Advancements in Class-I Bimaxillary Protrusion Treatment: En-Masse Distalization with Damon® System and Intraoral Temporary Anchorage Devices: A Case Report
Dieser Fallbericht zeigt, dass die Behandlung eines 25-jährigen Mannes mit einer bimaxillären Protrusion der Klasse I unter Verwendung des Damon-Systems in Kombination mit intraoralen temporären Verankerungsapparaten erfolgreich effektive dentoskelettale und weichteilige Verbesserungen innerhalb von 18 Monaten erzielte und somit eine praktikable Nicht-Extraktionsalternative zur konventionellen Prämolarenextraktion darstellt.
Originalarbeit lizenziert unter CC BY 4.0 (https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/). Dies ist eine KI-generierte Erklärung des untenstehenden Papers. Sie wurde nicht von den Autoren verfasst oder gebilligt. Für technische Genauigkeit konsultieren Sie das Originalpaper. Vollständigen Haftungsausschluss lesen
Technische Zusammenfassung: En-Masse-Distalisierung bei Klasse-I-Bimaxillärer Protrusion mittels des Damon-Systems und extraalveolärer TADs
Problemstellung
Eine Klasse-I-Malokklusion mit bimaxillärer Protrusion ist gekennzeichnet durch proklinierten und protrudierten Ober- und Unterkieferinzisiven, begleitet von einem konvexen Weichteilprofil. Das konventionelle Management dieser Zustände beinhaltet die Extraktion aller vier ersten Prämolaren mit anschließender anteriorer Retraktion. Dieser Ansatz birgt jedoch Risiken hinsichtlich Invasivität, verlängerter Behandlungsdauer und einer potenziellen Überretraktion, die ein ansonsten akzeptables Gesichtsprofil abflachen kann. Die Autoren identifizieren einen klinischen Bedarf für eine Nicht-Extraktions-Alternative, die effektiv Grenzfälle mit gutem Weichteilprofil managen kann, während strukturelle Kompromisse und die Behandlungsdauer minimiert werden.
Methodik
Die Arbeit präsentiert einen Fallbericht eines 25-jährigen männlichen Patienten, der mit einer Angle-Klasse-I-Molarenbeziehung auf einer skelettalen Klasse-II-Basis diagnostiziert wurde und eine bimaxilläre dentoalveoläre Protrusion, ein hypodivergentes Wachstumsmuster sowie ein konvexes Weichteilprofil aufweist. Das Behandlungsprotokoll nutzte einen Nicht-Extraktions-Ansatz, der das Damon® passive selbstligierende Bracket-System mit intraoralen temporären Verankerungsapparaten (TADs) kombinierte.
- Apparaturesystem: Es wurden passive selbstligierende Brackets eingesetzt, wobei für das Oberkiefer-Anteriorsegment Low-Torque-Verschreibungen zur Adressierung der Proklination und Standard-Torque-Brackets für das Unterkiefer-Anteriorsegment zur Sicherstellung der Wurzelstabilität im spongiösen Knochen verwendet wurden.
- Verankerungsstrategie: Um eine En-Masse-Distalisierung beider Bögen zu erreichen, wurden extraalveoläre TADs platziert. Konkret wurden 12 mm lange Edelstahl-Buccal-Shelf-Schrauben (BSS) zwischen den ersten und zweiten Molaren des Unterkiefers eingesetzt, und ausgedehnte Edelstahl-Infrazygomatik-Kamm-Schrauben (IZC) wurden zwischen den ersten und zweiten Molaren des Oberkiefers platziert.
- Biomechanik: Nach der Nivellierung und Ausrichtung mit CuNiTi-Drahtbögen wurden 0,019 × 0,025" Edelstahl-Drahtbögen eingesetzt. Eine Kraft von 250 g pro Seite wurde angewendet, wobei die kontralateralen Schrauben verbunden wurden, um eine simultane Rückwärtsbewegung der gesamten Zahnbögen zu ermöglichen.
- Zeitplan: Die aktive Behandlung dauerte 18 Monate, wobei die Phase der En-Masse-Distalisierung spezifisch 8 Monate beanspruchte.
Wesentliche Ergebnisse
Die Behandlung erreichte erfolgreich die intendierten dentoskelettalen und Weichteil-Ergebnisse ohne Zahnextraktion oder unerwünschte Ereignisse.
- Dentoskelettale Veränderungen: Die post-therapeutische kephalometrische Analyse zeigte eine 5 mm Retraktion der Unterkieferinzisive und eine Distalisierung der Oberkiefermolaren um etwa 5 mm an der Krone und 4 mm auf Wurzelebene. Die Molaren und Canini wurden in eine Klasse-I-Beziehung mit optimalem Overjet und Overbite gebracht.
- Weichteilverbesserungen: Die Oberlippe retrahiert um 2 mm und die Unterlippe um 3 mm, wodurch das Profil in den Normbereich der E-Linie gebracht wurde. Das konvexe Profil wurde korrigiert, was zu harmonischen Nasolabial- und Lippen-Kinn-Winkeln führte.
- Sicherheit und Stabilität: Alle vier Knochenschrauben blieben während der Behandlung stabil, ohne Lockerung, periimplantäre Entzündung, Wurzelkontakt oder nachweisbare Wurzelresorption. Der Patient berichtete über eine hohe Zufriedenheit mit dem ästhetischen Ergebnis und dem Komfort der Apparaturen.
Bedeutung und Ansprüche
Die Arbeit behauptet, dass die Kombination des Damon-Systems und extraalveolärer TADs (speziell BSS- und IZC-Schrauben) eine Umgebung mit geringem Widerstand schafft, die eine effiziente En-Masse-Distalisierung begünstigt. Die Autoren argumentieren, dass dieser Ansatz dem Prämolarenextraktionsverfahren oder der einfachen Inzisivretraktion bei Grenzfallen der bimaxillären Protrusion überlegen ist, bei denen das Weichteilprofil bereits akzeptabel ist. Durch den Verzicht auf Extraktionen bewahrt die Behandlung die gesunde Zahnsubstanz und mindert das Risiko, das Gesichtsprofil abzuflachen.
Die Studie positioniert sich als deskriptiver Fallbericht, der die klinische Machbarkeit einer simultanen Oberkiefer- und Unterkiefer-Distalisierung ohne patientenabhängige extraorale Verankerung demonstriert. Die Autoren räumen Einschränkungen ein und merken an, dass es sich um einen Einzel-Fallbericht handelt, dessen Ergebnisse nicht verallgemeinerbar sind und deren Bewertung auf zweidimensionaler Bildgebung statt auf 3D-CBCT basierte. Zudem liegen langfristige Stabilitätsdaten noch nicht vor. Dennoch stützt der Fall die wachsende Literatur, die darauf hindeutet, dass extraalveoläre skelettale Verankerung effektiv zur Korrektur von Protrusion unter Beibehaltung der Gesichtsästhetik eingesetzt werden kann.
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