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Latent profiles of career-choice anxiety and associated factors among undergraduate nursing interns: a cross-sectional study

Diese Querschnittsstudie an 421 chinesischen Pflegepraktikanten im Bachelorstudium nutzte eine latente Profilanalyse, um vier unterschiedliche Gruppen hinsichtlich der Karrierewahlangst zu identifizieren, wobei das Profil mit hoher Angst die größte Untergruppe darstellte und die Zugehörigkeit zu den verschiedenen Profilen signifikant mit den Kernselbstbewertungen, dem familiären Hintergrund und den Pfaden der Studienfachwahl assoziiert war.

Ursprüngliche Autoren: Nina Gao, Fengmei Chen, Mengjia Yi, Tingting Liao, Liqun Zhu, Gaoye Li

Veröffentlicht 2026-09-04
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Ursprüngliche Autoren: Nina Gao, Fengmei Chen, Mengjia Yi, Tingting Liao, Liqun Zhu, Gaoye Li

Originalarbeit lizenziert unter CC BY 4.0 (https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/). Dies ist eine KI-generierte Erklärung des untenstehenden Papers. Sie wurde nicht von den Autoren verfasst oder gebilligt. Für technische Genauigkeit konsultieren Sie das Originalpaper. Vollständigen Haftungsausschluss lesen

Technische Zusammenfassung: Latente Profile der Berufswahlangst bei pflegerischen Praktikanten im Bachelorstudium und assoziierte Faktoren

Problemstellung
Pflegestudierende im Praktikum stehen vor einem kritischen Übergang von der klinischen Ausbildung zur Beschäftigung – einer Phase, die durch eine erhebliche Anfälligkeit für Berufswahlangst gekennzeichnet ist. Die bestehende Forschung stützt sich überwiegend auf variabelzentrierte Ansätze unter Verwendung von Aggregatwerten, welche die bedeutsame Heterogenität zwischen den Individuen verschleiern können. Darüber hinaus bleibt die spezifische Rolle der Kernselbstbewertungen (Core Self-Evaluations) bei der Gestaltung distinkter Angstmuster innerhalb dieser Population weitgehend unerforscht. Diese Studie adressiert das Bedürfnis, unbeobachtete Subgruppen (latente Profile) der Berufswahlangst zu identifizieren und die demografischen, familiären und psychologischen Faktoren zu untersuchen, die mit der Zugehörigkeit zu diesen Profilen assoziiert sind.

Methodik

  • Design und Setting: Eine Querschnittsstudie wurde zwischen Mai und August 2026 an drei tertiären Krankenhäusern der Stufe A in einer einzelnen Provinz in China durchgeführt.
  • Teilnehmer: Die Studie umfasste 421 valide Rückmeldungen (von 450 verteilten Fragebögen), bei denen es sich um Vollzeitstudierende im vierten Jahr eines vierjährigen Bachelorstudiengangs der Pflege handelte. Die Einschlusskriterien erforderten mindestens drei Monate kumulative klinische Praktikumserfahrung, um die Exposition gegenüber beruflichen Rollenanforderungen und der Karriereplanung zu gewährleisten. Zu den Ausschlusskriterien gehörten unterbrochene Praktika, Suspendierungen oder bestehende psychiatrische Störungen.
  • Messinstrumente:
    • Soziodemografischer Fragebogen: Entwickelt vom Forschungsteam, abdeckend Demografie, Familienhintergrund (z. B. Bildung der Eltern, Haushaltseinkommen, Status als Einzelkind) und beschäftigungsrelevante Variablen (z. B. Weg in das Hauptfach, erhaltene Berufsberatung).
    • Core Self-Evaluations Scale (CSES): Eine chinesische Revision mit 10 Items zur Bewertung der allgemeinen Einschätzung von Kompetenz und Selbstwert (Cronbachs α\alpha = 0,810).
    • Fragebogen zur Berufswahlangst für Hochschulabsolventen: Ein 26-Item-Instrument zur Messung von vier Dimensionen: Wettbewerbsdruck am Arbeitsmarkt, mangelnde Unterstützung bei der Beschäftigung, unzureichendes Selbstvertrauen und Besorgnis über die Beschäftigungsaussichten (Cronbachs α\alpha = 0,861).
  • Statistische Analyse:
    • Latente Profilanalyse (LPA): Durchgeführt mit Mplus 8.3 unter Verwendung der vier Angstdimensionen als kontinuierliche Indikatoren. Modelle mit einem bis fünf Profilen wurden mittels des Akaike-Informationskriteriums (AIC), des Bayesianischen Informationskriteriums (BIC), des proben-adjustierten BIC (aBIC), der Entropie sowie des Lo–Mendell–Rubin-Likelihood-Ratio-Tests (LMR-LRT) und des Bootstrap-Likelihood-Ratio-Tests (BLRT) verglichen.
    • Regressionsanalyse: Die multinomiale logistische Regression (SPSS 27.0) wurde verwendet, um die mit der Profilzugehörigkeit assoziierten Faktoren zu untersuchen, wobei das Profil mit „geringerer Angst“ als Referenzkategorie diente.

