People would rather pay more than fly less: implications for aviation decarbonisation
Eine multinationale randomisierte kontrollierte Studie offenbart, dass Flugpassagiere in den USA, der Schweiz und China konsistent höhere Ticketpreise gegenüber einer Reduzierung ihrer Flugfrequenz bevorzugen, was primär durch persönliche Fairness-Bedenken statt durch Gruppen-Gerechtigkeit getrieben wird und somit eine erhebliche politische Herausforderung für politisch motivierte Maßnahmen zur Dekarbonisierung durch Nachfragerückgang darstellt.
Originalarbeit lizenziert unter CC BY 4.0 (https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/). Dies ist eine KI-generierte Erklärung des untenstehenden Papers. Sie wurde nicht von den Autoren verfasst oder gebilligt. Für technische Genauigkeit konsultieren Sie das Originalpaper. Vollständigen Haftungsausschluss lesen
Der Himmel füllt sich mit Flugzeugen, und mit ihnen ein wachsender Beitrag zur globalen Erwärmung. Die Luftfahrt gehört zu den am schwersten zu sanierenden Sektoren, da die Technologie, um Kerosin durch Elektrizität oder Wasserstoff zu ersetzen, bis Mitte des Jahrhunderts nicht für den breiten Einsatz bereit sein wird. Um Klimaziele zu erreichen, muss die Welt entweder das Fliegen signifikant teurer machen, um sauberere Kraftstoffe zu finanzieren, oder die Menschen bitten, weniger zu fliegen. Jahrelang agierten politische Entscheidungsträger unter der hoffnungsvollen Annahme: dass Passagiere bereit sind, einen höheren Preis für ihre Tickets zu zahlen, um den Himmel grün zu halten, anstatt auf ihre Reisen zu verzichten. Aber diese Idee wurde nie rigoros gegen die Alternative des schlichten Rückgangs von Reisen geprüft. Es geht nicht nur um Ökonomie, sondern um die menschliche Natur und Fairness. Wenn man vor der Wahl steht, den Geldbeutel zu öffnen oder den Koffer zu schließen, was wählen die Menschen tatsächlich, und spielt es eine Rolle, wer die Rechnung bezahlt?
Ein Team von Forschern aus Institutionen in der Schweiz, dem Vereinigten Königreich und Deutschland setzte sich zum Ziel, dies zu beantworten, indem sie tausende Menschen direkt fragten. Sie führten ein groß angelegtes Experiment mit 3.454 Teilnehmern aus den USA, der Schweiz und China durch. Das Ziel war zu sehen, wie unterschiedliche Arten der Verteilung der Dekarbonisierungskosten die Bereitschaft beeinflussen, mehr für ein Ticket zu bezahlen im Vergleich zur Bereitschaft, weniger oft zu fliegen. Die Forscher fragten nicht nur nach einem einfachen Ja oder Nein; sie präsentieren vier verschiedene Szenarien, wie eine neue Gebühr oder eine neue Beschränkung des Fliegens strukturiert werden könnte. Ein Szenario wandte eine Pauschalgebühr auf alle gleichermaßen an. Ein anderes berechnete die Kosten basierend auf dem Einkamen einer Person. Ein drittes zielte auf Vielflieger mit höheren Kosten ab, und ein viertes konzentrierte sich spezifisch auf Tourismusflüge. Sie testeten auch die Umkehrung: Anstatt Geld zu verlangen, schlugen sie Limits vor, wie viele Flüge eine Person unternehmen darf, wobei dieselben vier Logikmuster verwendet wurden.
Die Ergebnisse zeigten eine klare und konsistente Präferenz über alle drei Länder hinweg. Wenn ihnen die Wahl gelassen wurde, waren die Menschen deutlich eher bereit, mehr Geld zu bezahlen, als weniger zu fliegen. Auf einer Skala, die die Bereitschaft maß, drückte der Durchschnittsmensch eine moderate Bereitschaft aus, höhere Ticketpreise zu zahlen, aber seine Bereitschaft, die Anzahl der Flüge zu reduzieren, war signifikant geringer. Diese Lücke blieb bestehen, unabhängig davon, wie die Politik gerahmt wurde. Selbst als die Forscher versuchten, die Maßnahmen durch die Zielsetzung auf Wohlhabende oder die häufigsten Reisenden fairer zu gestalten, wurde die breite Öffentlichkeit nicht eifriger darauf, ihr Reisen einzuschränken. Tatsächlich gelang es keinem einzigen Design zur Begrenzung von Flügen, die Bereitschaft der Öffentlichkeit zur Verhaltensänderung über das Basisniveau des Nichtstuns hinaus zu steigern.
