← Neueste Arbeiten
🔬 physics

Female participation in science in the past 125 years: An analysis of the Matilda effect over time

Eine Analyse von über 220 Millionen Publikationen aus den Jahren 1900 bis 2025 zeigt, dass die Beteiligung von Frauen an der Wissenschaft zwar von 10 % auf über 40 % angestiegen ist, der historische Matilda-Effekt – bei dem Frauen systematisch von der Korrespondenzautorenschaft ausgeschlossen wurden – sich kürzlich global umgekehrt hat, wenngleich signifikante Disparitäten in den Naturwissenschaften und in asiatischen Ländern fortbestehen.

Ursprüngliche Autoren: Felix Bittmann, Lutz Bornmann

Veröffentlicht 2026-07-17
📖 5 Min. Lesezeit🧠 Tiefgang

Ursprüngliche Autoren: Felix Bittmann, Lutz Bornmann

Originalarbeit lizenziert unter CC BY 4.0 (http://creativecommons.org/licenses/by/4.0/). Dies ist eine KI-generierte Erklärung des untenstehenden Papers. Sie wurde nicht von den Autoren verfasst oder gebilligt. Für technische Genauigkeit konsultieren Sie das Originalpaper. Vollständigen Haftungsausschluss lesen

Stellen Sie sich die Welt der Wissenschaft als eine riesige, geschäftige Bibliothek vor, in der jedes Jahr Millionen von Büchern geschrieben werden. Lange Zeit wurde diese Bibliothek fast ausschließlich von Männern verwaltet, aber im letzten Jahrhundert haben immer mehr Frauen angefangen, die Feder in die Hand zu nehmen und ihre Namen auf die Seiten zu setzen. In dieser Bibliothek geht es nicht nur um das Schreiben; es geht darum, wer der „Kapitän“ des Schiffes ist. In der akademischen Publikation ist der „Kapitän“ der korrespondierende Autor – die Person, die als Hauptkontakt und Leiter der Forschung aufgeführt ist. Es ist wie die Person, die den Vertrag unterzeichnet und bei der Preisverleihung den Applaus entgegennimmt.

Es gibt jedoch ein hinterhältiges Problem in dieser Bibliothek, das man den Matilda-Effekt nennt. Stellen Sie sich eine Gruppe von Freunden vor, die gemeinsam eine Sandburg bauen. Wenn ein Junge und ein Mädchen die Burg bauen, der Junge aber die ganze Anerkennung bekommt, während das Mädchen nur als „hilfreich“ bezeichnet wird, dann ist das der Matilda-Effekt in Aktion. Es ist ein historisches Muster, bei dem die brillanten Ideen und die harte Arbeit von Frauen übersehen oder ihren männlichen Kollegen zugeschrieben werden, was sie in den Geschichtsbüchern unsichtbar macht. Wissenschaftler haben sich lange gefragt: Findet diese Ungerechtigkeit immer noch statt? Wird die Bibliothek endlich zu einem Ort, an dem Frauen die Anerkennung bekommen, die sie verdienen, oder werden sie immer noch in die hinterste Reihe gedrängt? Diese Frage ist wichtig, denn wenn wir nicht wissen, wer die Wissenschaft anführt, könnten wir das vollständige Bild der menschlichen Entdeckungen verpassen.

Tauchen wir nun ein in das, was Felix Bittmann und Lutz Bornmann getan haben, um dieses Rätsel zu lösen. Sie agierten wie digitale Zeitreisende, indem sie eine massive Datenbank namens OpenAlex nutzten, um über 220 Millionen wissenschaftliche Publikationen von 1900 bis 2025 zu untersuchen. Das ist eine Menge Lesestoff! Um herauszufinden, wer eine Frau und wer ein Mann war, nutzten sie eine kluge Mischung aus Computerprogrammen und intelligenter KI (wie einem superintelligenten Roboter-Bibliothekar), um das Geschlecht von etwa 60 Millionen Autoren basierend auf ihren Namen zu schätzen.