Wesentliche Ergebnisse

  • Latente Profile: Das Vier-Profil-Modell wurde basierend auf den Fit-Indizes als optimal ausgewählt (Entropie = 0,921; LMR-LRT P<0,05P < 0,05 für 2–4 Profile; BLRT signifikant für alle). Die vier identifizierten Profile waren:
    1. Moderate Angst: 35,15 % (n=148n=148).
    2. Geringe Angst: 11,40 % (n=48n=48).
    3. Niedrige Angst: 8,55 % (n=36n=36).
    4. Hohe Angst: 44,89 % (n=189n=189), die größte Subgruppe.
  • Profilcharakteristika: Das Hoch-Angst-Profil wies die höchsten Werte in allen vier Dimensionen (Wettbewerbsdruck, mangelnde Unterstützung, geringes Selbstvertrauen und Besorgnis über Aussichten) auf. Das Niedrig-Angst-Profil zeigte die niedrigsten Werte in allen Dimensionen.
  • Assoziierte Faktoren:
    • Zugehörigkeit zum Niedrig-Angst-Profil: Signifikant assoziiert mit dem Status als Einzelkind (OR = 6,06) und höheren Werten der Kernselbstbewertung (OR = 1,07).
    • Zugehörigkeit zum Hoch-Angst-Profil: Assoziiert mit niedrigerem Bildungsniveau der Eltern (speziell war ein höheres Bildungsniveau der Eltern mit geringeren Chancen auf eine Zugehörigkeit zum Hoch-Angst-Profil assoziiert), höherem monatlichem Haushaltseinkommen (OR = 15,58 für > 6.000 CNY) und dem Eintritt in das Pflegestudium durch Programm-Umverteilung (OR = 5,43) im Vergleich zur freiwilligen Wahl.
    • Moderates Angstprofil: Es wurden keine statistisch signifikanten Faktoren in der multivariablen Analyse für diese Gruppe im Vergleich zur Referenz identifiziert.

Wesentliche Beiträge
Die Studie leistet einen Beitrag zur pflegepädagogischen Forschung durch eine personenzentrierte Perspektive, indem sie zeigt, dass Berufswahlangst kein einheitliches Konstrukt ist, sondern in heterogenen Mustern existiert. Durch die Identifizierung, dass fast 80 % der Praktikanten in moderate oder hohe Angstprofile fallen, unterstreicht die Studie die Prävalenz der psychischen Belastung während der Praktikumsphase. Des Weiteren verdeutlicht sie die komplexe Beziehung zwischen sozioökonomischen Faktoren und Angst; insbesondere stellt sie die Annahme infrage, dass ein höheres Haushaltseinkommen universell protektiv wirkt, und legt nahe, dass es in diesem spezifischen Kontext stattdessen mit höheren Erwartungen und Angst korrelieren kann. Die Integration der Kernselbstbewertungen als psychologische Ressource, die mit niedrigeren Angstprofilen assoziiert ist, bietet ein Ziel für Interventionen.

Bedeutung und Behauptungen
Die Autoren behaupten, dass diese Ergebnisse die Implementierung einer „profilinformierten“ Berufsberatung und psychologischen Unterstützung unterstützen. Sie argumentieren, dass Pflegehochschulen und klinische Trainingskrankenhäuser über „Einheitslösungen“ hinausgehen sollten. Stattdessen sollten Interventionen maßgeschneidert sein:

  • Praktikanten mit hoher Angst benötigen möglicherweise individuelle Einschätzungen, strukturierte Karriereplanung und praktische Ressourcen zur Beschäftigungssuche.
  • Praktikanten mit moderater Angst könnten von präventiven Programmen zur Karrierebereitschaft und Monitoring profitieren.
  • Praktikanten mit niedriger Angst könnten von entwicklungsangepassten Möglichkeiten profitieren, um ihr Selbstvertrauen aufrechtzuerhalten.

Die Studie betont, dass Unterstützungsstrategien die Kernselbstbewertungen, den familiären Hintergrund und den Weg des Studierenden in die Pflege berücksichtigen sollten. Die Autoren wahren jedoch eine bescheidene Haltung hinsichtlich Kausalität und Generalisierbarkeit. Sie weisen explizit darauf hin, dass das Querschnittsdesign keine kausale Schlussfolgerung zulässt, die Gelegenheitsstichprobe aus einer einzigen Provinz die Generalisierbarkeit einschränkt und die Abhängigkeit von Selbstauskünften potenzielle Verzerrungen einführt. Folglich kommen sie zu dem Schluss, dass die Ergebnisse zwar wertvoll für gezielte Unterstützung sind, jedoch longitudinale und multizentrische Studien notwendig sind, bevor breitere kausale Schlussfolgerungen gezogen werden können.

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