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Investigating the Functions and Psychological Correlates of Sexual Activity to Self-Injure (SASI) in Post-Secondary Students

Diese Untersuchung von 190 Studierenden zeigt, dass sexuelle Aktivität als Selbstverletzung (SASI) primär durch indirekte Funktionen wie die emotionale Regulation getrieben wird und stark durch Depressionen sowie eine Vorgeschichte von sexueller und physischer Gewalt vorhergesagt wird, was die kritische Notwendigkeit trauma-informierter psychischer Interventionen in universitären Populationen hervorhebt.

Ursprüngliche Autoren: Christina Holmes, Jamie Kennedy-Turner

Veröffentlicht 2026-08-20
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Ursprüngliche Autoren: Christina Holmes, Jamie Kennedy-Turner

Originalarbeit lizenziert unter CC BY 4.0 (https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/). Dies ist eine KI-generierte Erklärung des untenstehenden Papers. Sie wurde nicht von den Autoren verfasst oder gebilligt. Für technische Genauigkeit konsultieren Sie das Originalpaper. Vollständigen Haftungsausschluss lesen

Für viele junge Erwachsene sind die Universitätsjahre eine Zeit intensiver Selbstfindung, in der soziale Erwartungen oft dazu drängen, Beziehungen und Intimität zu erkunden. Doch für eine kleine, aber bedeutende Anzahl von Studierenden können diese sexuellen Erfahrungen jedoch zu einem Mechanismus zur Bewältigung tiefen emotionalen Schmerzes verzerrt werden. Forscher untersuchen schon lange nicht-suizidales selbstverletzendes Verhalten, welches Verhaltensweisen wie das Schneiden oder Brennen der Haut umfasst, um überwältigende Gefühle zu lindern, ohne die Absicht zu haben, zu sterben. Ein neueres, weniger verstandenes Konzept ist die Nutzung sexueller Aktivitäten, um sich selbst zu schädigen. Hierbei handelt es sich nicht um konsensuale Praktiken, die Schmerz für das Vergnügen nutzen, noch handelt es sich um sexuellen Missbrauch; vielmehr geht es darum, wenn eine Person freiwillig sexuelle Situationen aufsucht, um sich gezielt mentalen oder körperlichen Schmerz zuzufügen, oft um Gefühlen von Scham, Angst oder Leere zu entkommen. Während dieses Verhalten bei Jugendlichen beobachtet wurde, bleibt es ein Rätsel, wie es bei Studierenden im collegefähigen Alter funktioniert, einer Gruppe, die ihre eigene sexuelle Identität navigiert und gleichzeitig mit hohem Stress konfrontiert ist.

Ein Forschungsteam der University of Edinburgh machte sich daran, diese Lücke zu schließen, indem es 190 Studierende im Hochschulalter zwischen 17 und 25 Jahren nach ihren Erfahrungen fragte. Die Studie konzentrierte sich darauf, zu verstehen, warum Studierende sexuelle Aktivitäten zur Selbstverletzung nutzen könnten und wie dieses Verhalten mit ihrer psychischen Gesundheit und vergangenen Traumata zusammenhängt. Die Forscher unterteilten die Teilnehmer in vier Gruppen: diejenigen, die nur nicht-suizidale Selbstverletzung betrieben, diejenigen, die ausschließlich sexuelle Aktivitäten zur Selbstverletzung nutzten, diejenigen, die beides taten, und eine Kontrollgruppe, die keines von beidem tat. Sie baten die Studierenden, anonyme Fragebögen über ihre Geschichte sexueller und körperlicher Misshandlungen, ihr Niveau an Depression und Angst sowie ihr Selbstwertgefühl auszufüllen. Entscheidend war, dass sie die Studierenden auch nach ihren Motivationen fragten, um zu sehen, ob das Verhalten durch den Wunsch nach unmittelbarem körperlichem Schmerz oder durch das Bedürfnis nach der Regulierung schwieriger Emotionen getrieben war.

Die Ergebnisse zeichneten ein komplexes Bild von Not und Überleben. Die Studie ergab, dass Studierende, die dieses Verhalten zeigten, signifikant wahrscheinlicher aus indirekten Gründen dazu neigten, etwa um überwältigende Emotionen zu bewältigen, als aus Gründen des direkten körperlichen Schmerzes. Die beeindruckendste Entdeckung war jedoch die überwältigende Verbindung zu vergangenen Traumata. Jeder einzelne Student in der Gruppe, die angab, ausschließlich sexuelle Aktivitäten zur Selbstverletzung genutzt zu haben, berichtete zudem von einer Geschichte sowohl sexueller als auch körperlicher Misshandlung. In der Gruppe, die beide Arten der Selbstverletzung praktizierte, berichteten mehr als 85 Prozent von dieser gleichen dualen Geschichte von Misshandlung. Die Daten zeigten, dass eine Geschichte von Misshandlung ein starker Prädiktor für dieses Verhalten war, noch stärker als andere Faktoren wie Angstzustände. Während auch Depression eine signifikante Rolle bei der Vorhersage spielte, wer dieses Verhalten zeigt, wiesen Angstzustände und das Selbstwertgefühl bei der Betrachtung des Gesamtbildes keine so starke statistische Verbindung auf.

Interessanterweise fanden die Forscher heraus, dass Studierende, die sexuelle Aktivitäten zur Selbstverletzung nutzten, dies oft parallel zu anderen Formen der Selbstverletzung taten, was darauf hindeutet, dass diese Verhaltensweisen oft gemeinsam auftreten. Als die Forscher die spezifischen Motivationen untersuchten, fanden sie heraus, dass Studierende, die beide Arten der Selbstverletzung zeigten, eher sexuelle Aktivitäten zur Emotionsregulation nutzten, während diejenigen, die ausschließlich sexuelle Aktivitäten zur Selbstverletzung nutzten, eher direkten körperlichen Schmerz angaben. Dies deutet darauf hin, dass sich die Gründe hinter dem Verhalten verschieben können, je nachdem, ob eine Person auch andere Methoden zur Bewältigung nutzt. Die Studie hob auch hervor, dass nicht-binäre Studierende und diejenigen, die sich als bisexuell identifizierten, in den Gruppen, die Selbstverletzung meldeten, überrepräsentiert waren, was auf den einzigartigen Druck und das Stigma hinweist, denen diese Gruppen ausgesetzt sein können.

Letztendlich legt diese Forschung nahe, dass für viele Studierende die Nutzung von Sex zur Selbstverletzung ein verzweifelter Versuch ist, die Folgen schwerer Traumata und tiefen emotionalen Schmerzes zu bewältigen. Das Verhalten scheint eine maladaptive Bewältigungsstrategie zu sein, die oft in einer Geschichte von Misshandlung verwurzelt ist, statt ein einfacher Akt des Risikosuchens. Die Studie kommt zu dem Schluss, dass das Verständnis dieser Verhaltensweisen erfordert, über die Oberfläche hinauszublicken und die Geschichte von Trauma und den Kampf mit Depressionen zu betrachten, die diese oft antreiben. Indem Fachkräfte erkennen, dass diese Handlungen häufig mit vergangenen Misshandlungen und emotionaler Dysregulation verknüpt sind, können sie Studierende, die im Stillen leiden, besser unterstützen, indem sie eine traumainformierte Pflege anbieten, die die Ursachen ihres Schmerzes statt nur die Symptome adressiert.

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