Ihre wichtigste Entdeckung ist die Geschichte zweier unterschiedlicher Ären. Den größten Teil des 20. Jahrhunderts war die Bibliothek definitiv unfair. Obwohl mehr Frauen wissenschaftliche Arbeiten verfassten, waren sie selten die „Kapitäne“. Die Forscher fanden heraus, dass das Verhältnis von weiblichen Autorinnen zu weiblichen Kapitäninnen über Jahrzehnte hinweg hoch war, was bedeutete, dass Frauen zwar die Arbeit leisteten, aber Männer die Anerkennung für die Führung bekamen. Es war ein klarer Fall des Matilda-Effekts: Frauen wurden systematisch aus dem Rampenlicht gedrängt.

Doch hier kommt die Wendung der Geschichte! Über die letzten 20 Jahre hinweg hat sich das Blatt gewendet. Die Daten zeigen, dass die Ungerechtigkeit tatsächlich zu verschwinden begonnen hat. Tatsächlich ist es in den letzten Jahren sogar etwas wahrscheinlicher, dass Frauen die korrespondierenden Autoren sind, als es ihr gesamter Anteil an den Publikationen vermuten ließe. Es ist, als hätte die Bibliothek endlich erkannt: „Hey, wir haben die Kapitäne in der hinteren Reihe ignoriert, und jetzt stellen wir sicher, dass sie das Mikrofon bekommen!“ Dieser Wandel geschah nicht über Nacht; es war ein langsamer Aufstieg, der nach den 1970er Jahren an Fahrt gewann und in den letzten zwei Jahrzehnten einen großen Schub erhielt.

Natürlich ist die Geschichte nicht überall gleich. Wenn man sich verschiedene Fachbereiche ansieht, sind die Gesundheitswissenschaften am ausgewogensten, in denen Frauen die Führung übernehmen und fast eine perfekte 50-50-Aufteilung erreichen. Die Physikalischen Wissenschaften (wie Physik und Ingenieurwesen) sind immer noch am stärksten männlich dominiert, wobei Frauen weniger als 30 % der Autorinnen ausmachen, aber selbst dort ist die Ungerechtigkeit darüber, wer den Titel des „Kapitäns“ erhält, zurückgegangen.

Auch die Geografie spielt eine große Rolle. In Lateinamerika sind Frauen in der Bibliothek fast gleichberechtigt mit den Männern und führen global die Spitze an. In Europa und in anglo-amerikanischen Ländern (wie den USA und Großbritannien) geht es viel besser, obwohl es direkt nach dem Zweiten Weltkrieg einen seltsamen Rückgang gab, als die Männer aus dem Krieg zurückkehrten und die Plätze übernahmen, die zuvor von Frauen gehalten worden waren. Aber der hartnäckigste Rückstand zeigt sich in Asien. In Ländern wie China, Japan, Südkorea und Indien sind Frauen immer noch unterrepräsentiert, und Männer dominieren weiterhin die Rollen der „Kapitäne“. Die Forscher vermuten, dass dies auf tief verwurzelte kulturelle Traditionen und strenge Arbeitserwartungen zurückzuführen ist, die es Frauen erschweren, im Spiel zu bleiben.

Die Autoren sind sich ihrer Ergebnisse sehr sicher, da sie ihre Arbeit auf vielfältige Weise überprüft haben, indem sie sich sogar nur auf die berühmtesten Arbeiten konzentrierten, die von anderen zitiert wurden. Sie geben zu, dass ihre Methode nicht perfekt ist – das Geschlecht anhand von Namen zu schätzen kann manchmal knifflig sein, besonders bei asiatischen Namen, bei denen die Reihenfolge von Vor- und Nachname die Computer verwirren kann – aber das Gesamtbild ist klar. Der Matilda-Effekt, dieser alte Geist der Ungerechtigkeit, verschwindet schließlich in den meisten Teilen der Welt, was darauf hindeutet, dass die Bibliothek langsam zu einem faireren Ort wird, an dem die besten Ideen die Anerkennung erhalten, die sie verdienen, unabhängig davon, wer sie geschrieben hat.

Ertrinken Sie in Arbeiten in Ihrem Fachgebiet?

Erhalten Sie tägliche Digests der neuesten Arbeiten passend zu Ihren Forschungsbegriffen — mit technischen Zusammenfassungen, in Ihrer Sprache.

Digest testen →