Assessing Indonesia’s Ecosystem Readiness for Sustainability Disclosure Based on IFRS S1 and IFRS S2
Diese qualitative Studie bewertet Indonesiens Übergangsreife für die Nachhaltigkeitsberichterstattung nach IFRS S1 und S2 und zeigt auf, dass sich zwar die Governance-Strukturen weiterentwickeln, kritische Engpässe beim Humankapital, den Datensystemen und der Prüfungs-Infrastruktur jedoch eine effektive Umsetzung im gesamten Berichterstattungsökosystem behindern.
Originalarbeit lizenziert unter CC BY 4.0 (https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/). Dies ist eine KI-generierte Erklärung des untenstehenden Papers. Sie wurde nicht von den Autoren verfasst oder gebilligt. Für technische Genauigkeit konsultieren Sie das Originalpaper. Vollständigen Haftungsausschluss lesen
In der modernen Welt tun Unternehmen mehr, als nur Produkte oder Dienstleistungen zu verkaufen; sie agieren innerhalb eines komplexen Geflechts aus ökologischen und sozialen Auswirkungen. Jahrzehntelang erzählten Unternehmen Geschichten über ihre Bemühungen, gute Nachbarn zu sein, die Umwelt zu schützen und Menschen fair zu behandeln. Diese Geschichten, oft als Nachhaltigkeitsberichte bezeichnet, waren einst optional und variierten von einem Unternehmen zum anderen erheblich. Einige konzentrierten sich auf Recycling, andere auf Gemeinschaftsprogramme, was es für Außenstehende nahezu unmöglich machte, zu vergleichen, wie gut ein Unternehmen im Vergleich zu einem anderen abschnitt. Investoren und Kreditgeber, die wissen müssen, ob ein Unternehmen eine sichere Wette für die Zukunft ist, fanden dieses Flickenteppich an Informationen frustrierend. Sie benötigten eine einzige, klare Sprache, um zu verstehen, wie ökische und soziale Risiken die finanzielle Gesundheit eines Unternehmens beeinflussen könnten.
Um dies zu lösen, schufen internationale Gremien einen neuen Satz von Regeln, die bekannt als IFRS S1 und IFRS S2. Betrachten Sie diese Regeln als eine universelle Grammatik für Nachhaltigkeit. Die erste Regel, S1, legt die allgemeinen Anforderungen für die Berichterstattung über jegliche nachhaltigkeitsbezogenen Risiken fest, während die zweite Regel, S2, speziell auf den Klimawandel fokussiert. Diese Standards verlangen von Unternehmen, nicht nur zu erklären, was sie tun, sondern auch, wie der Klimawandel und andere Themen ihr Geschäft in der Zukunft schädigen oder unterstützen könnten. Das Ziel ist es, vage Versprechen in harte, vergleichbare Fakten zu verwandeln, denen jeder vertrauen kann. Es ist jedoch eine Sache, ein Regelwerk zu schreiben; sicherzustellen, dass alle es tatsächlich befolgen können, ist etwas anderes. Eine Regel ist nur so gut wie die Menschen und Systeme, die hinter ihr stehen. Wenn ein Unternehmen seinen CO2-Fußabdruck melden möchte, aber keine Möglichkeit hat, ihn zu messen, oder wenn seine Wirtschaftsprüfer nicht wissen, wie sie die Zahlen prüfen sollen, dann versagt die Regel. Hier wird die Frage der „Bereitschaft“ entscheidend. Es reicht nicht aus, lediglich einen neuen Standard zu übernehmen; das gesamte Ökosystem aus Regulierungsbehörden, Unternehmen, Buchhaltern und Schulen muss bereit sein, damit es funktioniert.
Ein Forschungsteam der Padjadjaran University in Indonesien setzte sich zum Ziel, zu untersuchen, ob ihr Land bereit für dieses neue Kapitel ist. Indonesien ist eine bedeutende aufstrebende Volkswirtschaft, und im Juli 2025 übernahm das Land offiziell seine eigene Version dieser globalen Regeln, bekannt als PSPK 1 und PSPK 2, die im Januar 2027 voll in Kraft treten sollen. Die Forscher wollten wissen, ob der Boden für diesen Wandel wirklich vorbereitet war. Sie betrachteten die Situation nicht als eine einfache Checkliste für einzelne Unternehmen. Stattdessen sahen sie die Situation als ein riesiges Ökosystem, in dem der Erfolg der neuen Regeln davon abhängt, wie gut verschiedene Gruppen zusammenarbeiten. Um dies zu verstehen, sprachen sie mit zehn Schlüsselpersonen, die sieben verschiedene Gruppen repräsentierten: die Beamten, die die Regeln schreiben, die Regulierer, die sie durchsetzen, die Unternehmen, die berichten müssen, die Investoren, die die Berichte lesen, die Wirtschaftsprüfer, die sie kontrollieren, die Berufsverbände, die Buchhalter ausbilden, und die Universitäten, die die nächste Generation lehren.
