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Beyond access: The third-level digital divide in adolescents’ digital self-efficacy in Latin America and the Caribbean

Unter Verwendung von PISA 2022-Daten aus sechs Ländern Lateinamerikas und der Karibik zeigt diese Studie, dass trotz des verbesserten physischen Zugangs erhebliche sozioökonomische Disparitäten bei der digitalen Selbstwirksamkeit von Jugendlichen bestehen bleiben, was die Notwendigkeit von politischen Maßnahmen unterstreicht, die die digitale Kluft der dritten Ebene über die bloße Konnektivität hinaus adressieren.

Ursprüngliche Autoren: Ricardo L. Gómez

Veröffentlicht 2026-08-20
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Ursprüngliche Autoren: Ricardo L. Gómez

Originalarbeit lizenziert unter CC BY 4.0 (https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/). Dies ist eine KI-generierte Erklärung des untenstehenden Papers. Sie wurde nicht von den Autoren verfasst oder gebilligt. Für technische Genauigkeit konsultieren Sie das Originalpaper. Vollständigen Haftungsausschluss lesen

In den letzten zwanzig Jahren haben Regierungen in ganz Lateinamerika und der Karibik hart daran gearbeitet, das Internet in Schulen und Haushalte zu bringen. Sie haben Laptops verteilt, Kabel verlegt und sichergestellt, dass die meisten Jugendlichen nun online gehen können. Diese Bemühungen lösten das erste, offensichtlichste Problem: die physische Kluft zwischen jenen, die eine Verbindung haben, und jenen, die keine haben. Aber ein Werkzeug zu besitzen, garantiert nicht, dass man auch weiß, wie man es gut nutzt. Forscher vermuten schon lange, dass die Ungleichheit nicht endet, wenn das WLAN-Signal grün leuchtet. Stattdessen verschiebt sie sich auf eine tiefere Ebene: den Unterschied zwischen dem bloßen Online-Sein und dem Gefühl, vertrauensvoll genug zu sein, um Technologie zum Lernen, Gestalten und Lösen von Problemen zu nutzen. Bei dieser tieferen Kluft geht es um Glauben. Es geht darum, ob ein junger Mensch sich fähig fühlt, sich in der digitalen Welt zurechtzufinden, oder ob er sich davon überwältigt fühlt, selbst wenn er das gleiche Gerät wie sein Nachbar besitzt.

Eine neue Studie von Ricardo L. Gómez, einem Forscher an der Universität von Antioquia, untersucht diese verborgene Schicht der Ungleichheit. Er untersuchte das digitale Selbstvertrauen von fast 19.000 fünfzehnjährigen Schülern in sechs Ländern: Argentinien, Brasilien, Chile, der Dominikanischen Republik, Panama und Uruguay. Unter Verwendung von Daten aus einer großen internationalen Bewertung namens PISA untersuchte Gómez nicht nur, wer Zugang zum Internet hatte, sondern wie die Schüler über ihre eigenen Fähigkeiten empfanden. Er wollte wissen, ob der familiäre Hintergrund, das Geschlecht oder die Art der Schule eines Schülers immer noch eine Rolle spielten, selbst wenn man die Qualität der Internetverbindung und die Häufigkeit der Nutzung berücksichtigte. Die Ergebnisse zeigen, dass die Region zwar erfolgreich die Tür zur physischen Ausgrenzung geschlossen hat, aber eine neue Art von Kluft Wurzeln geschlagen hat – eine, die stärker durch das Familienleben und die Schulkultur geprägt ist als durch die Hardware in einem Rucksack.

Die Studie begann mit der Erhebung von Daten von Schülern, die bereits die Standard-PISA-Tests absolviert hatten. Diese Schüler füllten zudem einen speziellen Fragebogen über ihre Erfahrungen mit Computern und dem Internet aus. Sie wurden gebeten, ihre eigene Fähigkeit einzuschätzen, bestimmte Aufgaben zu bewältigen, wie etwa das Suchen nach Informationen im Internet, das Erstellen einer Multimedia-Präsentation oder das Verwalten von Dateien. Diese Selbsteinschätzung ist das, was Forscher als „digitale Selbstwirksamkeit“ bezeichnen. Es ist ein Maß für den Glauben einer Person an die eigene Kapazität, eine Aufgabe erfolgreich zu bewältigen. Die Forscher verglichen diese Vertrauenswerte dann mit einer breiten Palette anderer Faktoren. Sie betrachteten den Wohlstand der Familie der Schüler, ihr Geschlecht, ob sie im Land geboren wurden oder zugezogen sind, und die Qualität des Internets zu Hause. Sie untersuchten auch die Schulen selbst und prüften, wie viele Computer verfügbar waren, ob die Schule in einer Stadt oder im ländlichen Raum lag und wie hoch der durchschnittliche Wohlstand der Schülerschaft war.

