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Drought and overwintering fires drive consecutive large fire seasons in boreal North America

Diese Studie zeigt auf, dass eine schwere mehrjährige Dürre in der borealen Region Nordamerikas Überwinterungsbrände begünstigte, welche in Kombination mit anschließenden Dürrebedingungen zu beispiellosen aufeinanderfolgenden extremen Feuersaisonen in den Jahren 2023–2025 führten und aktuelle Brandgefahrensysteme vor Herausforderungen stellt, da diese die Auswirkungen mehrjähriger hydrologischer Übertragungseffekte nicht berücksichtigen.

Ursprüngliche Autoren: Rebecca Scholten, Yang Chen, Robert Field, Jinhyuk Kim, William Burrows, Richard Carr, Tianjia Liu, Tempest McCabe, Douglas Morton, Angela Rigden, Brendan Rogers, James Randerson

Veröffentlicht 2026-07-14
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Ursprüngliche Autoren: Rebecca Scholten, Yang Chen, Robert Field, Jinhyuk Kim, William Burrows, Richard Carr, Tianjia Liu, Tempest McCabe, Douglas Morton, Angela Rigden, Brendan Rogers, James Randerson

Originalarbeit lizenziert unter CC BY 4.0 (https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/). Dies ist eine KI-generierte Erklärung des untenstehenden Papers. Sie wurde nicht von den Autoren verfasst oder gebilligt. Für technische Genauigkeit konsultieren Sie das Originalpaper. Vollständigen Haftungsausschluss lesen

Stellen Sie sich die Wälder Nordamerikas wie einen riesigen, langsam köchelnden Eintopf vor. Normalerweise simmert dieser Eintopf leise über Jahrzehnte, vielleicht sogar Jahrhunderte, bevor ein großes Feuer den Topf umrührt. Aber zwischen 2023 und 2025 ging mit dem Rezept etwas schief. Anstatt eines sanften Simmerns kochte der Topf drei Jahre in Folge über, wobei eine Rekordzahl von 35,5 Millionen Hektar verbrannte und massiv 1,2 Petagramm Kohlenstoff freisetzte.

Die Arbeit von Scholten und ihrem Team untersucht, warum das passierte. Sie fanden heraus, dass die geheime Zutat nicht nur heißes Wetter war; es war eine schwere, mehrjährige Dürre, die wie ein riesiger Schwamm wirkte und die Feuchtigkeit direkt aus dem Boden saugte.

Das große Schwamm-Auswringen
Stellen Sie sich den Boden in diesen Wäldern wie einen riesigen, durstigen Schwamm vor. Seit Jahren wird es in der Region im Durchschnitt feuchter, aber die Autorinnen zeigen, dass eine spezifische, intensive Dürre West- und Zentralkanada traf, die die schlimmste seit mindestens 45 Jahren war. Bis zum Ende der Feuersaison in den Jahren 2023, 2024 und 2025 war der „Schwamm“ (gemessen als terrestrischer Wasserspeicher) so trocken, dass er etwa 4 Standardabweichungen unter dem Normalwert lag. Das ist wie ein Schwamm, der eigentlich triefend nass sein sollte, aber stattdessen so trocken wie ein Keks ist.

Die Forscher nutzten ein Wasserbilanzmodell, um herauszufinden, warum der Schwamm so trocken war. Sie entdeckten, dass der Hauptschuldige ein Mangel an Regen (Niederschlagsdefizite) war, der etwa 75 % bis 85 % des Wasserverlusts ausmachte. Während die Hitze dazu führte, dass Pflanzen mehr Wasser tranken (Evapotranspiration), war dies nur ein Nebenakteur, der etwa 15 % bis 25 % zur Austrocknung beitrug. Es war also nicht nur so, dass die Sonne zu heiß war; der Himmel brachte schlichtweg nicht genug Regen.

Die „Zombie“-Feuer
Hier wird die Geschichte unheimlich. Normalerweise sollten die Brände in diesen Wäldern im Winter aussterben, begraben unter dem Schnee. Aber weil die Dürre den tiefen organischen Boden (wie Torfgebiete) so gründlich ausgetrocknet hatte, starben einige Feuer nicht wirklich ab. Sie gingen unter die Erde und glimmten langsam durch den Winter wie Zombies weiter.

Die Studie ergab, dass in den Jahren 2024 und 2025 diese „überwinternden“ Feuer für 14 % bis 22 % der gesamten verbrannten Fläche in der borealen Nordamerika verantwortlich waren. In der westlichen Region speziell machten sie fast ein Viertel des Schadens aus. Diese Feuer begannen im Frühjahr neu zu brennen, indem sie aus den verkohlten Rändern der Vorjahresbrände wieder aufflammten. Tatsächlich entzündeten sich einige Feuer im Jahr 2025 sogar aus Bränden, die bereits im Jahr 2023 stattgefunden hatten, was bewies, dass sie zwei Winter lang unter der Erde überlebt hatten.

Das Frühwarnsystem
Die Autorinnen schlagen vor, dass wir diese Katastrophen Monate im Voraus vorhersagen können. Sie fanden heraus, dass die Messung der Bodenfeuchtigkeit im Mai (bevor die eigentliche Feuersaison beginnt) eine starke Kristallkugel für die Schwere der Feuersaison ist. Wenn der Boden im Mai extrem trocken ist, wird die Feuersaison wahrscheinlich riesig sein. Dies ist bedeutend, da aktuelle Gefahrensysteme für Brände oft jedes Jahr als Neuanfang behandeln und ignorieren, dass ein trockenes Jahr einen „Kater“ hinterlassen kann, der das nächste Jahr noch schlimmer macht.

Was es NICHT ist
Die Arbeit argumentiert explizit gegen einige gängige Ideen. Erstens heißt es, dass große Klimazyklen wie El Niño oder die Pazifische Dekadenoszillation (PDO) nicht der Hauptgrund für diese spezifischen aufeinanderfolgenden Brände sind. Die PDO befand sich tatsächlich seit 2018 in einer „negativen“ Phase, was normalerweise weniger Feuer bedeutet, weshalb sie nicht erklären kann, warum wir drei massive Jahre in Folge hatten.

Zweitens stellen die Autorinnen die Idee infrage, dass diese Brände nur zufällige Blitzeinschläge oder kurzfristige Hitzewellen sind. Während Hitze und Blitze wichtig sind, zeigt die Studie, dass der „Carryover“-Effekt (Nachwirkung) der Dürre und der Zombie-Feuer die eigentlichen Treiber sind.

Das Fazche Fazit
Die Studie legt nahe, dass wir eine neue Ära betreten, in der mehrjährige Dürren den langfristigen Trend, dass der Norden feuchter wird, außer Kraft setzen können. Selbst wenn das Klima über Jahrzehnte hinweg generell feuchter wird, können einige Jahre mit schweren Regenmängeln die Landschaft so sehr austrocknen, dass ein Feuer-Superzyklus entsteht. Die Autorinnen schlagen vor, dass wir unsere Warnsysteme für Brände aktualisieren müssen, um diese „Zombie“-Feuer und die tiefe Bodenfeuchtigkeit einzubeziehen, anstatt nur auf das Wetter der aktuellen Woche zu schauen. Wenn wir den trockenen Boden frühzeitig erkennen können, können wir diese unterirdischen Feuer vielleicht stoppen, bevor sie erwachen und sich ausbreiten.

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