Die Studie deckte auch einen überraschenden Treiber hinter diesen Entscheidungen auf. In vielen anderen Bereichen der Klimapolitik legen Menschen oft großen Wert darauf, ob eine Last gesellschaftlich als Ganzes fair verteilt ist. Hier jedoch war der stärkste Faktor die persönliche Fairness. Die Menschen kümmerten sich viel mehr darum, wie eine Politik sie individuell betraf, als wie sie die Gruppe betraf. Wenn ein Plan so aussah, als würde er sie persönlich kosten, lehnten sie ihn ab, selbst wenn er für alle anderen fair schien. Beispielsweise lehnten Vielflieger und Geschäftsreisende Maßnahmen, die sie direkt ins Visier nahmen – wie etwa einkommensbasierte Gebühren oder Limits bei der Anzahl der Flüge –, entschieden ab. Sie bevorzugten eine einheitliche Gebühr, die auf jeden gleichermaßen angewendet wurde, wodurch die Kosten verteilt wurden. Umgekehrt waren diejenigen, die weniger oder gar nicht flogen, eher bereit, Maßnahmen zu unterstützen, die Vielflieger ins Visier nahmen.
Die Forscher fanden heraus, dass die einzige Gruppe, die bereit war, dieses Muster des Eigeninteresses zu durchbrechen, jene mit einer tiefen persönlichen Sorge um das Klima war. Diese Individuen zeigten eine höhere Basisbereitschaft, das Fliegen zu reduzieren, unabhängig vom spezifischen Politikdesign. Doch selbst für diese Gruppe änderte die spezifische Rahmung der Politik die Bereitschaft zu ihrem Verhalten nicht signifikant. Die Studie legt nahe, dass Menschen zwar generell resistent gegen das Fliegen weniger sind, aber überraschend offen dafür sind, mehr zu bezahlen, sofern die Kosten einheitlich weitergegeben werden. Diese Erkenntnis stellt die Idee infrage, dass komplexe, gezielte Steuern oder strikte Flugkontingente der beste Weg sind, um die öffentliche Unterstützung für die Senkung der Luftfahrtemissionen zu gewinnen. Stattdessen könnte der Weg zur politischen Lebensfähigkeit in einfacheren, einheitlichen Preiserhöhungen liegen, die es dem Markt ermöglichen, die Kosten für sauberere Kraftstoffe aufzunehmen, anstatt zu versuchen, die Anzahl der Reisen zu erzwingen.
Das Experiment wurde so realistisch wie möglich gestaltet, ohne ein reales Mandat zu sein. Den Teilnehmern wurden hypothetische Szenarien präsentiert, in denen sie sich eine neue Gebühr auf ihrem Ticket oder eine neue Beschränkung ihrer Reisen vorstellen mussten. Sie wurden dann gefragt, wie fair sie den Plan für sich persönlich und für die Gesellschaft als Ganzes fanden und schließlich, wie bereit sie wären, dies zu akzepten. Die Forscher kontrollierten Variablen wie Einkommen, Häufigkeit des Fliegens und das allgemeine Umweltbewusstsein. Sie fanden heraus, dass das Herkunftsland kaum einen Unterschied machte; die Präferenzen in den USA, der Schweiz und China waren bemerkenswert ähnlich. Die einzige Ausnahme war ein leichter Unterschied in der Basisbereitschaft zur Verhaltensänderung, wobei amerikanische Befragte etwas offener für eine Reduzierung der Flüge waren als die in den anderen beiden Ländern, aber das Gesamtmuster blieb gleich.
