Time-Varying Monetary–Fiscal Policy Interaction and Inflation Dynamics: Evidence from Indonesia using a TVP-VAR-SV Approach
Unter Verwendung eines TVP-VAR-SV-Modells (Time-Varying Parameter Vector Autoregression mit stochastischer Volatilität) auf indonesischen Daten von 2000 bis 2025 stellt diese Studie fest, dass sich die Inflationsdynamik zunehmend von monetären hin zu fiskalischen Treibern verschoben hat, insbesondere nach der fiskalischen Expansion nach der Pandemie, wodurch die Fiskaltheorie des Preisniveaus validiert und nahegelegt wird, dass eine effektive monetäre Normalisierung eine koordinierte fiskalische Konsolidierung erfordert.
Originalarbeit lizenziert unter CC BY 4.0 (https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/). Dies ist eine KI-generierte Erklärung des untenstehenden Papers. Sie wurde nicht von den Autoren verfasst oder gebilligt. Für technische Genauigkeit konsultieren Sie das Originalpaper. Vollständigen Haftungsausschluss lesen
Das große Ganze: Ein Tauziehen in der indonesischen Wirtschaft
Stellen Sie sich die indonesische Wirtschaft wie ein riesiges, schweres Boot vor, das versucht, in stürmischer See stabil zu bleiben. Das Ziel ist es, den Wasserstand (die Inflation) weder zu hoch steigen noch zu tief fallen zu lassen.
Zwei Kapitäne steuern dieses Boot:
- Der monetäre Kapitän (Bank Indonesia): Er kontrolliert die Motorgeschwindigkeit (die Zinssätze). Normalerweise, wenn der Wasserstand zu hoch steigt (Inflation), drosselt er den Motor, um die Lage zu beruhigen.
- Der fiskalische Kapitän (Die Regierung): Er kontrolliert die Ladung und den Treibstoff (Staatsausgaben). Wenn er auf einmal zu viel schwere Ladung auf das Boot entlädt, sinkt es tiefer, ungeachtet dessen, was der Motor macht.
Das Problem: Lange Zeit dachten Ökonomen, der monetäre Kapitän sei derjeneste, der das Sagen hat. Aber dieses Papier argumentt, dass der fiskalische Kapitän in Indonesien öfter das Steuer übernommen hat, als uns bewusst war, besonders in Krisenzeiten.
Das Werkzeug: Eine „zeitreisende“ Kamera
Die meisten Wirtschaftsstudien machen eine „Momentaufnahme“ der Wirtschaft und gehen davon aus, dass die Regeln ewig gleich bleiben. Das ist so, als würde man ein Foto von einem Läufer machen und davon ausgehen, dass er für den Rest seines Lebens exakt dieselbe Geschwindigkeit laufen wird.
Dieses Papier verwendet ein spezielles Werkzeug namens TVP-VAR-SV. Betrachten Sie dies als eine zeitreisende Videokamera, die nicht nur ein Foto macht. Sie zeichnet die gesamte Geschichte von 2000 bis 2025 auf und ermöglicht es, dass sich die „Spielregeln“ Bild für Bild ändern. Sie erkennt, dass sich die Wirtschaft an einem ruhigen Tag, während einer globalen Finanzkrise, einer Pandemie und einer Post-Pandemie-Erholung jeweils anders verhält.
Was die Studie herausgefunden hat
Die Forscher untersuchten fünf Schlüsselfaktoren: den Wechselkurs (wie viel die Währung wert ist), die Staatsausgaben, die Industrieproduktion (wie viel produziert wird), die Inflation (Preise) und den Zinssatz.
Hier sind die drei Haupterkenntnisse, einfach erklärt:
1. Der Motor (Zinssätze) hat seine Kraft verloren
In einer normalen Welt: Wenn der monetäre Kapitän die Bremsen zieht (die Zinsen erhöht), verlangsamt sich das Boot und der Wasserstand (die Inflation) sinkt.
- Das Ergebnis: In Indonesien hatte das Betätigen der Bremsen fast keinen Effekt darauf, die Inflation zu stohen. Die Studie fand heraus, dass Änderungen der Zinssätze fast nichts darüber aussagen, warum Preise steigen oder fallen.
