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GIVEME 5 : a systematic family-centered round in French neonatal intensive care unit center: a feasability Pilot study

Diese Pilotstudie zeigt, dass die strukturierte, familienzentrierte GIVEME FIVE-Visite eine machbare und akzeptable Intervention in einer französischen neonatologischen Intensivstation darstellt, wobei hohe Implementierungsraten und berichtete Verbesserungen der Versorgung sowohl durch Eltern als auch durch das Gesundheitspersonal erzielt wurden.

Ursprüngliche Autoren: Alaïs GIRAUD, Honoré PAPALIA, Camille GROSSE, Mathilde MARECHAL

Veröffentlicht 2026-08-20
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Ursprüngliche Autoren: Alaïs GIRAUD, Honoré PAPALIA, Camille GROSSE, Mathilde MARECHAL

Originalarbeit lizenziert unter CC BY 4.0 (https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/). Dies ist eine KI-generierte Erklärung des untenstehenden Papers. Sie wurde nicht von den Autoren verfasst oder gebilligt. Für technische Genauigkeit konsultieren Sie das Originalpaper. Vollständigen Haftungsausschluss lesen

In der ruhigen, summenden Umgebung einer neonatologischen Intensivstation kämpfen winzige Säuglinge um ihre ersten Atemzüge, während ihre Eltern auf der anderen Seite einer Glaswand warten. Wochenlang kann sich diese Trennung wie eine physische Barriere anfühlen, die eine Distanz schafft, die es den Eltern erschwert, eine Bindung zu ihren Kindern aufzubauen oder Vertrauen in die geleistete Pflege zu gewinnen. Medizinische Teams wissen, dass sich die Erfahrung für alle Beteiligten verbessert, wenn Eltern aktive Partner bei der Behandlung ihres Kindes sind, aber die Umsetzung dieser Idee in eine tägliche Routine ist schwierig. Das Konzept der „familienzentrierten Pflege“ legt nahe, dass Eltern nicht nur Besucher sein sollten, sondern wesentliche Mitglieder des medizinischen Teams, die eingeladen werden, an den entscheidenden Gesprächen über die Gesundheit ihres Babys teilzunehmen. Eine spezifische Art und Weise, dies umzusetzen, ist durch „Visiten“, die regelmäßigen Zeiten, in denen Ärzte und Pflegekräfte zusammenkommen, um über den Fortschritt eines Patienten zu diskutieren. Traditionell finden diese Treffen hinter geschlossenen Türen statt, aber ein neuer Ansatz lädt Eltern dazu ein, im Raum Platz zu nehmen, zuzuhören und gemeinsam mit den Spezialisten das Wort zu ergreifen.

Ein Team von Forschern an einem Krankenhaus in Aix-en-Provence, Frankreich, beschloss zu testen, ob eine solche offene, familienbezogene Besprechung in ihrer eigenen neonatologischen Abteilung funktionieren könnte. Sie entwickelten ein Programm namens „Give Me Five“, das darauf ausgelegt war, Eltern und medizinisches Personal einmal pro Woche zu einem strukturierten Gespräch zusammenzuführen. Das Ziel war nicht zu beweisen, dass diese Methode besser als die alte sei, sondern lediglich zu sehen, ob es möglich war, sie konsequent durchzuführen und ob die beteiligten Personen sie akzeptieren würden. Das Team konzentrierte sich auf fünf spezifische Themen, die sie für jedes Baby als am wichtigsten erachtet hatten: Ernährung, die emotionale Bindung zwischen Eltern und Kind, die wachsende Unabhängigkeit des Babys, Schmerzmanagement und die Planung für die Zukunft. Sie wollten wissen, ob sie diese Treffen regelmäßig abhalten konnten, wie lange sie dauern würden und ob Eltern und Personal das Verfahren als hilfreich empfanden.

