teilten Erinnerungen. In den Videogespräch-Sitzungen neigten die erwachsenen Kinder eher dazu, das Gespräch und die Führung zu übernehmen. Die Virtual-Reality-Umgebung schien ein Gefühl von Staunen und Vitalität in den Eltern zu entfachen, das das Videogespräch nicht hervorrief. Die Eltern in der Virtual-Reality-Gruppe berichteten auch, dass sie weniger Belastung in ihrer Beziehung zu ihren Kindern empfanden und das Gefühl hatten, gemeinsam etwas Neues zu lernen. Die Videogespräche waren zwar effektiv für die Verbindung, erzeugten jedoch nicht das gleiche Maß an körperlicher Bewegung oder emotionaler Begeisterung.
Die Studie fand keinen Hinweis darauf, dass eine der beiden Technologien allein das Gefühl der Einsamkeit reduzierte, was die Forscher darauf zurückführten, dass die Bewohner der Senioreneinrichtungen bereits Zugang zu anderen sozialen Aktivitäten hatten. Die Ergebnisse legen jedoch nahe, dass Technologie auf das jeweilige Niveau der kognitiven Leistungsfähigkeit zugeschnitten werden kann. Die immersive Virtual-Reality-Plattform erwies sich als ein kraftvolles Werkzeug für Menschen mit Demenz und bot eine Möglichkeit der Verbindung, die sich natürlicher und engagierter anfühlte als ein Standard-Videogespräch. Sie bot zudem einen einzigartigen, dauerhaften Nutzen für die erwachsenen Kinder, indem sie half, die Last der Distanz zu ihren Eltern zu lindern. Die Forschung deutet darauf hin, dass Videogespräche zwar eine wertvolle und zugängliche Option bleiben, das Hinzufügen immersiver, gemeinsamer Erlebnisse zur familiären Pflege jedoch eine tiefere, beständigere Form der Unterstützung für Familien bieten kann, die mit den Herausforderungen des Alterns und des Gedächtnisverlusts konfrontiert sind.
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