Die Forscher führten zwischen Ende 2025 und Mitte 2026 eine Reihe tiefgehender Gespräche und werteten schriftliche Antworten dieser Experten aus. Sie suchten nach Anzeichen von Bereitschaft in vier spezifischen Bereichen. Erstens untersuchten sie Governance und Koordination: Kommunizieren die verschiedenen Gruppen miteinander und haben sie einen gemeinsamen Plan? Zweitens untersuchten sie die Infrastruktur: Verfügen die Unternehmen über die richtigen Computersysteme und internen Kontrollen, um diese Daten zu sammeln und zu melden? Drittens bewerteten sie das Humankapital: Verfügen die beteiligten Personen über die notwendigen Fähigkeiten und Schulungen? Schließlich prüften sie die Datenverfügbarkeit: Sind die Informationen tatsächlich vorhanden und sind sie zuverlässig genug, um vertraut zu werden?
Die Ergebnisse zeigten eine Landschaft mit gemischten Fortschritten. Oberflächlich betrachtet erscheint Indonesien recht bereit. Die Beamten, die die Standards setzen, und die Regulierer, die die Märkte beaufsichtigen, haben ihre Hausaufgaben gemacht. Sie haben die internationalen Regeln sorgfältig in nationales Recht übersetzt, durch einen formalen, schrittweisen Prozess, der öffentliches Feedback und Expertenprüfungen beinhaltete. Diese Top-Down-Ausrichtung ist stark, und der rechtliche Rahmen ist vorhanden. Die Forscher fanden jedoch heraus, dass diese formale Bereitschaft sich nicht automatisch in eine praktische Bereitschaft vor Ort übersetzt. Das Ökosystem befindet sich in einer Übergangsphase, in der es sich von der bloßen Existenz der Regeln hin zu deren tatsächlicher Anwendung bewegt.
Die signifikantesten Lücken wurden auf der menschlichen und technischen Seite der Gleichung gefunden. Während die Regeln klar sind, mangelt es den Menschen, die mit der Umsetzung betraut sind, oft an den spezifischen Fähigkeiten, die erforderlich sind. Unternehmen kämpfen damit, Personal zu finden, das sowohl Buchhaltung als auch Klimawissenschaft versteht – eine Kombination, die für diese neuen Berichte essenziell ist. Ebenso bauen die Wirtschaftsprüfer, die die Informationen verifizieren sollen, noch ihr Fachwissen auf. Viele Prüfungsteams sind darauf geschult, Finanzkennzahlen zu prüfen, sind aber weniger vertraut mit der Messung von Treibhausgasemissionen oder der Analyse zukünftiger Klimaszenarien. Die Forscher stellten fest, dass zwar einige große Unternehmen bereits begonnen haben, die notwendigen Systeme aufzubauen, viele andere jedoch noch damit beschäftigt sind, herauszufinden, wie sie ihre Daten organisieren.
Daten selbst erwiesen sich als die schwierigste Hürde. Um effektiv berichten zu können, muss ein Unternehmen Informationen aus allen Bereichen seines Geschäfts sammeln, einschließlich seiner Lieferkette. Die Forscher fanden heraus, dass Unternehmen zwar mehr Daten als früher sammeln, diese jedoch oft verstreut, inkonsistent oder schwer zu verifizieren sind. Beispielsweise erfordert die Verfolgung von Emissionen der Lieferanten oder die Vorhersage, wie ein sich änderndes Klima ein Geschäft in zehn Jahren beeinflussen könnte, Daten, die viele Organisationen schlichtweg noch nicht haben. Oh\ne sauberen, integrierten Daten können selbst die am besten beabsichtigten Berichte die Zuverlässigkeit vermissen lassen, die Investoren benötigen. Die Studie legt nahe, dass die neuen Regeln ohne bessere Datensysteme und eine stärkere Koordination zwischen den verschiedenen Gruppen im Ökosystem Gefahr laufen, zu einer reinen Pflichtübung („Box-Checking“) statt zu einem Werkzeug für echte Transparenz zu werden.
Die Forscher kamen zu dem Schluss, dass Indonesiens Weg zu diesen neuen Standards kein einfacher Schalter ist, den man an einem bestimmten Datum umlegt. Es ist ein komplexer Prozess, der erfordert, dass alle Teile des Ökosystems gemeinsam vorankommen. Die Regierung hat das Fundament gelegt, aber die Arbeit verlagert sich nun auf den Bau des Hauses. Unternehmen müssen Nachhaltigkeit in ihre täglichen Entscheidungsfindungen integrieren, nicht nur in ihre Jahresberichte. Universitäten müssen ihre Lehrpläne aktualisieren, um der nächsten Generation von Buchhaltern etwas über Klimarisiken beizubringen. Wirtschaftsprüfer müssen neue Methoden entwickeln, um nicht-finanzielle Daten zu prüfen. Die Übergangsphase bis 202T ist keine Zeit zum Abwarten, sondern ein strategisches Fenster, um diese Verbindungen zu stärken. Wenn diese Teile ineinandergreifen, können die neuen Standards die klaren, vergleichbaren Informationen liefern, die die Welt braucht. Wenn dies nicht geschieht, werden die Regeln zwar auf dem Papier existieren, aber das versprochene Vertrauen und die Klarheit werden unerreichbar bleiben.
Ertrinken Sie in Arbeiten in Ihrem Fachgebiet?
Erhalten Sie tägliche Digests der neuesten Arbeiten passend zu Ihren Forschungsbegriffen — mit technischen Zusammenfassungen, in Ihrer Sprache.