- Die Analogie: Es ist, als versuche man, einen entgleisenden Zug zu stoppen, indem man sanft auf die Bremsen tippt, während jemand anderes den Zug von hinten mit einem riesigen Lkw anschiebt. Die Bremsen sind zwar da, aber sie leisten keine Arbeit.
2. Die Ladung (Staatsausgaben) ist der wahre Antrieb
Die Studie fand heraus, dass das Boot sofort reagiert, wenn der fiskalische Kapitän mehr Ladung entlädt (mehr Geld ausgibt).
- Das Ergebnis: Die Staatsausgaben sind ein Hauptgrund dafür, dass sich die Preise ändern. In einigen Zeiträumen erklärten sie fast 30 % der Gründe, warum die Inflation stieg.
- Die Analogie: Wenn die Regierung plötzlich eine riesige Menge an Treibstoff und Nahrungsmitteln kauft, um sie kostenlos zu verteilen, steigt der Preis für alles andere, weil jeder danach verlangt. Die Studie zeigt, dass in Indonesien die „Größe der Ladung“ wichtiger ist als die „Geschwindigkeit des Motors“.
3. Die Kapitäne kommen sich näher (aber auf eine schlechte Weise)
Die Studie untersuchte, wie die beiden Kapitäne über die Zeit miteinander kommunizieren.
- Das Ergebnis: Im Jahr 2008 beeinflusste der fiskalische Kapitän den monetären Kapitän etwa 14 % der Zeit. Bis 2022 (nach der Pandemie) sprang dieser Wert auf 60 %.
- Die Analogie: Stellen Sie sich vor, der monetäre Kapitän steuerte früher unabhängig. Jetzt ist er so sehr damit beschäftigt, mit den Ausgaben des fiskalischen Kapitäns Schritt zu halten, dass er im Wesentlichen nur noch Befehlen folgt. Die Regierung gibt so viel aus, dass die Zentralbank gezwungen ist, die Zinssätze anzupassen, nur um das Boot vor dem Sinken zu bewahren, anstatt die Inflation zu kontrollieren.
Warum das wichtig ist (Die „Fiskaltheorie“)
Das Papier nutzt eine Theorie namens Fiscal Theory of the Price Level (FTPL).
- Die alte Sichtweise: Inflation wird durch zu viel Geld im System verursacht.
- Die neue Sichtweise (FTPL): Inflation wird dadurch verursacht, was die Menschen erwarten, dass die Regierung in Zukunft mit ihren Schulden macht. Wenn die Menschen glauben, dass die Regierung weiterhin massiv ausgeben wird und die Schulden nicht zurückzahlen wird, erwarten sie die steigenden Preise bereits jetzt.
Die Studie legt nahe, dass sich Indonesien derzeit in einem Zustand befindet, in dem fiskalische Erwartungen (was die Menschen denken, dass die Regierung ausgeben wird) die Inflation stärker antreiben als die Zinssätze der Zentralbank.
Das Fazit: Man kann es nicht allein lösen
Das Papier kommt zu dem Schluss, dass es für die Bank Indonesia nicht ausreichen wird, nur die Zinssätze zu erhöhen, wenn sie die Inflation bekämpfen will.
- Die Metapher: Man kann eine Flut nicht stoppen, indem man nur den Wasserhahn zudreht (Zinssätze), wenn jemand anderes gleichzeitig den Damm bricht (Staatsausgaben).
- Die Lösung: Der monetäre Kapitän und der fiskalische Kapitän müssen koordinieren. Die Regierung muss den Gürtel enger schnallen (Ausgaben reduzieren oder Schulden verwalten), zur gleichen Zeit, in der die Zentralbank versucht, die Dinge zu verlangsamen. Wenn sie nicht zusammenarbeiten, wird das Boot weiter schwanken und der Wasserstand wird weiter steigen.
Kurz gesagt: Dieses Papier beweist, dass in Indonesien die Ausgabengewohnheiten der Regierung der Haupttreiber der Inflation sind und die Zinssätze der Zentralbank immer weniger effektiv darin werden, sie zu stoppen. Um die Wirtschaft zu heilen, müssen beide Kapitäne gemeinsam steuern.
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