Im Laufe weniger Monate schloss das Forschungsteam zwanzig Familien in ihre Studie ein. Sie legten einen Zeitplan fest, bei dem verschiedene Abteilungen des Krankenhauses einen fest zugewiesenen Tag für diese Treffen hatten. Ein leitender Arzt führte die Gruppe an, unterstützt von Pflegekräften, Therapeuten oder anderen Spezialisten, und sie versammelten sich im Krankenzimmer des Babys zusammen mit den Eltern. Das Team nutzte eine Checkliste, um sicherzustellen, dass sie während jedes Besuchs alle fünf Schlüsselthemen abdeckten. Sie fanden heraus, dass das Programm in Bezug auf die Umsetzung weitgehend erfolgreich war. Von fünfundfünfzig geplanten Treffen fanden dreiundvierzig tatsächlich statt. Das bedeutet, dass das Team die familienzentrierten Visiten etwa drei Viertel der Zeit, für die sie vorgesehen waren, durchführen konnte. Die wenigen verpassten Treffen waren fast immer auf den Zeitplan des medizinischen Teams oder die unmittelbaren gesundheitlichen Bedürfnisse des Babys zurückzuführen und nicht darauf, dass Eltern die Teilnahme verweigerten. Tatsächlich gelang es dem Team, bei den meisten Familien mehr als die Hälfte der erwarteten Treffen durchzuführen, was zeigte, dass die Routine in den geschäftigen Krankenhausalltag eingewoben werden konnte.

Die Gespräche selbst dauerten etwas länger als in einigen anderen Studien berichtet, im Durchschnitt sechsundzwanzig Minuten pro Sitzung. Die Forscher bemerkten ein interessantes Muster: Je länger ein Baby im Krankenhaus blieb, desto länger wurden tendenziell die Besprechungen. Dies deutet darauf hin, dass Eltern mit zunehmender Zeit auf der Station vertrauter mit dem Prozess wurden, möglicherweise indem sie mehr Fragen stellten oder tiefer mit dem Pflegeteam interagierten. Die investierte Zeit für das Gespräch schien kein Hindernis zu sein, das das Programm stoppte; stattdessen schien sie ein natürlicher Teil des Aufbaus einer Beziehung zwischen der Familie und den Ärzten zu sein. Die Studie untersuchte auch, wie die Beteiligten das Erlebnis bewerteten. Als die Forscher die Eltern und das medizinische Personal baten, einfache Fragebögen auszufüllen, waren die Ergebnisse überwältigend positiv. Fast alle befragten Eltern gaben an, dass die Treffen die Versorgung ihres Kindes verbesserten, wobei die meisten dies als vollkommen zutreffend empfanden. Das medizinische Personal stimmte ebenfalls zu, wobei jede einzelne der Befragten angab, dass die Treffen einen positiven Unterschied machten, wenngleich sie etwas weniger enthusiastisch waren als die Eltern.

Die Forscher kamen zu dem Schluss, dass dieser strukturierte, familienzentrierte Ansatz machbar ist und in einer neonatologischen Abteilung wiederholt werden kann. Der Erfolg schien daraus zu resultieren, einen klaren Plan, eine feste Zeit und eine spezifische Liste von Themen zu haben, was allen half zu wissen, was sie zu erwarten hatten. Dennoch hob die Studie auch hervor, dass die größten Hürden nicht die Eltern oder die Idee selbst waren, sondern die praktischen Realitäten eines geschäftigen Krankenhauses, wie etwa hohe Arbeitsbelastungen und enge Zeitpläne. Obwohl das Team nicht beweisen konnte, dass diese Methode medizinische Ergebnisse wie die Verweildauer der Babies im Krankenhaus veränderte, fanden sie heraus, dass es ein gangbarer Weg war, Familien in die tägliche Pflege ihrer Säuglinge einzubeziehen. Die Studie legt nahe, dass sowohl Eltern als auch Personal mit der Zeit und durch Vertrautheit in der Lage sind, sich an diese neue Arbeitsweise anzupassen und so eine routinemäßige medizinische Kontrolle in einen gemeinsamen Moment der Fürsorge und Verbindung zu verwandeln.

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