From Gentlemen to Frontiermen: Masculine Formations in English-Language Fiction (1771--1930)
Durch die Anwendung von unüberwachtem strukturellem Topic Modeling auf 150 kanonische Romane aus den Jahren 1771 bis 1930 zeichnet diese Studie die sich wandelnde Landschaft männlicher Autorität in der englischsprachigen Belletristik nach und offenbart einen historischen Übergang von ererbten und sakralen Modellen hin zu erreichten, kommerziellen und imperialen Formen der Männlichkeit, die besonders in Werken männlicher Autoren prominent sind.
Originalarbeit lizenziert unter CC BY 4.0 (http://creativecommons.org/licenses/by/4.0/). Dies ist eine KI-generierte Erklärung des untenstehenden Papers. Sie wurde nicht von den Autoren verfasst oder gebilligt. Für technische Genauigkeit konsultieren Sie das Originalpaper. Vollständigen Haftungsausschluss lesen
Stellen Sie sich vor, Sie besitzen eine riesige, zeitreisende Bibliothek mit 150 der berühmtesten britischen und amerikanischen Romane, die zwischen 1771 und 1930 geschrieben wurden. Seit über einem Jahrhundert streiten Literaturkritiker darüber, wie sich die Vorstellung davon, ein „Mann zu sein“, in diesen Geschichten verändert hat. Sie haben dabei auf spezifische Charaktere hingewiesen – den Ritter, den Gentleman, den Grenzer – als Beispiele. Aber dieses Paper stellt eine größere Frage: Wenn wir die gesamte Bibliothek auf einmal betrachten, wie verschiebt sich das Machtgleichgewicht zwischen diesen verschiedenen Typen von Männern?
Der Autor, Rong Wang, nutzt einen Computer, um diese Bücher nicht als ganze Geschichten zu lesen, sondern als eine Sammlung spezifischer „Fenster“, in denen Männer im Mittelpunkt stehen. So funktioniert die Studie und was sie herausfand, einfach erklärt.
Die Methode: Den Radioempfang auf den „Männer-Kanal“ abstimmen
Normalerweise werden Computer verwirrt, wenn sie Romane lesen, weil sie durch alles in der Geschichte abgelenkt werden: die Frauen, die Kinder, das Wetter, die Wendungen der Handlung und die Männer. Es ist, als würde man versuchen, einen bestimmten Radiosender zu hören, während im Hintergrund ein ganzes Orchester spielt.
Um dies zu beheben, nutzte der Autor ein intelligentes Werkzeug (genannt „Coreference Resolution“), das wie ein Tontechniker fungiert. Dieses Werkzeug identifizierte jedes Mal, wenn ein Charakter erwähnt wurde (durch Namen, Pronomen oder Beschreibungen), und gruppierte sie. Dann schnitt er die Bücher in 500-Wörter-Stücke. Wenn ein Stück mehr Erwähnungen von Männern als von Frauen enthielt, behielt er dieses „Fenster“ für die Analyse. Wenn es hauptsächlich von Frauen handelte, legte er es beiseite.
Dies stellte sicher, dass der Computer nur den „Männer-Kanal“ der Romane analysierte und nicht die gesamte Sendung.
Die Entdeckung: Sechs „Skripte“ der Männlichkeit
Der Computer wusste nicht, wie ein „Mann“ auszusehen hatte. Er hatte keine Liste von Wörtern wie „tapfer“ oder „stark“, nach denen er suchen musste. Stattdessen schaute er einfach darauf, welche Wörter häufig gemeinsam auftraten. Daraus entdeckte er automatisch sechs verschiedene „Skripte“ oder „Kostüme“, die Männer in diesen Geschichten trugen:
- Der aristokratische Ritter: Der mittelalterliche Held, der Prinz, der Schwertkämpfer. (Denken Sie an König Artus oder alte Liebesromane).
