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Bat activity patterns during the deployment of a ground-mounted photovoltaic farm in a Mediterranean agricultural landscape: an exploratory multi-stage study

Diese explorative Studie in Mittelitalien zeigt, dass die Aktivitätsmuster von Fledermäusen während des Betriebs eines auf dem Boden montierten Photovoltaikparks taxa-spezifisch und räumlich strukturiert sind, wobei keine signifikanten Unterschiede über die Bauphasen innerhalb der Anlage hinweg bestehen, jedoch eine geringere Aktivität am Standort im Vergleich zu landwirtschaftlichen Referenzflächen in frühen Jahreszeiten sowie eine höhere Aktivität entlang des beleuchteten Perimeters im Spätsommer zu verzeichnen ist.

Ursprüngliche Autoren: Marta Cotti Piccinelli, Gianpasquale Chiatante, Stuart Connop, Chiara Baldacchini, Caroline Nash

Veröffentlicht 2026-08-27
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Ursprüngliche Autoren: Marta Cotti Piccinelli, Gianpasquale Chiatante, Stuart Connop, Chiara Baldacchini, Caroline Nash

Originalarbeit lizenziert unter CC BY 4.0 (https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/). ⚕️ Dies ist eine KI-generierte Erklärung eines Preprints, das nicht peer-reviewed wurde. Dies ist kein medizinischer Rat. Treffen Sie keine Gesundheitsentscheidungen auf Grundlage dieses Inhalts. Vollständigen Haftungsausschluss lesen

Die Welt stellt ihre Energiequellen um und bewegt sich weg von fossilen Brennstoffen, die den Planeten erwärmen, hin zu erneuerbarer Energie, die dies nicht tut. Unter diesen neuen Technologien wächst die Solarenergie schneller als fast jede andere, wobei riesige Felder aus Paneelen auf Bauernhöfen und in offenen Landschaften installiert werden, um Sonnenlicht einzufangen. Während dieser Übergang für das Klima essenziell ist, bringt er eine neue Reihe von Fragen darüber mit sich, wie diese massiven Anlagen mit der natürlichen Welt interagieren. Eine Gruppe von Tieren ist besonders wichtig zu beobachten: Fledermäuse. Diese Säugetiere sind lebenswichtig für gesunde Ökosysteme, da sie enorme Mengen an Insekten fressen und so helfen, Schädlinge zu kontrollieren, die Ernten beschädigen und Krankheiten verbreiten. Da sie nachts fliegen und sich auf Schall verlassen, um zu navigieren, reagieren sie empfindlich auf Veränderungen in ihrer Umgebung. Wenn ein großer Solarpark gebaut wird, verändert dies die Landschaft, die Windmuster und die Verfügbarkeit von Nahrung. Wissenschaftler müssen verstehen, ob diese neuen Energiefelder zu leeren Zonen werden, die Fledermäuse meiden, oder ob sie so verwaltet werden können, dass sowohl saubere Energie als auch die Tierwelt gedeihen können.

In Zentralitalien setzten sich Forscher daran, diese Fragen zu beantworten, indem sie eine spezifische Solaranlage beobachteten, während diese gebaut wurde und in Betrieb ging. Der Standort, der in einer landwirtschaftlichen Region in der Nähe der Stadt Montalto di Castro liegt, umfasst etwa 70 Hektar und besitzt genug Paneele, um 37 Megawatt Leistung zu erzeugen. Um zu verstehen, was mit der lokalen Fledermauspopulation geschah, platzierten die Teams empfindliche Aufnahmegeräte in der Luft und lauschten auf die hochfrequenten Rufe, die Fledermäuse nutzen, um sich zurechtzufinden und Insekten zu fangen. Sie versuchten nicht, die Tiere zu fangen oder zu handhaben; sie hörten einfach nur zu. Die Studie war so konzipiert, dass sie die Geschichte in drei verschiedenen Phasen erfasste: vor Beginn jeglicher Bauarbeiten, während das Gelände geräumt und die Paneele installiert wurden, und schließlich, als der Solarpark in Betrieb war und Elektrizität erzeugte. Sie verglichen die Aktivität innerhalb des Solarparks auch mit nahegelegenen Feldern, die noch traditionell landwirtschaftlich genutzt wurden, und achteten besonders auf die Ränder des Geländes, an denen Sicherheitsleuchten installiert waren.