Einer der beeindruckendsten Aspekte der Studie ist das, was sie ausschloss. Die Forscher testeten, ob es die Bereitschaft der Menschen erhöhen würde, eine Politik zu akzeptieren, wenn diese als „fairer“ gegenüber der Gruppe dargestellt wurde. Sie fanden heraus, dass dies nicht der Fall war. Eine Politik, die als sehr fair gegenüber der Gesellschaft wahrgenommen wurde, steigerte die Bereitschaft, weniger zu fliegen, nicht, wenn sie sich für das Individuum unfair anfühlte. Dies widerspricht dem weit verbreiteten Glauben in der Klimapolitik, dass die Betonung kollektiver Gerechtigkeit den persönlichen Widerstand überwinden kann. Die Studie fand auch heraus, dass die spezifische Menge an Emissionen, die eine Politik einsparen würde, die Meinung der Menschen nicht änderte. Ob ein Plan versprach, die Emissionen um 15 Prozent oder 45 Prozent zu senken, die Bereitschaft zu zahlen oder weniger zu fliegen blieb weitgehend gleich. Dies deutet darauf hin, dass die emotionale und praktische Reaktion auf die Politik selbst wichtiger ist als die technischen Details des ökologischen Nutzens.
Die Auswirkungen für die Zukunft der Luftfahrt sind bedeutend. Die Industrie und Regierungen debattieren seit langem darüber, ob der Fokus auf angebotsseitige Lösungen, wie die Herstellung saubererer Kraftstoffe, oder auf nachfrageseitige Lösungen, wie die Bitte an die Menschen, weniger zu fliegen, liegen sollte. Diese Forschung legt nahe, dass der Versuch, die Nachfrage durch strikte Limits oder gezielte Steuern zu erzwingen, wahrscheinlich auf heftigen öffentlichen Widerstand stoßen wird. Die Menschen wollen einfach weiterfliegen und den Preis dafür zahlen. Der politisch lebensfähigste Weg scheint ein System zu sein, in dem die Kosten der Dekarbonisierung auf den Ticketpreis für alle aufgeschlagen werden, anstatt zu versuchen, die Anzahl der Flüge zu begrenzen oder bestimmte Gruppen ins Visier zu nehmen. Dieser Ansatz mag nicht jeden zufriedenstellen, insbesondere diejenigen, die häufig fliegen, aber er stimmt mit den tatsächlichen Präferenzen der Öffentlichkeit überein. Er bietet einen Weg, den Übergang zu nachhaltigen Flugkraftstoffen zu finanzieren, ohne den öffentlichen Widerstand auszulösen, der entsteht, wenn man Menschen bittet, auf ihre Reisepläne zu verzichten.
Die Studie behauptet nicht, dass dies die perfekte Lösung ist, sondern nur, dass es diejenung ist, die die Menschen am ehesten akzeptieren würden. Die Forscher merkten an, dass die Menschen zwar bereit sind, mehr zu zahlen, ihre Bereitschaft jedoch nicht unbegrenzt ist und von einem Gefühl der persönlichen Fairness getrieben wird. Wenn sich eine Politik so anfühlt, als würde sie sie ungerecht bestrafen, könnte selbst eine kleine Kostensteigerung zum Ausschlusskriterium werden. Darüber hinaus räumt die Studie ein, dass Menschen in Umfragen zwar sagen, dass sie bereit sind, mehr zu zahlen, das reale Verhalten in der Praxis jedoch anders sein kann. Menschen könnten sagen, dass sie mit höheren Preisen einverstanden sind, aber wenn die Rechnung kommt, entscheiden sie sich vielleicht doch dafür, zu Hause zu bleiben. Dennoch deutet die Konsistenz der Ergebnisse über drei sehr unterschiedliche Länder hinweg darauf hin, dass diese Präferenz für das Bezahlen gegenüber dem Fliegen weniger eine lokale Besonderheit ist, sondern eine robuste menschliche Tendenz.
Letztendlich zeichnet die Forschung das Bild einer Öffentlichkeit, die in Bezug auf die Luftfahrt pragmatisch statt idealistisch ist. Sie verstehen, dass die Lüfte sauberer werden müssen, aber sie sind nicht bereit, dafür ihre Mobilität zu opfern. Sie sind bereit, finanziell beizutragen, aber sie wollen, dass die Regeln einfach sind und gleichermaßen angewendet werden. Für politische Entscheidungsträger ist die Botschaft klar: Wenn das Ziel darin besteht, die Luftfahrt zu dekarbonisieren, ohne die öffentliche Unterstützung zu verlieren, sollte sich die Strategie darauf konzentrieren, die Kosten des Fliegens dessen ökologischen Auswirkungen widerzuspiegeln, anstatt zu versuchen, die Anzahl der Flüge zu begrenzen. Der Weg zu einem grüneren Himmel führt möglicherweise nicht über weniger Reisen, sondern über einen gerechteren Preis.
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