Forest Management to Address Wildfire in the Westside Pacific Northwest Across Ecoregions and Ownership Types
Diese Studie bewertet die Praktiken des Wildfire-Managements über verschiedene Besitzverhältnisse und Ökoregionen im feuchten Pazifischen Nordwesten hinweg und zeigt eine Diskrepanz zwischen aktuellen Maßnahmen und wissenschaftlichen Empfehlungen zur Brandbekämpfung auf, die durch strukturelle Barrieren und Unsicherheit bedingt ist, während sie gleichzeitig die entscheidende Rolle sozialer Strategien und spezifischer politischer Reformen bei der Bewältigung aufkommender Waldbrandrisiken in historisch feuchten Landschaften hervorhebt.
Originalarbeit lizenziert unter CC BY 4.0 (https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/). Dies ist eine KI-generierte Erklärung des untenstehenden Papers. Sie wurde nicht von den Autoren verfasst oder gebilligt. Für technische Genauigkeit konsultieren Sie das Originalpaper. Vollständigen Haftungsausschluss lesen
Jahrzehntelang wurden die Wälder westlich der Cascade Mountains im Pazifischen Nordwesten als ein Zufluchtsort vor dem Feuer betrachtet. Diese feuchten, gemäßigten Waldgebiete, die reich an Douglasien, Westhem locken und Rotcedern sind, erhielten so viel Regen, dass Waldbrände selten waren und oft nur einmal alle paar Jahrhunderte auftraten. Aufgrund dieser Geschichte wurden die Regeln für die Bewirtschaftung dieser Wälder für eine feuchte Welt entwickelt, in der Feuer nur ein Nebengedanke war. Doch das Klima verändert sich. Wärmere, trockenere Sommer und sich ändernde Wettermuster verwandeln diese historisch feuchten Landschaften in Orte, an denen sich Feuer mit erschreckender Geschwindigkeit und Intensität ausbreiten kann. Der Einsatz ist extrem hoch: Diese Wälder beherbergen das Wasser, das große Städte versorgt, bieten kritische Lebensräume für Wildtiere und umgeben die Heimat von Millionen von Menschen. Als die Labor Day-Brände des Jahres 2020 durch Oregon und Washington fegten und in nur zwei Tagen fast 300.000 Hektar verbrannten, wurde klar, dass die alten Denkweisen nicht mehr ausreichten. Die Frage, vor der die Landverwalter stehen, ist nicht mehr nur, wie man ein Feuer löscht, sondern wie man Wälder vorbereitet, die nie dazu bestimmt waren zu brennen, auf eine Zukunft, in der Feuer eine ständige Bedrohung darstellt.
Um zu verstehen, wie verschiedene Gruppen auf diese neue Realität reagieren, führten Forscher des US Forest Service und der Portland State University eine tiefgehende Untersuchung der Denkweisen und Handlungen der Menschen durchgeführt, die diese Flächen verwalten. Sie sprachen mit 6-1 Managern, die vier verschiedene Arten von Landbesitzern repräsentierten: Bundesbehörden, Stammesnationen, Staatsregierungen und große Privatunternehmen. Diese Besitzer kontrollieren Millionen von Hektar über fünf verschiedene ökologische Regionen hinweg, die vom feuchten, nebligen Coast Range bis zu den trockeneren, brandgefährdeteren Klamath Mountains reicht. Die Forscher wollten zwei Dinge wissen: Welche spezifischen Maßnahmen ergreifen diese Manager, um das Waldbrandrisiko zu senken, und wie ändern sich ihre Entscheidungen je nach Standort und Arbeitgeber? Sie fanden heraus, dass zwar alle darin übereinstimmen, dass Feuer ein Problem ist, die gewählten Lösungen jedoch stark variieren – geprägt durch eine komplexe Mischung aus lokaler Ökologie, rechtlichen Regeln und den persönlichen Werten der Verantwortlichen.
Die universellste Maßnahme, die von jeder einzelnen Gruppe ergriffen wurde, war die Behandlung von Holzresten (Logging Slash). Wenn Bäume gefällt werden, werden die übrig gebliebenen Äste und Baumkronen aufgestapelt und verbrannt. Diese Praxis ist über alle Besitzverhältnisse hinweg fast zu 100 Prozent verbreitet. Wenn es jedoch um aggressivere Behandlungen ging, die darauf abzielen, ein Feuer daran zu hindern, in die Baumkronen aufzusteigen oder sich über die Landschaft auszubreiten, wurde das Bild viel komplizierter. In den trockeneren Ökoregionen wie den Klamath und den Cascades schnitten Bundesbehörden und Stammesverwaltungen aktiv „Leiterbrennstoffe“ (Ladder Fuels) – kleine Bäume und Sträucher, die das Feuer vom Boden in die Baumkronen leiten können – und schufen strategische Brandschneisen, in denen die Vegetation gerodet wird, um den Pfad eines Feuers zu stoppen. Sie setzten auch gezielte Brandbekämpfung durch kontrolliertes Abbrennen (Prescribed Fire) ein, indem sie vorsichtig kleine, kontrollierte Brände entfachten, um überschüssiges Brennmaterial zu beseitigen. Im Gegensatz dazu waren diese aggressiven Behandlungen in der feuchteren Coast Range weitgehend abwesend. Die Verwalter dort erklärten, dass die Vegetation so schnell nachwächst, dass das Freischlagen ein aussichtsloser Kampf sei; eine Brandschneise, die heute gerodet wurde, könnte in nur fünf Jahren wieder mit neuem Gestrüpp überwachsen sein, was die Bemühungen nutzlos macht.