Das Zuhören fand über einen Zeitraum von drei Jahren statt, von 2023 bis 2025. Zu Beginn, bevor der Solarpark existierte, zeichneten die Forscher die Fledermäuse auf den Grasflächen auf, die bald zur Solaranlage werden würden. Als der Bau im darauffolgenden Jahr begann, kehrten sie zu denselben Stellen zurück, um zu sehen, ob der Lärm und die Aktivitäten des Baus die Fledermäuse vertrieben hatten. Als der Solarpark Anfang 2025 eröffnet wurde, hörten sie erneut zu. Sie fanden etwas Überraschendes heraus: Während der späten Sommermonate änderte sich das Ausmaß der Fledermausaktivität innerhalb des Solarparks im Vergleich zur Zeit vor dem Bau, der Bauphase und den ersten Tagen des Betriebs nicht signifikant. Die Fledermäuse waren immer noch da und flogen genau wie zuvor, als der Boden noch unberührt war, um die Paneele herum. Dies deutet darauf an, dass für die Arten von Fledermäusen, die diese offene Landschaft nutzen, die bloße Anwesenheit des Solarparks sie während des Sommers nicht unmittelbar vertrieb.

Die Geschichte änderte sich jedoch, als die Forscher den Beginn der Saison, von Mai bis Juni, betrachteten und den Solarpark mit den benachbarten landwirtschaftlichen Feldern verglichen. In diesen Monaten war der Solarpark merklich leiser. Sowohl in 2024 als auch in 2025 wurden innerhalb der Solaranlage weniger Fledermäuse registriert als auf den benachbarten Ackerflächen. Dieser Unterschied war nicht für jede Art von Fledermaus gleich. Einige Arten, wie die Zwergfledermaus (Common Pipistrelle), zeigten eine viel geringere Aktivität innerhalb des Solarparks als auf den Feldern. Andere, wie die Savi-Zwergfledermaus und die Myotis-Gruppe, zeigten keinen klaren Unterschied zwischen den beiden Orten. Dies sagt uns, dass der Solarpark nicht alle Fledermäuse auf die gleiche Weise beeinflusst. Einige Arten scheinen den offenen Raum unter den Paneelen zu meiden, vielleicht weil sie die Ränder von Feldern oder den Schutz von Bäumen und Sträuchern bevorzugen, die innerhalb der Anlage seltener vorkommen. Dem Solarpark fehlen möglicherweise die spezifischen Merkmale, die diese Fledermäuse zum Jagen oder für eine komfortable Fortbewegung benötigen.

Der auffälligste Unterschied zeigte sich am äußersten Rand des Solarparks im Sommer 2025. Die Forscher platzierten ein Aufnahmegerät entlang des Umzäunung, wo nachts die Sicherheitsleuchten eingeschaltet wurden. Hier war die Fledermausaktivität dramatisch höher als an jedem anderen Ort innerhalb des Solarparks. Das Gebiet um den Zaun war voller Leben, insbesondere für die drei häufigsten Arten der Zwergfledermäuse und die Savi-Zwergfledermaus. Diese Fledermäuse schienen vom Licht angezogen zu werden, wahrscheinlich weil die Lichter Insekten anzogen, was ein reichhaltiges Buffet für die Fledermäuse schuf. Innerhalb des dunklen, offenen Raums der Solaranlage blieb die Aktivität jedoch gering. Die Forscher konnten nicht mit Sicherheit sagen, ob das Licht selbst der einzige Grund für diesen Unterschied war, da der Zaun auch eine physische Struktur bot, die Fledermäuse oft als Orientierungshilfe beim Fliegen nutzen. Aber das Muster war klar: Der Rand des Geländes war ein Hotspot für Aktivität, während das Zentrum es nicht war.

Diese Studie verdeutlicht, dass die Auswirkungen von Solarparks auf die Tierwelt komplex sind und davon abhängen, wen man fragt. Für einige Fledermäuse ist der Solarpark einfach nur ein weiterer offener Raum, den sie nutzen können, aber für andere ist er ein Ort, den sie meiden, besonders während bestimmter Zeiten des Jahres. Die Tatsache, dass die Randleuchten so viele Fledermäuse anzogen, deutet darauf hin, dass die Beleuchtung und Verwaltung eines Solarparks eine große Rolle spielt. Während die Lichter ein Nahrungsgebiet für einige Arten schufen, könnten sie auch andere Fledermäuse vertreiben, die Angst vor dem Licht haben. Die Forscher betonen, dass dies eine einzelne Untersuchung war und die Landschaft drumherum bereits durch viele andere in der Nähe gebaute Solarparks im Wandel begriffen ist. Um wirklich zu verstehen, wie man Solarenergie baut, die die Natur unterstützt, ist mehr Monitoring über verschiedene Arten von Farmen und Landschaften hinweg erforderlich. Das Ziel ist es, Wege zu finden, diese Anlagen so zu gestalten, dass sie saubere Energie produzieren können, ohne die Tierwelt dazu zu zwingen, zwischen einem sicheren Zuhause und einem Ort zur Nahrungsaufnahme wählen zu müssen. Durch das genaue Zuhören auf die Fledermäuse lernen die Wissenschaftler, dass der Weg in eine grüne Zukunft erfordert, dass wir auch auf die kleinen Details achten, wie wir unsere Energiesysteme bauen und verwalten.

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