Die Ergebnisse zeigten ein klares und beständiges Muster. Selbst wenn zwei Schüler exakt dieselbe Qualität des Internetzugangs, dieselbe Zeit online und die gleiche Häufigkeit der Nutzung hatten, unterschieden sich ihre Vertrauenswerte dennoch basierend auf ihrem familiären Hintergrund. Schüler aus wohlhabenderen Familien berichteten über ein höheres digitales Selbstvertrauen als ihre Mitschüler aus ärmeren Familien, selbst innerhalb derselben Schule. Dies deutet darauf hin, dass der Vorteil von Wohlstand nicht nur bessere Ausrüstung kauft, sondern eine andere Art von sozialer Unterstützung bietet. Wohlhabendere Familien bieten wahrscheinlich mehr Ermutigung, mehr Vorbilder, die Technologie geschickt nutzen, und ein häusliches Umfeld, in dem das Experimentieren mit digitalen Werkzeugen sicher und erwartbar erscheint. Dies schafft ein Gefühl der Meisterschaft, das sich in Vertrauen übersetzt. Die Studie stellte fest, dass diese Vertrauenslücke in jedem der untersuchten Länder existiert, unabhängig davon, wie lange das jeweilige Land bereits Programme zur Verteilung von Computern an Schüler implementiert hat.

Die Forscher untersuchten auch, ob das Schulumfeld diese Dynamik verändern könnte. Sie fanden heraus, dass der allgemeine Wohlstand der Schülerschaft einer Schule eine signifikante Rolle spielt. Schüler, die Schulen besuchten, in denen die durchschnittliche Familie wohlhabender war, neigten eher dazu, sich selbstbewusster zu fühlen, selbst wenn ihre eigenen Familien es nicht waren. Dieser Effekt war in Ländern wie der Dominikanischen Republik und Panama am stärksten ausgeprägt, wo die Internetverbindungen zu Hause weniger zuverlässig waren, was darauf hindeutet, dass ein unterstützendes Schulumfeld als entscheidende Ressource fungieren kann, wenn die Ressourcen zu Hause knapp sind. Die Studie fand jedoch auch, dass dieser Schulvorteil die Kluft zwischen reichen und armen Schülern innerhalb derselben Schule nicht schloss. Eine wohlhabende Schule stärkte das Selbstvertrauen aller, aber sie hob das Selbstvertrauen ärmerer Schüler nicht ausreichend an, um sie mit ihren wohlhabenderen Klassenkameraden gleichzuziehen. Die Lücke blieb bestehen, was darauf hindeutet, dass Schulressourcen das Selbstvertrauen eines Schülers zwar ergänzen, aber den Mangel an Unterstützung zu Hause nicht unbedingt kompensieren können.

Geschlecht und Migrationshintergrund boten einige überraschende Wendungen. Die Studie ergab, dass Mädchen ein etwas höheres digitales Selbstvertrauen angaben als Jungen, ein Befund, der ältere Stereotypen widerlegt, wonach Jungen von Natur aus komfortabler im Umgang mit Technologie seien. Dieser Unterschied war gering, aber konsistent über die gesamte Region hinweg. Die Forscher untersuchten auch Schüler mit Migrationshintergrund, die oft vor zusätzlichen Herausforderungen wie Sprachbarrieren oder unterbrochenen Schulbildungen stehen. Entgegen der Erwartung zeigten die Daten keinen signifikanten Rückgang des Selbstvertrauens bei diesen Schülern im Vergleich zu ihren im Land geborenen Gleichaltrigen, obwohl die Anzahl der Migranten in der Stichprobe klein war, was es schwierig macht, fundierte Schlussfolgerungen über diese Gruppe zu ziehen.

Die Studie kommt zu dem Schluss, dass der Erfolg der Region bei der Bereitstellung des physischen Zugangs zu Technologie nur der erste Schritt ist. Die wahre Herausforderung liegt nun in der „dritten Ebene“ der Kluft: der ungleichen Fähigkeit, Zugang in eine bedeutungsvolle, selbstbewusste Nutzung zu verwandeln. Die Daten zeigen, dass das bloße Verteilen von Geräten oder die Sicherstellung einer schnellen Verbindung nicht ausreicht, um die Gleichberechtigung herzustellen. Die Ungleichheiten, die das Leben eines Kindes außerhalb des Klassenzimmers prägen – familiärer Wohlstand, soziale Ermutigung und die Kultur der Schule – folgen ihm in die digitale Welt. Um echte digitale Gerechtigkeit zu erreichen, legt die Studie nahe, dass politische Maßnahmen über die Konnektivität hinausgehen müssen. Sie müssen sich darauf konzentrieren, die internen Ressourcen der Schüler aufzubauen: das Bereitstellen von Meisterschaftserlebnissen, kompetenten Vorbildern und der Ermutigung, die eine Verbindung in eine Fähigkeit verwandelt. Bis diese tieferen sozialen und psychologischen Klüfte adressiert werden, wird die digitale Welt ein Ort bleiben, an dem sich manche Schüler wie Besitzer und andere wie Besucher fühlen, ungeachtet des Geräts in ihren Händen.

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