Dieser Unterschied im Ansatz verdeutlicht einen grundlegenden Konflikt zwischen dem, was die Feuerswissenschaft empfiehlt, und dem, was vor Ort praktikabel ist. Wissenschaftliche Modelle empfehlen oft flächendeckende Brennstoffbehandlungen, um Wälder widerstandsfähiger zu machen, aber die Verwalter auf der Westseite sind oft skeptisch, ob diese Behandlungen bei den extremen Wetterereignissen, die die größten Brände antreiben, überhaupt Wirkung zeigen werden. Sie befürchten, dass kein noch so starkes Ausdünnen ein Feuer stoppen kann, wenn das Wetter heiß und windig genug ist. Infolgedessen verlagern viele Manager ihren Fokus weg von dem Versuch, den Wald selbst zu verändern, hin zur Verwaltung des menschlichen Verhaltens. Da fast drei Viertel der Waldbrände in dieser Region durch Menschen verursacht werden, sind Strategien wie die Sperrung von Straßen an trockenen, windigen Tagen, die Aufklärung der Öffentlichkeit über die Sicherheit beim Lagerfeuer und die Beschränkung des Zugangs zu sensiblen Gebieten zu zentralen Bestandteilen ihrer Pläne geworden. Für einige private Besitzer ist die Strategie sogar noch drastischer: Sie verkaufen ihre am stärksten brandgefährdeten Flächen oder schließen Versicherungen ab, indem sie das Risiko eher als finanzielles Problem denn als forstwirtschaftliches behandeln.
Auch die Art des Landbesitzers bestimmt die verfügbaren Instrumente. Bundesverwalter, die den größten Teil des Landes bewirtschaften, berichteten von der höchsten Besorgnis über zukünftige Brände, fühlten sich jedoch auch am stärksten eingeschränkt. Sie werden oft durch ein Labyrinth von Vorschriften blockiert, darunter Gesetze zum Schutz gefährdeter Arten und strenge Umweltprüfungsverfahren, die Projekte um Jahre verzögern können. Zudem stehen sie unter starkem öffentlichem Druck; viele Anwohner lehnen kontrollierte Brände wegen der Rauchentwicklung ab, obwohl eben diese Bewohner vor unkontrollierten Waldbränden gefährdet sind. Staatsverwalter stehen vor einer anderen Hürde: Ihr gesetzlicher Auftrag ist es, Einnahmen für öffentliche Schulen zu generieren, was oft im Konflikt mit der teuren, nicht ertragsbringenden Arbeit der Brandprävention steht. Private Unternehmenseigentümer, die von familiengeführten Holzunternehmen bis hin zu Investmentfonds reichen, variieren am stärksten. Diejenigen, die eine tiefe Verbindung zum Land spüren und planen, es über Generationen hinweg zu bewirtschaften, investieren eher in langfristige Feuerresistenz. Diejenigen, die auf kurzfristige Gewinne für Aktionäre fokussiert sind, beschränken sich oft auf das absolute Minimum, behandeln lediglich die Holzreste und vermeiden die Kosten einer breiteren Brennstoffbewirtschaftung.
Die vielleicht auffälligste Erkenntnis ist, dass die Kluft zwischen dem, was die Wissenschaft empfiehlt, und dem, was tatsächlich geschieht, nicht auf einem Mangel an Wissen beruht, sondern auf einem Mangel an Kapazität und Erlaubnis. Die Verwalter aller Gruppen äußerten eine echte Unsicherheit darüber, ob ihre Bemühungen bei extremem Wetter überhaupt einen Unterschied machen werden. Sie sind gefangen zwischen der Angst vor einem katastrophalen Feuer und der Angst, dass ihre Handlungen – ob es das Fällen von Bäumen, das Verbrennen von Brennstoffen oder das Sperren von Straßen ist – kritisiert oder rechtlich angefochten werden könnten. Die Forscher fanden heraus, dass während die biophysikalische Umgebung die Bühne bereitet, die eigentlichen Treiber der Entscheidungsfindung sozialer und institutioneller Natur sind. Die gesellschaftliche Toleranz gegenüber Rauch, die Gefahr von Klagen, die Notwendigkeit der Einkommensgenerierung und der Wunsch, das kulturelle Erbe zu schützen, prägen den Wald ebenso sehr wie die Bäume und der Regen.
Die Studie kommt zu dem Schluss, dass es für die Westseite keine Einzellösung gibt. Die Strategien, die in den trockenen, brandgefährdeten Klamath Mountains funktionieren, sind nicht für die feuchte, schnell wachsende Coast Range geeignet. Ebenso wird eine Politik, die für eine Bundesbehörde funktioniert, nicht für ein privates Familienunternehmen funktionieren. Der Weg nach vorn erfordert ein Governance-System, das flexibel genug ist, um diese Unterschiede zu respektieren. Es verlangt, dass wir über die Bäume und das Feuer hinausblicken und die menschlichen Systeme adressieren, die sie regeln. Dies bedeutet, Wege zu finden, um kontrolliertes Abbrennen (Prescribed Fire) gesellschaftlich akzeptabel zu machen, finanzielle Mechanismen zu schaffen, die es privaten Eigentümern ermöglichen, in Resilienz zu investieren, ohne bankrott zu gehen, und die einzigartige Autorität der Stammesnationen anzuerkennen, das Feuer gemäß ihren eigenen Traditionen zu bewirtschaften. Während sich das Klima weiter verändert, werden die Wälder des Pazifischen Nordwestens einer Zukunft gegenüberstehen, in der das Feuer ein regelmäßiger Besucher ist. Die Vorbereitung auf diese Zukunft erfordert nicht nur bessere Wissenschaft, sondern auch ein besseres Verständnis der Menschen, die die Schlüssel zum Wald halten.
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