- Der christliche Mann: Der Mann Gottes, der sich auf Sünde, Gebet und die Seele konzentriert. (Denken Sie an den viktorianischen Prediger).
- Der Gentleman: Der höfliche Stadtbewohner, der sich auf Briefe, Heiratsanträge und soziale Umgangsformen konzentriert. (Denken Sie an Stolz und Vorurteil).
- Der ländliche Gutsherr: Der Grundbesitzer, der Pferdereiter, der Mann des Dorfes und des Anwesens.
- Der professionelle Ernährer: Der Mann des Kommerzes, des Geldes, der Büros und der Eisenbahnen.
- Der imperiale Abenteurer: Der Mann, der durch die Wildnis, das Meer, den Dschungel und die Grenze geprüft wird.
Der Trend: Eine große Verschiebung des Rampenlichts
Die Studie verfolgte, wie viel „Bildschirmzeit“ jedes dieser sechs Skripte über 160 Jahre hinweg erhielt. Die Ergebnisse zeigen eine massive Neuverteilung der Aufmerksamkeit:
- Die alte Garde verblasst: Die Skripte, die auf erblichem Status basierten (als Ritter oder Lord geboren zu sein) und auf sakraler Autorität (ein Mann Gottes zu sein), verloren langsam ihr Rampenlicht. Das „Gentleman“-Skript, das im frühen 19. Jahrhundert am populärsten war, verschwand bis 1930 fast vollständig.
- Die neue Garde steigt auf: Die Skripte, die auf Arbeit und Abenteuer basierten, übernahmen das Ruder.
- Der „Professionelle“ (der Geschäftsmann) wuchs, aber nicht so stark, wie man es erwarten würde.
- Der größte Gewinner war der Imperiale/Abenteurer. Der „Grenzer“ – der Mann, der der Wildnis, dem Wolf und dem Unbekannten gegenübersteht – wurde zum dominanten Typus des Helden in den späteren Romanen.
Die überraschenden Details
- Es geht nicht nur um Geld: Während der „Ernährer“ (der Mann mit einem Job) häufiger wurde, wurde der „Abenteurer“ (der Mann in der Wildnis) zum häufigsten Typ. Die Geschichte des Jahrhunderts ist nicht nur, dass Männer zur Arbeit gehen; es ist die Geschichte, dass Männer in die Grenzgebiete ziehen.
- Wer sie schreibt, zählt: Diese abenteuerlichen und kommerziellen Geschichten wurden viel häufiger von männlichen Autoren geschrieben. Weibliche Autorinnen hingegen schrieben weiterhin viel mehr über den „Gentleman“ und soziale Umgangsformen, selbst während dieser Stil in der breiteren Kultur verblasste.
- Es ist nicht nur eine amerikanische Sache: Obwohl die Studie viele amerikanische Bücher einschloss (die naturgemäß mehr Grenzgebiete haben), geschah der Trend des schwindenden „Gentlemans“ und des aufsteigenden „Abenteurers“ sowohl in britischen als auch in amerikanischen Büchern.
Das Fazit
Dieses Paper argumentt, dass die englische Belletristik nicht einfach nur einen Typus von Held durch einen anderen ersetzte. Stattdessen wurde das Rampenlicht neu verteilt.
In den frühen Tagen kam der Wert eines Mannes in einer Geschichte daher, wer sein Vater war (Rang) oder wer sein Gott war (Religion). Bis zum Ende des 19. Jahrhunderts kam der Wert eines Mannes in einer Geschichte daher, was er tun konnte (Arbeit) und wohin er gehen konnte (Abenteuer/Grenze).
Die Studie beweist, dass dieser Wandel nicht nur ein Gefühl war, das Kritiker hatten, sondern eine messbare, statistische Realität in Hunderten von Büchern. Der Computer, der nur den Männern in der Geschichte zuhörte, zeigte uns, dass der „Grenzer“ den „Ritter“ als das ultimative Symbol der Männlichkeit im langen 19. Jahrhundert abgelöst hat.
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